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Archiv für den Monat: November 2020

Impfpflicht?

Sie ist noch nicht einmal da – die Covid-19 Impfung. Und schon formieren sich die Impfgegner, um Sturm zu laufen gegen alles, was auch nur annähernd einen Sinn ergeben würde. In erster Linie IST das aber nun einmal die Impfung, damit ein halbwegs unbesorgtes Leben wieder möglich ist. Wie trotzige kleine Kinder sind sie gegen eine Impfung, aber auch gegen Covid-19 Maßnahmen, gegen Lockdown, gegen Abstände und natürlich gegen MNS-Masken.

Dafür wollen sie Party machen, unbegrenzt reisen, ohne Masken und Abstände demonstrieren, sich an Punschständen volllaufen lassen, Hochzeiten mit hunderten Personen feiern, Großveranstaltungen besuchen, die Gastronomie voll auskosten, u. v. m. UND sie sind die Ersten, die nach der Mami schreien, wen es darum geht, dass sie vielleicht kein Bett mehr im Krankenhaus bekommen.

Der Lockdown dauert noch genau 7 Tage und Viele denken, dass danach wieder alles „normal“ ablaufen wird. Doch ich habe schon vor Tagen davor gewarnt, zu unvorsichtig zu sein und dass der Lockdown jederzeit in die Verlängerung gehen kann. Auch Sebastian stellt klar: „Wir werden nach dem 7. Dezember mit weiteren massiven Einschränkungen leben müssen. Wir werden sicherlich keine übereilten Öffnungsschritte setzen können“.

Wenn ich daran denke, wie sehr die Betreffenden schon am ersten Tag nach dem Lockdown alle Geschäfte stürmen werden, noch schnell die Verwandten-Pflichtbesuche absolvieren und die Zahl der Neuinfektionen noch vor Weihnachten die 10.000 leicht überschreiten könnten, bekomme ich ein sehr flaues Gefühl in den Magengegend.

Schulen dürften gleichzeitig mit dem handel wieder öffnen. Allerdings wird wohl der Präsenzunterricht für die Pflichtschule vorbehalten bleiben. Oberstufe und Unis bleiben wohl beim Distance Learning. Gastronomie und Bars werden eher nicht von den ersten Öffnungsschritten betroffen sein. Massive Einschränkungen wird es wohl am Ehesten in den Nachtstunden geben.

Wenn es nach den Meinungsforschern geht, wollen nur rund 1,5 Millionen Menschen in Österreich sich impfen lassen. Eine Impfpflicht wird es lt. Anschober nicht geben. ABER: Ebenso, wie es in Deutschland geplant ist, dürfte es auch in Österreich so weit kommen, dass Konzerte & Co. nur noch für Menschen mit Impfzeugnis durchzuführen sind, Kinos, Nachtclubs, Theater, die Oper, all das könnte früher zum Leben erwachen – aber eben nur für jene, die auch Corona-sicher sind.

Noch ein Detail am Rande: Doris Rauscher-Kalod von der AK Niederösterreich ist zwar der Meinung, dass der Arbeitgeber keine Impfung verlangen darf. Aber das dürfte sich als Luftblase herausstellen. Natürlich kann kein Arbeitgeber seine Angestellten zur Impfstation schleifen. Aber er darf – und MUSS seinen Betrieb und alle Mitarbeiter schützen – ebenso wie seine Kunden. Der Impfverweigerer kann daher durchaus aus dem Kundenbereich genommen und ins Lager zum Kisten sortieren geschickt werden.

In Bereichen, in denen das nicht möglich ist – wie z.B. Handwerker muss der Kundenkontakt unterbunden werden. Dasselbe gilt für die Gastronomie. Letztendlich kommt das einem Einkommensverlust von 100 % gleich – ohne Entschädigung, weil diesen Zustand ja der Impfverweigerer selbst verursacht hätte.

Es braucht daher gar keine vom Staat vorgeschriebene Impfpflicht. Die bestehenden Gesetze reichen völlig aus für verantwortungsbewusste Arbeitgeber. Die ehemalige NEOS-Abgeordnete und frühere OGH-Präsidentin Irmgard Griss hat sich gestern für eine Impfpflicht ausgesprochen. Aber wie sollte man die behördlich durchsetzen? Wenn man aber gewisse Freiheiten nur für Geimpfte erlaubt, dann kann es schon eine menge Vorteile bringen, wenn man sich impfen lässt.

