Tirol-Landtagswahl

Tirol-Landtagswahl

Meine schlimmsten Befürchtungen dürften sich erfüllt haben. Die Tirol-Wahl bringt zweistellige Verluste für die ÖVP. Damit dürften zwei Dinge klar sein. Die typischen ÖVP-Wähler sind  (vielleicht auch aus Altersgründen) einfach weggebrochen und die Blödel und Spaßgesellschaft hat das Ruder übernommen. Eine Protestwählerschicht wäre unter diesen Umständen zwar denkbar, ist aber alleine wegen der überregionalen und internationalen Krisen, auf die unsere Regierung keinerlei Einfluss hat, nicht gerechtfertigt.

Das bedeutet aber auch, dass sichtbar wird, welche „Werte“ jetzt in Österreich Platz genommen haben. Geldverschwendung, Gier und Nationalsozialismus in Reinkultur. Dass die wesentlichen Themen weder von SPÖ noch von den Blau-Braunen gelöst werden können, übersehen vor allem die unzähligen Jungwähler, die noch nie mit ernsthaften Problemen konfrontiert waren und sich „Wunderlösungen“ erwarten.

Das vorläufige Ergebnis:(Trendprognose)

ÖVP 30 – 35 %         SPÖ   18 – 20 %      FPÖ  19 – 21 %      GRÜNE   8 – 9 %      Liste Fritz   9 – 11 %      NEOS  6 – 7 %

1 Hochrechnung

ÖVP 34,5 %    SPÖ   18,8 %      FPÖ 18,9 %     Liste Fritz   10,1 %   Grüne 8,6    NEOS  6,1 %

 

Besonders dramatisch: Dieses Wahlergebnis wirkt sich auch auf die Bundespolitik aus. Sowohl SPÖ als auch FPÖ sind echte „Kriecher“, wenn es um die Sanktionen gegen Putin geht. Die SPÖ, weil sie ja die Abhängigkeit von Russland schon Jahrzehnte „erarbeitet“ hat. Die FPÖ, weil sie den Kriegsverbrecher als „Vorbild“ sehen, obwohl sie genau zu der Gruppe gehört, die Putin „auslöschen“ will. Und warum ? Weil beide politische Gruppierungen dumm genug sind, zu glauben, dass bei einem Sanktionsstopp sofort wieder billiges Gas nach Österreich fließt – was schon alleine technisch gar nicht möglich wäre.

Im Gegenteil – die FPÖ würde es begrüßen, wenn Putin Österreich „übernimmt“ und Klein-Herbert gewissermaßen als „Vertreter“ einsetzt. In diesem Fall wäre aber auch jede Handelsbeziehung mit dem Rest der EU tot.

Gegen die Teuerung – die durch die Gier der Unternehmen hausgemacht ist – gibt es von niemandem ein Konzept. Die SPÖ verschleudert ohne Rückversicherung Geld, das nicht da ist und der FPÖ sind Menschen sowieso egal, wenn sie diesen Laden nicht tatkräftig unterstützen. Und die Jugend? Sie stellt nur unerfüllbare Forderungen und da diese Gruppe niemals gelernt hat, mit echten Problemen umzugehen. Friedlicher wird unser Land damit sicher nicht. Am Ende wird nur zählen, wer am Besten andere bekämpfen kann. Vielleicht sollte man dann in ein geordnetes Land auswandern. Nordkorea wäre so ein Land.

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Ein tiefer Griff ins Klo

Ein tiefer Griff ins Klo

Und es ist nicht der Erste dieser Art. Bloddymir Putin scheint dafür ein besonderes Talent zu haben und er setzt permanent auf Eskalation. Man darf aber nicht glauben, dass er alleine tief in den weltpolitischen Fäkalien wühlt. Es ist seine gesamte Clique. Dazu gehören Lawrow ebenso, wie Medwedew oder Verteidigungsminister Sergei Kuschugetowitsch Schoigu.

Der jüngste Streich dürfte allerdings gründlich in die Hose gehen, auch wenn Putin deutlich wie nie zuvor mit Atomwaffen droht. Diese „Teilmobilisierung“ ist vermutlich nichts anderes, als Nachschub als Kanonenfutter, denn von den geplanten 300.000 Mann wird wohl eine große Anzahl nicht einmal die ersten Tage überleben.

Pikant: Diese Scheinreferenden in der Ukraine, bei denen die Stimmzettel ohnehin bereits ausgefüllt bereitliegen, bedeuten, dass Russland diese Gebiete für sich beansprucht – also bereits von der Kriegsverbrecher-Truppe als Putins Staatsgebiet gesehen wird, bedeuten, dass jeder Angriff auf diese Gebiete als Angriff gegen Russland gewertet wird und nach Putins Ansicht einen Atomwaffeneinsatz rechtfertigt – auch wenn es hundertmal die Ukraine ist.

