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Archiv für den Monat: Juli 2021

Diagnose: Osmanischer Schwachsinn

Manchmal ist es wirklich einfach, ein neues Krankheitsbild zu basteln. Nach der letzten Äußerung von türkischer Seite fällt es mir sogar besonders leicht.Nachdem Sebastian im letzten großen Interview die Türkei als „richtigeren Ort“ für Geflohene aus afghanischen Kriegsgebieten bezeichnet hat, kommt prompt von der nationalistische türkische Politikerin Meral Aksener ein „Angebot“: Für drei Milliarden Euro soll Österreich alle afghanischen Flüchtlinge aufnehmen.

So meint das türkische Außenministerium: „Die Türkei wird nicht die nächste Flüchtlingswelle schultern. Wir sind nicht der Grenzwächter oder das Flüchtlingslager Europas.“ Die Forderung von 3 Milliarden Euro entspricht „zufällig“ genau der Summe, die die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfel Ende Juni für die weitere Unterbringung von Flüchtlingen in der Türkei beschlossen haben.

Die sechs Milliarden, welche der Türkei bereits zugesagt wurden, sind längst ausgegeben bzw., verplant. Dass die Türkei schon lange viel mehr Geld von der EU haben will, ist ja nicht neu. Aber so einen „Vorschlag“ zu machen, ist wieder ein neuer Höhepunkt in den Provokationen der Türkei und aus meiner Sicht wieder einmal osmanischer Schwachsinn.

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Der epidemiologische Supergau

Man kann unzählige gut gemeinte und sinnvolle Regeln zur Bekämpfung der Pandemie erlassen. Sie verlieren aber jede Wirkung, wenn sich nicht alle daran halten. Zum epidemiologischen Super-GAU kommt es allerdings bei Großveranstaltungen, wenn Superspreader ungehindert als Virenschleudern tätig sein können.

So ist eine Rückkehr zur Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen durchaus denkbar und alle bereits wieder errungenen Freiheiten sind damit auch Geschichte. Die Stimmung ist derzeit noch so, dass die Öffentlichkeit Impfverweigerer als „Spinner“ definiert, die selber schuld sind, wenn sie sich einen schweren verlauf von Covid-19 einhandeln.

Doch diese Stimmung wird ganz schnell kippen. Jede Neuinfektion birgt das Risiko einer neuen Mutation, die vielleicht gegen jede Impfung resistent ist. Sollte es dazu kommen, tragen insbesondere die Impfverweigerer, die sich ja auch ganz bewusst auf Großveranstaltungen herumtreiben, um zu „beweisen“, dass man dafür ja keine Impfung brauchen würde, die Hauptverantwortung dafür.

Spätestens dann MUSS es eine Impfpflicht geben – vorausgesetzt, man verfügt bis dahin über einen entsprechenden Impfstoff, der auch gegen eine allfällige Mutation wirkt. Aber auch etwas anderes wird passieren: Es wird offene Konflikte geben, die sehr oft in Gewalttätigkeiten enden. es ist ja nicht neu: Wo die Vernunft versagt, regiert schon bald die Gewalt. Wundern sollte sich dann aber niemand, denn schon heute wird von Impfgegnern ihre Verweigerung zur „Religion“ erhoben, die für sie nicht unbedingt eine sachliche Begründung braucht. Es reicht ihr „Glaube“.

Die Tatsache, dass bei Veranstaltern, Gastronomen, etc. kaum effektiv die 3-G Regel kontrolliert wird, ist wohl in der Gier, die bisherigen finanziellen Verluste auszugleichen, welche die Pandemie bisher verursacht hat, zu suchen. Doch es wird niemals einen vollständigen Ausgleich geben und je mehr sich nicht an die Regeln gehalten wird, umso größer ist die Chance auf Sperren, Restriktionen, Lockdowns und weiterer finanzielle Verluste.

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Hauptsache Party

Jetzt muss ich davon ausgehen, dass in wenigen Tagen die Infektionszahlen wieder vierstellig sind. Jugendliche Partygänger machen es möglich. Offiziell ist die Rede von 200 positiv getesteten Rückkehrern vom „Austria goes Zrće“ Festival der Insel Pag in Kroatien vom 17. bis 24. Juli. Bundesrettungskommandant Gerry Foitik spricht auf Twitter bereits von 350 Fällen.

Christine Haberlander (ÖVP) forderte in dem Zusammenhang vor allem junge Menschen auf, sich impfen zu lassen. Allerdings kommt dieser Aufruf etwas spät, denn das Festival mit 19.000 Partygästen ist vorbei und die Reiserückkehrer sind größtenteils wieder in Österreich.

Die Dunkelziffer der Neuinfizierten dürfte unüberschaubar hoch sein. Martin Reitstätter, der Geschäftsführer vom Veranstalter New Generation Event & Touristik zeigt sich überrascht.