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Komische Ideen

Jetzt hat die neue SPÖ-Gemeinderätin Mireille Ngosso eine wirklich komische Idee vorgebracht. Die stellvertretende Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt will jetzt eine Migrantenquote für Führungsjobs. Also eine bestimmt Anzahl von Migranten in den Chefetagen – egal ob sie etwas können oder nicht. Sie begründet das damit, dass „Schwarze Menschen nicht dieselben Chancen haben wie weiße Menschen“

Allerdings glaube ich nicht, dass diese „Rassismus-Schiene“ bei irgendjemanden außer der SPÖ funktioniert. Sie fordert ja generell für MIGRANTEN eine Bevorzugung in Führungsjobs und Migranten sind nun einmal keine „Rasse“, sondern in erster Linie Armutsflüchtlinge, deren Bildung sich auf das Leisten von Unterschriften auf Sozialhilfeanträgen beschränkt, die sie nicht einmal komplett lesen können.

Natürlich gäbe es auch vereinzelt Menschen, die tatsächlich einen ausreichenden Bildungsstand vorweisen könnten. Aber die kann man an einer Hand abzählen und eine „Quote“ erreicht man damit nicht. Und WER hier schon bei ihrer Kandidatur den Rassismus ins Spiel bringt, sieht man schon an diesem Slogan: „Es ist Zeit für eine von uns!“ Das bedeutet, SIE ist die Erste, die IHR und UNS unterscheidet.

Mir ist es völlig egal, ob Jemand schwarz, gelb, grün oder blau ist (OK, bei politisch blau mache ich eine Ausnahme), solange die Leistung stimmt. Aber Jemanden in eine Führungsposition zu setzen, nur weil Derjenige Migrant ist, ist das Letzte, das ich befürworten würde. Aber vielleicht gibt es ja noch eine Stelle in der Löwelstraße, die von weiteren Unqualifizierten besetzt werden könnte. Damit kennt sich die SPÖ ja aus.

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(K)eine Frage der Interpretation

Ich finde es erstaunlich, dass immer wieder versucht wird, Maßnahmen, Regeln und Einschränkungen nach eigenen Vorstellungen zurechtzubiegen. Doch kann man wirklich die an sich klaren Vorschriften interpretieren wie man will? Von mir gibt es dafür ein klares NEIN!

Beliebte Ziele knapp hinter der südlichen Grenze verlocken im Moment zu entspannenden Tagesausflügen. Dafür wird eine klare Lockdown-Regel ganz bewusst falsch ausgelegt und. Den eigenen Haushalt zur körperlichen und psychischen Erholung zu verlassen, bedeutet NICHT, dass man ins benachbarte Ausland fahren darf. So muss man sich nicht wundern, wenn es saftige Strafen hagelt.

Aber auch weiter entfernte Ziele werden mit diesem falschen Argument bereist. Die Tatsache, dass auch Flughäfen geöffnet sind, bedeutet nur, dass Reisen aus beruflichen Gründen erlaubt bleiben  müssen. Private Kurztrips sind nicht erlaubt.

Inzwischen drehen in den europäischen Metropolen immer mehr Menschen völlig durch. Ohne Abstände und Masken gehen viele tausend Menschen auf die Straße, um gegen den aktuellen Lockdown sowie gegen Polizeigewalt und für „Pressefreiheit“ zu demonstrieren. Autos werden in Brand gesteckt und auf Plakaten finden sich Parolen wie „Hört auf, uns zu kontrollieren“ oder auch „Keine Lockdowns mehr“. Polizisten werden angegriffen und verletzt und wenn man schon dabei ist, outet man sich gleich auch als „Berufsanarchist“

Leider sind gerade diese Leute nicht intelligent genug, um zu sehen, dass gerade sie selbst Lockdowns mit ihrem Verhalten verursachen. Die „Pressefreiheit“ sehe ich übrigens nicht eingeschränkt – es sei denn, dass neuerdings auch einschlägige rechtsradikale Verlage und ihre Schundblätter darunter fallen. Für mich stellt sich allerdings die Frage, ob Jemand, der nicht eine vorhersehbare begrenzte Zeit Einschränkungen hinnehmen kann, überhaupt lebensfähig UND gesellschaftsfähig  ist.

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Doch keine Skisaison?

Nach einigen Diskussionen, sieht es so aus, als würde es doch keine Skisaison 2020 in Österreich geben. Ob die Hintergründe aber tatsächlich in einem hohen Infektionsrisiko zu suchen sind, möchte ich zumindest bezweifeln. Tatsache ist:

Italien will eine Quarantäne-Pflicht für Bürger einführen, die in Österreich einen Winterurlaub verbringen. Dahinter dürften aber am Ehesten finanzielle Interessen stecken. Die norditalienischen Regionen fürchten die Konkurrenz aus Österreich. Sie wollen nach wie vor ein EU-weites Skiverbot bis Mitte Jänner 2021.