Peinliche Reaktionen aus den eigenen Reihen sind garantiert. Da wäre zum Beispiel der Sohn des Kremlsprechers, Nikolai Peskow, der überhaupt keine Lust hat, als Kanonenfutter in die Ukraine zu gehen: „Ich muss ganz allgemein verstehen, was vor sich geht und welche Rechte ich habe. Dass Sie mich morgen abziehen – glauben Sie mir, das brauchen weder Sie noch ich. Ich habe kein Problem damit, mein Heimatland zu verteidigen – aber ich muss die Zweckmäßigkeit meines Erscheinens dort verstehen, ich spreche von bestimmten politischen Nuancen.“ Wenn Putin den Befehl gibt, würde er sich natürlich fügen, aber er fügt in Anspielung auf deinen „Promi-Status“hinzu: „Ich bin kein einfacher Mann. Sie müssen verstehen, ich bin Herr Peskow. Es ist nicht richtig, dass ich überhaupt dorthin kommen soll“. Vor allem ist er der Ansicht, dass „er diese Angelegenheit auf einer anderen Ebene regeln wird„. Sorry Nikolai, aber Putin ist es völlig egal, wer du bist und aus welchem Stall du kommst.

Nachdem bei Protesten im ganzen Land etwa 1300 Kriegsunwillige verhaftet wurden zeigt sich immer deutlicher, dass trotz der Strafandrohung von 10 Jahren Sibirien, der Widerstand immer größer wird und es ist fraglich, dass dieses Horrorkabinett Putins sich auf Dauer halten kann.

Wenn nun die Rechten in Europa – und da steht Klein Herbert in erster Reihe – der Ansicht sind, dass man die Sanktionen sofort aufheben müsste, damit Österreich endlich wieder Gas vom Diktatoren-Vorbild bekommt, dann zeigt sich wieder einmal, wie eingeschränkt das Denken dieser blau-braunen Horde ist. Es kann doch nicht wirklich jemand glauben, dass plötzlich der Gashahn wieder aufgedreht wird, wenn Österreich sich zusammen mit den „Schmuddelländern“ plötzlich gegen die Sanktionen stellt. Öffenbar wirken die Sanktionen. Es dauert nur etwas, bis zu völligen Chaos-Entfaltung in Putins Heimat.

Und noch etwas zu Putins Aussage, dass es nun ein Krieg gegen den Westen und die NATO wäre: Nachdem ich mich auch zum Westen zähle, befinde ich mich also im Kriegszustand mit Putins Schergen. Es wäre nicht fair, wenn ich jetzt alle Russen generell als „Feinde“ sehen würde. ABER wie unterscheide ich „böse Russen“ von „guten Russen“? Angesichts der Fluchtbewegung, die es derzeit auch aus Russland gibt, weiß man nicht, wer den Krieg wirklich ablehnt, oder wer „geschickt“ wird, um einen Stellvertreterkrieg – auch in unserem Land – zu führen.

Bei mir ist Putin jedenfalls seinem Ziel, in die Geschichte einzugehen, deutlich näher gekommen. Als Wladimir, der Fäkalienwühler.

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Teuerung hausgemacht

Teuerung hausgemacht

Ich habe mir überlegt, wie ich versuchen könnte, anderen das Prinzip der Teuerung zu erklären und ich denke, es geht mit einem einfachen Rechenbeispiel. Für mich übrigens die EINZIGE Erklärung, die noch irgendwie einen Sinn ergibt

Nehmen wir einmal an, dass ein Hersteller plant, ein Produkt für 100 € auf den Markt zu bringen. Er braucht natürlich für die Produktion Energie, Mitarbeiter, Lagerkapazitäten etc. Diese Kosten sind aber gestiegen und so setzt er zunächst einmal 5 % zusätzlich an. Zu diesem Preis kauft der erste Zwischenhändler die Ware an, hat aber durch die gestiegenen Preise (die 5 % des Herstellers) höhere Kosten (abgesehen von seinen eigenen Kosten wie Transport etc.) Natürlich ist auch dieser Zwischenhändler nicht bereit, auf nur einen Cent seines Gewinns zu verzichten. Also bezahlt der Konzern dem Zwischenhändler, der noch einmal 5 % draufschlägt, weil er sich denkt, dass er ja auch von der Teuerung betroffen ist, den ursprünglichen Preis von 100 € PLUS die 5 % des Herstellers PLUS die 5 % des Zwischenhändlers. die schon draufgeschlagen wurden – also PLUS 10 %.