Eine Teilnehmerin berichtet: „Dieser Veranstalter hat mit einem „großen Hygienekonzept Werbung gemacht“, vor Ort hat man aber relativ schnell gesehen, „wie wenig dieses wirklich ernsthaft umgesetzt wurde“. Unter anderem hat man das Festivalgelände unkontrolliert betreten können. Beim Haupteingang wäre durchaus strikt kontrolliert worden, an den Seiteneingängen – wo die Frau mit ihren Freunden in der Nähe wohnte und das Festivalgelände deswegen dort betrat – allerdings nicht. Und „auch wenn man teilweise am Eingang der Clubs nach Ausweis und grünem Pass gefragt wurde, wurde dieser nicht unbedingt immer gescannt, und manchmal wurde man auch einfach nur durchgewunken.“

Veranstalter Reitstätter weist die Vorwürfe entschieden von sich und auch der Bürgermeister von Novalja, Ivan Dabo, jenem Ort auf Pag, wo vergangene Woche Tausende Österreicher Party gemacht haben, bestreitet sogar die Teilnehmerzahl. Wen wundert es? Schließlich geht es bei Betreiber und allen verbundenen Institutionen nicht um Sicherheit, sondern um GELD.

Dass die 3-G Regel bei solchen Veranstaltungen nichts bringt, weiß der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter: „Drei-G-Regel „nett, wenn man Essen gehen will“, für solche Großveranstaltungen sei sie aber schlicht ungeeignet. 8.000 Menschen die tagelang sehr eng und da und dort auch noch schmusend Party machen, das könne nur zu einem hohen Infektionsgeschehen führen, wenn nicht alle regelmäßig getestet werden. Geimpfte und Genesene können sich sehr wohl noch mit Corona infizieren. Auch wenn sie eine geringere Virenlast ins sich tragen, sind sie für andere Menschen weiterhin ansteckend. „In dem Fall ist es sogar egal, ob man im Freien ist“, sagt Hutter. „Wenn man stundenlang bei solchen Events so nah beieinandersteht, geht es nicht mehr um die Aerosole, sondern um die direkte Tröpfcheninfektion.“

Und die Teilnehmer? Sie leben nach dem Motto „Hauptsache Party“. Offenbar halten sie sich für unsterblich, denn gerade diese Gruppe, in der auch die meisten Corona-Leugner zu finden sind, halten sich sowieso an nichts. Taugt also die heute Jugend noch für irgendetwas, wenn es um andere Dinge, als nur um ihr persönliches Vergnügen geht? Ich habe da meine Zweifel, denn auch Appelle, sich wenigstens impfen zu lassen, scheinen nicht auf fruchtbaren Boden zu fallen.

So warten wir also auf die nächsten Lockdowns, die nächsten Einschränkungen und die nächsten Ausgangssperren. Die Frage ist nur, wann der Tropfen kommt, der das Fass zum Überlaufen bringt, denn alles wird sich der Rest der Bevölkerung nicht mehr bieten lassen.

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Oje, wenn ich Kanzler wäre

Besser als Sebastian könnte ich den Job wohl nicht machen und besonders in Anbetracht der Tatsache, dass er sich mit Oppositionellen herumschlagen muss, die außer machtbesessen, gegen alles und nicht besonders weitsichtig sind, macht Sebastian das Beste, was man in der derzeitigen Situation machen kann.

Bei mir wäre die Pandemie schnell besiegt. Allerdings mit Methoden, die man in einem zivilisierten Land wie Österreich nicht erwarten würde. So hätte ich vermutlich auch nur eine Legislaturperiode und würde danach irgendwo in der Versenkung verschwinden.

So gibt es derzeit einen Aufruf für 19.000 Kroatien-Urlauber, die vom 17. bis 24. Juli am „Austria goes Zrce“-Festival teilgenommen haben. Einige Rückkehrer sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer ist mit Bussen oder dem eigenen PKW hin und retour gefahren.

Solche „Orgien“ würde es bei mir nicht geben, denn die Grenzen wären dicht! Und zum Thema Impfpflicht, hat Sebastian bereits mehrfach gesagt, dass es die von behördlicher Seite nicht geben wird. Bei mir schon. Zumindest würde ich den Impfgegnern das Leben so schwer wie möglich machen:

PCR-Tests selber zahlen, Zugang zu jeder Art von Gastronomie verwehren, keine Events oder Kultureinrichtungen. Kontaktbeschränkungen mit maximal 4 Personen, Öffentliche Verkehrsmittel nur noch für Geimpfte, Ebenso jede Art von Reisetätigkeit. Keine Geldstrafen, sondern Freiheitsentzug mit verpflichtenden Arbeitsdiensten.

Das „heilige Recht auf Selbstbestimmung“ in Österreich endet aus meiner Sicht dort, wo das Recht Anderer anfängt. Dazu gehört natürlich auch, dass Impfverweigerer, die im Infektionsfall eine deutlich höhere Virenlast haben als Geimpfte, vorsätzlich andere gefährden. Es wäre mir ja egal, wenn sie sich untereinander infizieren, auf der Intensivstation landen und letztendlich vielleicht zwei Meter tief unterm Rasen landen. ABER sie gefährden auch diejenigen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Und die gilt es zu schützen.