Der Präsident der norditalienischen Region Piemont, Alberto Cirio: „Wir verlangen, dass es in Sachen Ski auf europäischer Ebene gleiche Behandlung für jeden gibt“ Die italienische Regierung will erst nach Ende der Weihnachtsfeiertage die Skipisten wieder öffnen. das soll auch für alle anderen europäischen Länder gelten.

Und auf der anderen Seite? Die bisherige Möglichkeit, sich im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs zwischen Bayern und Österreich für bis zu 24 Stunden ohne Quarantänepflicht ins Ausland zu begeben, wird aufgehoben. Die Maßnahmen wären im Sinne der Gesundheit und auch der Wirtschaft. Markus Söder: „Wir brauchen Geduld. Alles, was wir tun, ist im Interesse der Gesundheit und auch der Wirtschaft. Nur wenn wir jetzt reagieren, verhindern wir Schlimmeres. Corona ist und bleibt leider tödlich. Wir dramatisieren nicht, aber dürfen auch nicht relativieren.

Söder hatte schon vergangene Woche vor Skiurlaub in Österreich gewarnt und die Initiative Italiens und Frankreichs unterstützt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger appellierte an die Nachbarländer wie Österreich und die Schweiz, eine einheitliche Strategie mitzutragen: „Ich hoffe auf Vernunft auf beiden Seiten.“ Da dürften letztendlich Sicherheitskonzepte auf österreichischen Pisten – zumindest beim Tourismusgeschäft aus dem Ausland ins Leere gehen.

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Söder und sachlich?

Zwei Welten prallen aufeinander! Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder will notfalls die Grenzen zu Österreich schließen, wenn Skipisten geöffnet werden. Dafür nennt er „Ischgl“ als Grund, das sich nicht wiederholen dürfte. Gleichzeitig ist er auch der Ansicht, dass halb Europa von Ischgl angesteckt wurde. Anders ausgedrückt: Es passt ihm nicht, dass es Österreich gelingen könnte, durch strenge Sicherheitskonzepte doch noch einen Teil der Wintersaison zu retten.

Was könnten nun die wahren Gründe sein? Nun, auch Bayern hat Skitourismus und genügend Skiorte, die brach liegen, weil es in Deutschland auch das Nächtigungsverbot für Hotspots gibt. Da kann es nicht sein, dass Österreich verdient, während Bayern leer ausgeht. Die Behauptung, dass halb Europa von Ischgl angesteckt wurde, ist purer Populismus. Anders herum wird allerdings ein Schuh daraus: Da Corona nachweislich nicht in Ischgl seinen Ursprung hat, muss das Virus ja nach Ischgl gebracht worden sein. Und jetzt möchte ich einmal raten, von welchen Touristen…

Es bringt aber nicht viel, in der derzeitigen Situation Österreich für deutsche Infektionen die Schuld zuzuweisen. Aber auch den Gastronomen und Hoteliers muss man Vorwürfe machen. Sie hatten genug Zeit, sich auf diese Lage vorzubereiten. Wenn z.B. der Vorarlberger Hotelier Gregor Hoch sagt, dass er mindestens 45 % Auslastung braucht, um wirtschaftlich arbeiten zu können, dann muss man sein Konzept als gescheitert betrachten. Niemand hat permanent eine solche Auslastung zu verzeichnen.

Der Gastro-Sprecher Mario Pulker hat ähnliche konfuse Ideen: Silvester könnte man noch retten. Dafür müssten aber die Reisewarnungen aufgehoben werden. das wird allerdings in keinem Fall passieren, solange die Zahlen es nicht zulassen. Und selbst wenn – wird sich das in diesem Jahr nicht mehr ausgehen.

Dass die Verluste aber nicht SO groß sein können, zeigt schon die Tatsache, dass es bis zu 80 % Verdienstausfall von der Regierung gibt – gemessen am Vergleichszeitraum des Vorjahres. Also 80 % kassieren und dann ohne Restriktionen noch vor Weihnachten aufmachen? Das könnte man als Versuch ansehen, aus der ohnehin schwierigen Situation noch einen satten Gewinn rauszuholen. In einem Leserbrief der „Krone“ findet sich ein Satz, der aus meiner Sicht durchaus zutreffend ist: „Sie sind auf den Geschmack gekommen, Geld zu kassieren, ohne arbeiten zu müssen“ Fixkostenhilfe und Verdienstentschädigung von 80 % machen es möglich.