Dann geht es weiter zum Einzelhandel, der ja auch nicht bereit ist, auf seine Gewinne zu verzichten. Dieser bezahlt die 100 € für die Ware PLUS die bereits insgesamt 10 %  draufgeschlagenen Kosten. Nun will aber der Einzelhandel auch nicht von seiner Gewinnmarge abgehen und verteuert „sicherheitshalber“ die 100 € Ware noch einmal um 10  für den Verbraucher, um ja keinen Cent zu verlieren. Bei allen Schritten kommen die eigenen Kosten noch dazu, die sich ja auch laufend erhöhen. Und schon sind wir bei einer Teuerung von 20 % für das Endprodukt.

Bei jedem Produktions/Verkaufsschritt kommen natürlich noch die eigenen Kosten dazu, sodass am Ende der Verbraucher Preissteigerungen von 50 % und mehr hinnehmen muss. Erst, wenn der Verbraucher nicht mehr bereit, oder in der Lage ist, diese Preise zu bezahlen, bricht das Preis-Kartenhaus zusammen.

Ja, es ist sehr einfach gerechnet und mir ist auch klar, dass die Zahlen deutlich höher sind. Aber ich denke, so ist das System einfacher zu verstehen. Ein große Ausnahme bilden die Energieversorger, die beim Abzocken keine Grenze kennen. Dabei fällt mir ein, dass in den Medien angegeben wird, dass der Diesel- und Benzinpreis über 2,00 € liegen. Seltsam, dass es bei uns einige Tankstellen gibt, die dzt. Diesel für 1,89 € verkaufen und Benzin für 1,65. Es gäbe also Spielraum.

Wenn die CO₂ Bepreisung jetzt im Oktober kommt, ist ein weiterer Schub nach oben zu erwarten. Die Preisanstiege sehen dann etwa so aus und man kann davon ausgehen, dass wirklich JEDER Cent zusätzliche Kosten an den Verbraucher weitergegeben wird. Für mich unverständlich, dass es Menschen gibt, die ihren Klimabonus einfach verprassen, denn der Staat kann nicht immer die Gießkanne auspacken.

CO2-Preis Benzin Erdgas
2022: 30€/t +7,7 Cent/Liter +7,3 Cent/m³
2023: 35€/t +9,0 Cent/Liter +8,5 Cent/m³
2024: 45€/t +11,5 Cent/Liter +10,9 Cent/m³
2025: 55€/t +14,1 Cent/Liter +13,4 Cent/m³

 

Für mich ist klar: Wenn diese Abzockerkette nicht durchbrochen wird, landen wir irgendwann bei einem Brotpreis von 35 € p. Kilo. Natürlich wird es dabei Verlierer geben und es bleibt zu hoffen, dass es nur diejenigen trifft, die in ihrer Gier gar nicht mehr wissen, wo sie die Preise demnächst erhöhen sollen. Wenn der Verbraucher auf der Strecke bleibt und sich gar nichts mehr leisten kann, könnte es sehr laut und sehr hässlich auf den Straßen werden.

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Die Welt der Leonore Gewessler

Die Welt der Leonore Gewessler

Sie ist eine andere, als meine Welt, oder auch möglicherweise zu abgehoben, um sich in der Welt der Bevölkerung zu etablieren. Als Klimaschutzministerin hat Leonore Gewessler einen ganz eigenen Zugang zu den Problemen und Sorgen der Bevölkerung. Die Erklärung, warum zum Beispiel 85 % ihren Klimabonus noch gar nicht erhalten haben, ist aus meiner Sicht etwas dürftig.

FOTO: APA/HANS KLAUS TECHT

Der Bund hat bei der Hausbank (BAWAG/PSK) ein Kontingent von 300.000 Überweisungen täglich zur Verfügung und das wäre auch die Grenze des technisch leistbaren. Es ist ja nicht so, dass ich da etwas kritisieren wollte, aber selbst mein PC würde pro Tag deutlich mehr Datensätze verarbeiten – und es ist doch schon ein älteres Modell.

Der Geschäftsführer, der für die Überweisungen zuständigen Firma „Programmierfabrik“ meint: „Bis alle Anspruchsberechtigte die Überweisung bekommen haben, werden wir 25 Tage brauchen“. Nun haben wir aber bereits den18. September und das Versprechen war, dass dieser Klimabonus bereits im September ausgezahlt wird. Das geht sich niemals aus. Dazu kommt, dass es hier nur um die Banküberweisungen geht. Bei den Gutscheinen rechne ich aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit der Post noch einmal 14-21 Tage drauf. Diese Gruppe hat demnach schon Glück, wenn sich das bis Anfang November ausgeht. Die Firma „Programmierfabrik“ gibt an, dass bis zum 10. Oktober alle den Klimabonus erhalten haben sollten, „wenn nichts passiert“..

