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Ja, ich will

Ja, ich will

So hat Gerald Grosz in einem in sozialen Medien veröffentlichten Video seine eher langweilige Rede zu seiner Kandidatur als Bundespräsident begonnen. Kernpunkt seiner Rede, die an „Profis“ wie Goebbels erinnert, war die Aussage, die Regierung sofort rausschmeißen zu wollen. Sein Motto: „Make Austria Grosz again!“ Möge uns Gott, der Teufel, der Papst, der Dalai Lama und Pumuckl davor bewahren.

Er schreibt sich das Thema „Korruption“ auf die Fahnen: „Durch Gier, fehlende Moral und Demut ausgelöst, zeigt sich ein verheerendes politisches System, an dessen Spitze verantwortungslose Verantwortungsträger stehen, denen das eigene Fortkommen wichtiger erscheint als die Zukunft unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger“. Von Moral und Demut sollte er allerdings nicht sprechen.

Seine Gesinnung hat uns schließlich den 2. Weltkrieg beschert und als Haider-Unterstützer, der dessen Ansichten zu 100 % geteilt hat (wie zum Beispiel die „ordentliche Beschäftigungspolitik“ im III. Reich), will er jetzt offenbar Österreich so „grosz“ machen, wie damals, als Österreich „heim ins Reich“ geholt wurde.

Der Ukraine-Krieg ist seiner Ansicht nach nur ein „lokaler Konflikt“ im Osten Europas, wegen dem die Regierung einen hoffnungslosen Wirtschaftskrieg mitträgt und an den Grenzen zu Österreich anarchistische Zustände herrschen würden. Der amtierende Bundespräsident Van der Bellen würde Lobbyisten die Mauer machen, anstatt den Bürger zu schützen.

Aber ER, der neue Möchtegern-Führer, hätte sich sicher in Putins Hintern wohlgefühlt, denn wie auch andere Anhänger seiner Gesinnung dürfte er in der Fanliste der russischen Kriegsverbrecher ganz weit oben stehen. Ein ernst zu nehmender Kandidat kann DAS jedenfalls nicht sein, denn sonst wäre Österreich bald wirklich groß – mit einem groszen Haufen braunen Müll bedeckt. Traurig, das sowas überhaupt möglich erscheint.

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