Eines muss JEDEM Gastronom, jedem HOTELIER klar sein: Die entstandenen Verluste lassen sich nicht wieder einfahren. Der Gast wird nicht plötzlich zwei Schnitzel essen und es werden auch nicht pro Gast zwei Betten belegt werden.

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Greta gegen Alles

Es wäre wirklich eine große Überraschung gewesen, wenn Klima-Greta wenigstens jetzt einmal geschwiegen hätte. Gut, jetzt ruft sie nicht zum Schulstreik auf – was ja auch kaum einen Sinn ergeben würde. Aber wenigstens wissen wir jetzt, dass auch eine MNS-Maske manche Leute nicht zum Schweigen bringt.

Augenblicklich ist sie gegen die Schnäppchenjäger am Black Friday und gegen die demonstriert sie zu Hause in sicherer Umgebung zwischen den Designermöbeln, die ihre Mutter vom „Demogeld“ gekauft hat.Ihr Credo: „Überkonsum zerstört die gegenwärtigen und künftigen Lebensbedingungen und den Planeten selbst.“ Das hat sie im Zuge ihres Online-Klimaprotests auf Twitter und Instagram veröffentlicht. „Kauft kein Zeug, das Ihr nicht braucht“

Interessant wäre die Frage, woher Greta wissen will, was ich brauche und was nicht. Ob sie das auch so ihrer Mutter gesagt hat? Oder hätte sie dafür Hausarrest bekommen?

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Illegal zu illegal

Keine Gesundheitskontrollen, keine Steuern, keine legalen „Arbeitsplätze“ – so sieht das Leben von Nutten in der Pandemie aus. Das Model, das diese „Sexarbeiterinnen“ gewählt haben, ist in jeder Hinsicht illegal. Allerdings ist dieses Modell genauso illegal: Es verstößt gegen das Prostitutionsgesetz und die Corona-Verordnung.

So wurden bei Schwerpunktkontrollen in 48 Stunden zwölf Wohnungen unter die Lupe genommen und dabei 25 Anzeigen erstattet. Wie sieht dieses Model aus? Viele mieten sich in Privatwohnungen ein, die Air B&B anbieten. Und auch dieses „Geschäftsmodell“ ist höchst illegal, wenn es sich dabei um „Power-User“ handelt, die ganzjährig vermieten. Sie zahlen keine Umsatzsteuer, obwohl der Gast den Bruttopreis inkl., MwSt. zahlt, keine Einkommenssteuer, keine Ortstaxe, die z.B. in Graz 1,50 € pro Person und Nächtigung zu zahlen ist. Sie betreiben ein illegales Gewerbe, weil sie keinen Gewerbeschein und keinen entsprechenden Befähigungsnachweis haben, der für das Hotelgewerbe nötig wäre.

Im Übrigen wird das nicht nur für die Nutten und Vermieter teuer, sondern auch die Freier: 500 Euro wegen Verstoß gegen das Prostitutionsgesetz sowie 200 bis 300 Euro wegen Nichteinhaltung der Ausgangssperre.

Was mich betrifft, so bin ich nicht der Ansicht, dass Nutten überhaupt eine Existenzberechtigung haben. denn sie sind nicht nur bereit, sich selbst zu „vermieten“, sondern – wenn vorhanden – auch ihre Kinder. Und den Leugnern sei gesagt: Das ist eine bewiesene Tatsache, die Jeder bestätigen würde, der so etwas als „Mutter“ gehabt hat.

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Emotionaler Höhepunkt

Die Massentestungen stehen bevor und die Regierung hat bereits klargemacht, dass es keine Verpflichtung gibt, an diesen Testungen auch teilzunehmen. Dass dieses Tests auch dazu dienen, das Weihnachtsfest überhaupt möglich zu machen, will bei Vielen nicht in die Köpfe. Diesen emotionalen Höhepunkt des Jahres nicht zu verpassen, dürfte aber auch dazu führen, dass Einige sich nicht testen lassen – schon um nicht in Quarantäne geschickt zu werden, wenn der Test positiv ausfallen sollte.

Ich mache mir keine Gedanken, dass die vernunftbegabte Bevölkerung im eigenen Interesse und zum Schutz der Anderen bei den Massentestungen dabei sind. Doch genau Diejenigen, für die zumindest ein Antikörpertest zwingend notwendig wäre, weil sie sich auch sonst kaum an irgendwelche Maßnahmen halten, auf Demos gehen und Partys feiern, werden wohl auch vermeiden, bei den Tests mitzumachen.