Nun kann aber immer etwas passieren, wie zum Beispiel Mitarbeiter, die man nicht aufwecken kann, weil sie tief und fest an ihren Schreibtischen eingeschlafen sind, oder ein „unerwarteter Stromausfall“ nach dem das ganze System erst einmal wochenlang überprüft werden muss. Es ist ja nicht so, dass jeder auf diesen Klimabonus akut angewiesen wäre. Aber auch solche Dinge muss man einkalkulieren und ich lasse mich nicht anlügen. DAS ist der Punkt.

Ein anderer Punkt sind die eigenartigen Vorstellungen dieser Klimaschutzministerin, wenn es darum geht, die Bevölkerung mit ihren „wertvollen Tipps“ zu überschwemmen. Beim Kochen den Deckel auf den Topf, obwohl es auch Leute gibt, die nicht einmal Deckel für ihre Töpfe haben, oder nicht verwenden können, weil sich Deckel, die zu klein sind, auf Pfannen mit Omelette nicht so gut machen. Nicht weniger absurd erscheint mir, den Dreck vom Geschirr erst abzukratzen, bevor man auch nur daran denkt, die Spülmaschine anzuwerfen. Hausfrauen haben ja nichts anderes zu tun.(Ironie off)

Auch die Heizung runterzudrehen mag eine Option sein. Aber wohin drehen diejenigen, die sowieso nie mehr als 18°- 19° in der Wohnung haben. Etwa die Temperatur auf 12 Grad senken und sich gelegentlich mit Matratzensport aufwärmen? Das mag für den 40-jährigen Ödipus, der bei Mami lebt, um Kosten zu sparen, eine Option sein – eine Omi, die sich selbst mit dem Rollator kaum von einem Zimmer ins andere bewegen kann, eher nicht. Wir haben erst die Abrechnung der Fernwärme bekommen und mussten feststellen, dass über 50 % dieser Wärme aus GAS erzeugt wird. Aber davon redet man ja im Klimaschutzministerium nicht, denn die Konzerne verdienen ja daran.

Auch ihr Angriff auf die „Freiluftheizungen“ im Gastgewerbe sorgt für Unmut – und ich gehöre sicher zu den letzten, die das Gastgewerbe verteidigen – doch für die Gastronomen ist es essenziell, diese Heizvorrichtungen in Betrieb zu nehmen, weil man auf die rauchende Kundschaft nicht verzichten kann. Hier geht es nicht um die gehobene Gastronomie, die sich sowieso kaum noch jemand leisten kann, sondern um den kleinen Wirt, der gerade auf diese Gäste angewiesen ist.

Ja, es ist schon eine eigene kleine Welt, in der Gewessler lebt. Schade, dass es in dieser Welt kein reales Leben zu geben scheint. Aber ich denke, das kann man sich auch kaum von jemanden erwarten, der bzw. die mit 18.752 € brutto (Ministergehalt) monatlich nach Hause geht und der Verdreifachungen von Strom und Gasrechnungen oder Lebensmittelpreise sonst wo vorbeigehen.

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Trittbrettfahrer SPÖ

Trittbrettfahrer SPÖ

Es ist schon erstaunlich, zu welchen billigen Tricks die SPÖ greift, wenn es darum geht, die Regierung scheitern zu sehen und man fühlt sich gleich in die Ära Silberstein zurückversetzt. So sind jetzt ein paar Aktivisten des „epicenter works“ (ehemals der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung) auf die Idee gekommen, die Überweisung de s Klimabonus als „nicht sicher“ einzustufen.

Das ist übrigens der Verein, der schon ins Anti-Terrorgesetz, ins Polizeiliche Staatsschutzgesetz oder ins Fernmeldegesetz eingreifen wollte und überwiegend von Spenden lebt. Der Neid spricht aus den Äußerungen dieser Gruppe: „Es kann nicht sein, dass ein privates Unternehmen die Daten von 7,4 Millionen Österreichern bekommt, weil es weder Klimaschutz- noch Finanzministerium schafften, Überweisungen und Postversand zu organisieren“

Dieses private Unternehmen ist die Programmierfabrik GmbH, die allerdings seit Jahren ein Rahmenvertragspartner der Bundesbeschaffungsgesellschaft ist. Wenn es nach der SPÖ geht, müssten demnach sofort alle Zahlungen  des Klimabonus gestoppt werden, weil angeblich die Sicherheit der Kontodaten nicht gewährleistet wäre.

Die Roten springen auf diesen Zug auf und kündigen eine parlamentarische Anfrage an. Jörg Leichtfried ist „fassungslos über diesen schludrigen Umgang der Regierung mit Daten und mit Steuergeld“. Schließlich ist ja Datenmissbrauch, der ja hier gar nicht vorliegt, ein „Privileg“ der SPÖ. So wettert Leichtfried: „Diese Programmierfabrik GmbH bekommt aus verschiedenen staatlichen Quellen sensibelste Kontodaten, Wer garantiert, dass diese dort sicher sind?“ Ich vermute einmal, dass die SPÖ Mitglieder ihren Bonus schon bekommen haben.

Nun, was die Kontodaten angeht, hat dieses Unternehmen nicht mehr Kontodaten, als ein Verkäufer bei Willhaben, der nach Bezahlung den angebotenen Artikel schicken soll. Zugriff aufs Konto hat er damit jedenfalls nicht.

Aber zum Thema Datensicherheit fällt mir die Frage ein, wie es denn damit bei den roten Vereinen bestellt ist – oder mit den Daten der roten Mitglieder, die für SPÖ-Wahlwerbung ebenso sorgen, wie für „zufällige“ Spendenaufrufe für einzelne Projekte von Bezirksorganisationen. Zum Beispiel namentlich zugestellte Werbung, die sich in den Papierhaufen auf, oder neben den Briefkästen befindet und SPÖ-Mitglieder sogar für Besucher in Wohnhäusern offenkundig werden.

Wenn solche Trittbrettfahrer in der Realpolitik etwas zu sagen hätten, beweist das für mich nur, dass sie NULL Ahnung haben und nicht einmal eigene Ideen einbringen könnten. Aber die hellsten Kerzen auf der Torte waren Leichtfried & Co sowieso noch nie.

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Ruhig Brauner

Ruhig Brauner

Offensichtlich reicht es für zwei Kandidaten der Bundespräsidentenwahl nicht, um diesen Unterschied zu erkennen. Es ist ja nicht so, dass die Beiden (Rosenkranz und Grosz) dumm wären. Sie tun sich nur etwas schwer beim Denken. Anders sind diese Allmachtsphantasien nicht zu erklären.

Beide wollen „einfach so“ die Regierung rausschmeißen – obwohl sie das gar nicht können. Die Aussage von Rosenkranz bestätigt das mentale Versagen sogar: „Das ist das Leichteste, was unsere Verfassung hergibt. Das Staatsoberhaupt kann das frei von jeder Vorgabe, auch aus Jux und Tollerei machen“

Mit einem „Fragenkatalogs“ würde er Schwachstellen in der Regierungsmannschaft ausloten und wenn sich der Kanzler weigert , diese „Schwachstellen“ auszumerzen, würde es heißen: „Lieber Kanzler, dann kann ich nur dich als Kapitän entlassen oder die gesamte Regierung“ Und Kickl wartet schon wie ein Geier darauf, dass er Kanzler werden darf. Dass dazwischen auch erst einmal mittels Wahlen das Volk gefragt wird, blendet Rosenkranz einfach aus.

Was könnte er dann machen? Die GEWÄHLTE REGIERUNG nicht angeloben? Das wäre wohl ein schnelles Ende eines Staatsoberhauptes, denn DAS würde sich die Bevölkerung nicht bieten lassen. Autokratische Tendenzen oder Putsch-Fantasien sind tief in der FPÖ verwurzelt. Das sieht man auch an Kickl.

Grosz hat selbstverständlich ähnliche Tendenzen. Man kann ihm nur zugutehalten, dass er trotz seiner FPÖ/BZÖ Vergangenheit politisch etwas zurückgeblieben ist und ähnlich wie Kickl mit dem Leitspruch „Ich will“ handelt. Beide sind allerdings Marionetten des „Braunen“.

Insofern hat der Titel dieses Beitrags nichts mit Pferden zu tun – wie man vielleicht annehmen könnte. es ist viel mehr ein Hinweis für die beiden Putsch-Kandidaten, es etwas ruhiger angehen zu lassen.

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Stinkfaul und geldgierig

Stinkfaul und geldgierig

Es gibt Tage, an denen ich viel lieber über positive Dinge berichten würde. Aber aufgrund der Gegebenheiten ist das schlicht unmöglich. Wenn ich dann sogar im eigenen Bereich Zustände wahrnehmen muss, die untragbar sind, reicht es mir endgültig.