Die Freiwilligkeit ist ein wesentlicher Faktor, um Trotzreaktionen zu vermeiden. Aber wie sinnvoll ist es, nur Diejenigen zu testen, die ein geringeres Infektionsrisiko haben, weil sie alle Schutzmaßnahmen einhalten? Und es gibt noch einen Punkt, der nicht unberücksichtigt werden darf: Jemand, der infiziert ist, kann auch in weiterer Folge nicht geimpft werden. Ich habe selbst nach einer Grippeimpfung das „Vergnügen“ gehabt, mit Grippe und fast 40´ Fieber 3 Tage im Koma zu liegen, weil ich zum damaligen Zeitpunkt wegen eines ohnehin schon bestehenden grippalen Infekts gar nicht geimpft werden durfte. Leider wurde das „übersehen“.

Auch darum muss man den Status quo kennen und auch, wenn zwischen Test und einer möglichen Impfung doch einige Zeit vergeht – man sieht durch die Tests, wo ein erhöhtes Risiko besteht und es lassen sich Rückschlüsse auf die Dunkelziffer ziehen. Wenn man keine Symptome hat, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass man nicht infiziert ist und Andere nicht anstecken kann.

Mir wäre es in jedem Fall lieber, wenn ich weiß, woran ich bin und ich werde auch bei dem Massentest mitmachen. Durchsetzbar ist es wohl nicht. Aber ich wäre durchaus FÜR eine Verpflichtung, sich testen zu lassen.

 

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Zum Sterben abschieben

Ich habe mich ja schon an einige Aussagen der FPÖ gewöhnt. Was allerdings Udo Landbauer von sich gibt, setzt jeder Aussage noch die Krone auf. Also ein echter „Experte“, wenn es um Corona geht – oder war das Menschenverachtung?

„Viele Personen, die wegen Corona heute auf der Intensivstationen landen, wären vor der Pandemie palliativ medizinisch behandelt worden“ Oder anders ausgedrückt: Um die Intensivstationen zu „leeren“. sollten Viele gleich zum Sterben abgeschoben werden, denn früher wären sie sowieso auf der Palliativmedizin gelandet.

Vielleicht würde Landbauer genauso denken, wenn seine Eltern im Seniorenheim wären. Alleine die Aussage: „Sterben gehört nun mal zum Leben dazu, das gilt besonders für Seniorenheime“ zeichnet ein sehr deutliches Charakterbild.

Aber auch DAS beweist nicht unbedingt eine natürliche Veranlagung zu logischem und vernünftigem Denken:Ganz einfach mit sinnvollen Testungen. Jene zu testen, die symptomatisch sind, und da auch jene herauszufiltern, die wirklich erkrankt sind, nicht nur positiv getestet, und vor allem jene, die Infektiös sind. Dann soll man natürlich auch jene Menschen in Quarantäne versetzen, damit sie niemanden anstecken können.“

Positiv getestete SIND infektiös, sonst gäbe es keine Pandemie, aber dafür reicht es wohl bei Landbauer nicht so ganz. Der Aufreger bleibt allerdings, dass man Corona-Patienten am Besten gleich auf die „Sterbestation“ abschieben sollte, wenn es nach Landbauer geht.

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Alles freiwillig

Bildungsminister Heinz Faßmann hat klargestellt, dass die Tests für Lehrer freiwillig und kostenlos sind. Da werden sich die Lehrer freuen – jedenfalls Diejenigen, die sich auch testen lassen. Für die Anderen ist der Test zwar auch freiwillig, allerdings müssen Diejenigen damit rechnen, dass sie wohl während des Unterrichts Masken tragen müssen. Als „Arbeitgeber“ können die Länder das durchaus vorschreiben.

Keine Panik, liebe Schüler: Organisiert werden die Lehrer-Tests mithilfe des Bundesheeres. Es ist also kein Krieg ausgebrochen, wenn Jemand im Kampfanzug in Eure Klasse kommt, den Lehrer fesselt, knebelt und ihm am Boden liegend zwei Stäbchen in die Nase schiebt. So etwas Ähnliches wolltet Ihr doch auch schon machen, oder?

Nein, es wird nicht ganz so schlimm werden. Das Bundesheer leistet nur Assistenzeinsatz, weil anderwärtig zu wenig Personal zur Verfügung steht. Und der Lehrer macht das auch gerne mit. Er will ja, dass Ihr ihn spätestens beim Maturaball auch ohne Maske erkennt. Es wird auch Keiner in die Klasse kommen. Die Lehrertests wird es außerhalb Eurer Sichtweite geben.

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Aufgeben kann man einen Brief, aber niemals sich selbst. Das ist keine Option.