Ich stelle fest, dass die Bevölkerung in Österreich – ohne eine bestimmte Gruppe zu nennen – immer fauler wird und finanzielle Vorstellungen hat, die nicht erfüllbar sind. Letzteres ist vor allem die Verantwortung der Konzerne, die nicht im Traum daran denken, etwas von ihren immer weiter zunehmenden Gewinnen abzugeben.

Das „Argument“, dass man sich trotz Job immer weniger leisten kann, mag durchaus stimmen und die Teuerung ist bei Weitem nicht alleine auf den Ukraine-Krieg zurückzuführen. Wenn das allerdings der „Grund“ ist, dass man aus Trotz seine Arbeit nicht mehr ordnungsgemäß ausführt und damit die Gesundheit und das Leben von Anderen gefährdet, ist bei mir kein Verständnis mehr zu erwarten.

Ein Beispiel betrifft mich unmittelbar und handelt vom Gesundheitsbereich. Am Himmelfahrtstag wurde meine Frau noch in der Nacht notoperiert. Zu den Zuständen in der Notfallaufnahme sei nur gesagt, dass sie dort 12 Stunden „geparkt“ wurde, ohne Essen oder Trinken. Aber das war noch harmlos im Vergleich zu dem, was noch kommen sollte.

Als sie nach einer Woche entlassen wurde, sollte die weitere Behandlung in der Ambulanz erfolgen. Doch schon bald wurde meiner Frau ein – ich nenne es einmal „Arbeitsunwilligkeitsbescheid“ ausgestellt. Also ein Zettel, mit dem Hinweis, dass sie sich nun selbst um die weitere Wundversorgung – eventuell in einem anderen Krankenhaus, oder beim Hausarzt kümmern sollte. Und das mit einer OFFENEN OP-Wunde (5 cm lang und ca. 4 cm tief, mit frei liegender Achillessehne). Dumm ist nur, dass der Hausarzt grundsätzlich entweder auf Urlaub oder auf „Fortbildung“ ist, wenn man ihn einmal braucht. Für den Patienten bedeutet „Fortbildung“ allerdings nur FORT. Begründet wurde das mit der „Bettensituation“ und der prekären Personalsituation. reicht das aus, einen Patienten mit einer frischen tiefen OP-Wunde einfach nach Hause zu schicken? Offenbar ja. Armes Österreich.

Das spezielle und teure Verbandsmaterial, welches tief in die Wunde gedrückt werden muss, hat den Preis von 100,15 €, der natürlich selbst zu zahlen ist, wenn niemand da ist, der das chefarztpflichtige Material verschreibt. Vertretung gäbe es ja, ABER ohne „ausführliche Befunde“ aus der Klinik ist es schwierig, die Notwendigkeit zu beweisen. Also ein anderes Krankenhaus aufgesucht und mit ganz anderen Verhaltensmaßnahmen nach Hause geschickt.

Aber auch die Bestellung von weiteren notwendigen Verbandsmaterial ist nicht ganz so einfach, denn mit einer „korrekten Zustellung“ hat es die Post wohl nicht so. Während im Nachbarhaus zwar zugestellt wurde, haben wir umsonst gewartet – obwohl die Pakete lt. Sendungsverfolgung im Wagen waren. Nach einer schriftlichen Beschwerde ist dann abends doch noch ein „Ersatzzusteller“ aufgetaucht. Der andere, der schon Mittags da war um bei den Nachbarn zuzustellen, hatte die vorgeschriebenen gelben Zettel auch schon in der Tasche.

Zu diesem LKH Graz gibt es noch eine Kleinigkeit zu sagen: Für diese Woche wurden 22 € Gebühr pro Tag berechnet, obwohl eine Gebührenbefreiung vorliegt. Das Verfahren läuft. Aber es beweist mir die Geldgier, die weitläufig die Runde macht. Unser „lieber Gesundheitsminister“ macht genau das, was er immer macht, wenn es „haarig wird“: Er geht auf Tauchstation und reagiert natürlich nicht auf Nachrichten. Gefallen lassen werden wir uns so eine Handlungsweise jedenfalls nicht.

 

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Ich kann DAS auch

Ich kann DAS auch

Nachdem ich die Diskussion der Bundespräsident-Kandidaten gesehen habe, bin ich zu einem Schluss gekommen. Größtenteils schwache Argumente und ziemlich seltsame Ansichten sind mir aufgefallen. Die entscheidendste Kritik – insbesondere von den sehr weit rechts angesiedelten Kandidaten – war die Abwesenheit von Van der Bellen.

Das ist nicht weiter verwunderlich – ist doch bisher noch kein Amtsinhaber auf der Stufe der persönlichen Angriffe herabgestiegen. Diese Diskussion hätte einen ganz anderen Verlauf genommen und man hat es gemerkt: Besonders Rosenkranz und Grosz haben sich sicher gut vorbereitet, die Amtszeit von Van der Bellen in der Luft zu zerreißen.

Heinrich Staudinger war zwar recht amüsant, aber wirklich Sinnvolles habe ich nicht vernommen und als Staatsmann kann ich ihn mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wie er zu den notwendigen 6000 Unterschriften gekommen ist, bleibt für mich ein Rätsel.

Dass ein Kandidat, wie Michael Brunner, außer sein Impfgegner-Thema nichts anzubieten hat, kann ich durchaus nachvollziehen. Immerhin begründet seine Partei, die MfG, ihre gesamte Existenz nur mit diesem Thema. Wirklich lustig finde ich seinen Vorschlag, „Vater und Mutter“ als Beruf anzuerkennen. Immerhin würde das bedeuten, dass man theoretisch nur eine Nacht zusammen verbringt und danach automatisch als „berufstätig“ gilt – mit allen Sozialleistungen, Arbeitslosengeld-Anspruch, Pensionsanspruch etc. Also Leistungen beziehen kann, ohne jemals etwas dafür getan zu haben – außer ein bisschen Spaß zu haben.

Aufgefallen ist, dass ausgerechnet die beiden Kandidaten, die schon aus beruflichen Gründen gelernt haben, sich verbal auszudrücken und damit den Eindruck erwecken wollten, „gute Kandidaten“ zu sein, auch am meisten geredet haben – wobei sie inhaltlich nichts gesagt haben, was mich angesprochen hätte. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass sie beide aus demselben Stall kommen, dem rechtsradikalen Spektrum.

Und Marco Pogo? Er mag sich vielleicht volksnah ausdrücken können, aber als Staatsoberhaupt könnte ich ihn mir vielleicht erst dann vorstellen, wenn er erwachsen geworden ist. Schließlich geht es bei dieser Wahl nicht um den Vorsitz einer Splitterpartei, sondern um jemanden, der Österreich in der Welt repräsentieren soll und als Oberbefehlshaber des Bundesheeres. Sein  Motto „Nichtstun muss sich wieder lohnen“, wie er in einem Profil – bekannt gegeben hat, ist auch nicht wirklich das, was der Jugend mitgegeben werden sollte. Sein Credo : „WENN ICH VON EINEM THEMA KEINE AHNUNG HABE, DANN HALTE ICH LIEBER MEINE KLAPPE“ steht im krassen Widerspruch zur Kandidatur als Bundespräsident.

Alles in allem kann ich als Wähler diesen Kandidaten vor allem eines bescheinigen: DAS KANN ICH AUCH. Vielleicht hätte ich mich auch als Kandidat zur Verfügung stellen sollen. Solche Parolen wie von Grosz :“Wählst Du Grosz, bist Du die Regierung los“ mögen für Verbalakrobatik-Fans recht amüsant sein, aber an Dummsinn ist das kaum zu übertreffen. Wenn man mit so etwas als Kandidat für ein Staatsoberhaupt punkten kann, sehe ich dunkelschwarz für das Land.

Einziger Lichtblick aus meiner Sicht, war Tassilo Wallentin, der bei allen Fragen die Sachlichkeit nicht aus den Augen verloren hat. Für mich eine Bestätigung, ihn zu unterstützen. Wäre ich davon überzeugt, dass Van der Bellen eine weitere Amtszeit „übersteht“, gäbe es aus meiner Sicht die Frage nach einem anderen Kandidaten wohl nicht, doch er ist nun einmal in einem Alter, in dem das nicht so sicher ist.

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Rote Linien

Rote Linien

Bei aller Kompromissbereitschaft gibt es immer wieder Grenzen, die man – auch im eigenen Interesse – nicht überschreiten sollte. Tut man es dennoch, endet das meistens mit einem Knalleffekt im Chaos und letztendlich ist es eine Frage des Durchhaltevermögens, ob man dabei als Gewinner oder Verlierer hervorgeht.

Für Laura Sachslehner wurden diese Rote Linien in der Diskussion mit dem Koalitionspartner darüber, ob der 500 € Klimabonus auch an Asylanten und mehr oder weniger legale Migranten ausgezahlt werden soll, weit überschritten. Unser August Wöginger hat die ehemals eher links angesiedelte Ex-Generalsekretärin zurückgepfiffen und erklärt, dass man kein Interesse daran hat, die Koalition zu gefährden und „pakttreu“ bleibt.

Darauf hin, hat Laura Sachslehner erklärt, dass so eine politische Welt nicht mehr „ihren Welt“ wäre und ist zurückgetreten. Nun hat die Sache aber zwei Seiten, die man gegeneinander abwägen muss. Zum Einen hat Laura völlig Recht, wenn sie sagt, dass Asylwerber diesen 500 € Klimabonus nicht brauchen, die diese Gruppe betrifft die Teuerung nicht. Was sagt das Gesetz dazu?

Im Rahmen der Grundversorgung erhalten hilfs- und schutzbedürftige Fremde in erster Linie Leistungen, welche auf die Deckung der täglichen Grundbedürfnisse ausgerichtet sind, wie angemessene Verpflegung, Unterkunft, medizinische Versorgung, Bekleidungshilfe, Schulbedarf sowie Information und Beratung.“ Von diesen Gratisleistungen können Steuerzahler nur träumen und die trifft die Teuerung mit voller Härte.

Laura Sachslehner spricht dabei von überschrittenen roten Linien seitens der Grünen, die diesen Umstand offenbar nicht erkennen wollen und riskierte somit sogar eine Diskussion über die vorzeitige Auflösung der Koalition“ Und das ist die Kehrseite, denn ein Ende der Koalition hätte zum gegenwärtigen Zeitpunkt unübersehbare Folgen – nicht nur für die ÖVP, sondern für das ganze Land.

Mit dem aktuellen Kurs würde die Volkspartei ihre Werte aufgeben. Die ÖVP braucht keine Anbiederung an eine andere Partei, auch nicht an den Koalitionspartner„, meint Laura Sachslehner. Aber es gibt eben mehr Punkte, die man berücksichtigen muss. MIR gefällt es überhaupt nicht, alles, was noch nie in Österreichs Kassen eingezahlt hat und vielleicht sogar schon den Ablehnungsbescheid in der Tasche haben, mit 500 € Taschengeld zu sponsern, aber die Alternativen will ich mir nicht ausmalen.

Ich kann trotzdem keine Abkehr vom Parteikurs erkennen, denn manchmal gilt es, essenzielle Entscheidungen zu treffen und da muss man entscheiden, ob man in einem Punkt dem Koalitionspartner entgegenkommt, oder ein Ende der Regierung zumindest billigend in Kauf nimmt. Selbst, wenn es ein wesentlicher Punkt sein sollte.Aber ich bin sicher, dass derartige Wünsche des Koalitionspartners für lange Zeit in Erinnerung bleiben werden.

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Stabilität in Krisen

Stabilität in Krisen

Kaum eine Zeit war von so vielen Krisen durchsetzt, wie heute und man würde sich wünschen, dass es weltweit generell mehr Stabilität gäbe. Doch die Stabilitätsfaktoren werden immer weniger und kaum ein Ereignis zeigt das deutlicher, als der Tod von Queen Elisabeth II.

Sie war ein Felsen in der Brandung des Lebens – politisch ebenso wie persönlich. Ich erinnere mich gut an die vielen weltpolitischen Ereignisse, bei denen sie nie die Fassung verloren hat und niemals auf Krawall gebürstet war, wie das bei vielen anderen Staatsoberhäuptern der Fall ist. Aus meiner Sicht bewundernswert, waren aber die vielen persönlichen Schicksalsschläge, welche die Queen nur scheinbar unbeeindruckt weggesteckt hat.

Ich glaube aber auch – und das kann ich gut nachempfinden, dass der Tod ihres Ehemannes Prinz Philip am 9. April 2021 ein Punkt war, der ihr viel von ihrem Lebenswillen gekostet hat. Wenn der Partner nach über 73 Jahren Ehe plötzlich nicht mehr da ist, entsteht eine Lücke, die nicht mehr aufzufüllen ist.

Auch der Tod von Queen Elisabeth II hinterlässt eine Lücke im Weltgeschehen. Seit 2. Juni 1953 auf dem Thron, hatte sie auch nie Zurückhaltung gezeigt, wenn es darum ging, sich die Hände schmutzig zu machen. Sie hat ebenso Autos repariert, wie nach dem Essen im Palast auch gelegentlich den Tisch abgeräumt. Überhaupt nicht „abgehoben“ von der Gesellschaft, war sie ein wichtiger Teil davon.

Trotz allem glaube ich aber auch, dass Elisabeth II. Einiges erspart bleibt, denn der Zusammenhalt Großbritanniens dürfte nun bröckeln. Ob irgendjemand ihren Platz der Stabilität in der Welt übernehmen könnte? Ich wage es zu bezweifeln. Mein Beileid gilt der Familie.

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Motto

Aufgeben kann man einen Brief, aber niemals sich selbst. Das ist keine Option.