Auch Vizekanzler Werner Kogler hält plötzlich eine Impfpflicht für Mitarbeiter in Gesundheitsberufen für sinnvoll. Ich würde da noch etwas weitergehen. Auch für LehrerInnen, Angestellte in Kindergärten und generell alle Berufsgruppen, die mit anderen Menschen zu tun haben wären von einer Impfpflicht betroffen.

Menschen, die gerade einmal von zwölf bis Mittag denken können, muss man bevormunden, wenn sie Andere gefährden. Aber ich bin ja zum Glück kein Kanzler und muss mich mit solchen Dingen nicht herumschlagen. Aber ich wäre die meistgehasste Person in Österreich – auch wenn das Land schnell Corona-frei wäre. Doch mit soviel Unvernunft – besonders unter den Jüngeren werden wir trotz aller Anstrengungen vermutlich einen Herbst erleben, wie wir ihn schon kennen: Mit Ausgangssperren, Lockdowns, illegalen Demonstrationen, Schulschließungen und vielen frustrierten Menschen.

 

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Wenn die Opposition tobt

Dann ist vor allen Dingen Eines passiert: Sie hat ihren Willen nicht bekommen. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die Vernehmung von Sebastian durch einen Einzelrichter passt der Opposition überhaupt nicht. ich vermute, dass ein Richter wahrscheinlich sehr viel „teurer“ ist, als in Staatsanwalt und dass die finanziellen Mittel, um Sebastian auf diese Art ans Bein zu pinkeln, recht beschränkt sind.

Soll das nun bedeuten, dass die Justiz in Österreich generell käuflich ist? Nein, generell wohl nicht. Aber hier geht es um Politik und darum, dass der Opposition jedes Mittel recht ist, um ihr Ziel „Kurz muss weg“ zu erreichen. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat bisher auch eindrucksvoll bewiesen, dass sie alles, nur nicht unabhängig ist – und schon gar nicht unparteiisch (was sie im Gegensatz zu einem Richter auch nicht sein muss)

Rechtlich ist die Weisung aus dem Justizministerium eindeutig: Der Paragraf 101 der StPO, Absatz 2 sieht vor, dass bei „besonderer Bedeutung der Person und des Delikts“ ein unabhängiger Richter die Einvernahme durchzuführen hat. die Oppositionshetzer können sich damit also nicht wie ein Rudel Wölfe auf Sebastian stürzen.

Zadic: „Ich fordere eine Entpolitisierung der Justiz. Es handelte sich um eine rein rechtliche Entscheidung“ Damit sehe ich einen erhobenen Zeigefinger, aber auch eine klare Aussage zur WKStA. Sie beweist, dass die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft politisch agiert. Man darf die Staatsanwaltschaft zwar nicht bei der Befragung ausschließen, aber die hetzerischen Angriffe wie bisher, dürften wohl der Vergangenheit angehören.

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Die Logik der Impfgegner

Bei manchen Menschen ist es nicht besonders sinnvoll, an ihren Verstand zu appellieren, um sie zur Corona-Impfung zu motivieren, denn sie haben ihre eigene „Logik“. Es fällt mir schwer, diese Denkweise zu verstehen, denn die „Argumente“ sind etwas abstrakt.

Eines dieser Argumente bezieht sich auf eine angebliche Gesundheitsschädigung durch die Impfung, die im Normalfall ohnehin nicht vorhanden ist. Es wird auch „argumentiert“, dass mögliche Langzeitschäden noch gar nicht dokumentiert sein könnten, weil man die Impfstoffe noch nicht Jahrzehnte lang getestet hätte. Andererseits werden tragische Einzelfälle als Paradebeispiele herangezogen, die aufgrund der Umstände für die Masse gar nicht in Betracht kommen.

Es sind genau dieselben Leute, die sich primär von McDonalds und Burger King ernähren, sich in Unmengen stark gezuckerte Limonaden hineinschütten oder sich Alkoholexzessen hingeben. Kettenraucher, die sogar an Orten mit Rauchverbot nicht die Finger vom Glimmstängel lassen können und nervös darauf warten, diese für sie ungastlichen Orte schnell wieder verlassen zu können.

Sie alle sind so besorgt um ihre Gesundheit, dass sie bei einem Impfstoff der zu 96 % hilft, sofort auf die Notbremse steigen und in blinder Panik versuchen, alles zu finden, das ihre Befürchtungen unterstreicht – auch wenn kein seriöser Experte ihnen Recht gibt.

Daneben gibt es auch die Gesundheitsfanatiker, die sich nur auf Bio-Basis ernähren und jedem Laster entsagen – dafür aber alles, was nicht „wild gewachsen ist“ (wie zum Beispiel Impfstoffe) ablehnen.Zu dieser Gruppe spare ich mir jeden Kommentar und überzeugen kann man sie sowieso nicht. Gut, dass die Pockenimpfung schon früher verpflichtend war. sonst hätten wir diese Krankheit auch noch am Hals. Zum Glück ist das eine verschwindend geringe Minderheit.

Das Wunschdenken, dass mit einer Impfung keine Ansteckung möglich wäre, existiert nur in der Theorie. Allerdings ist das Risiko das Virus weiterzugeben, auch bei der Delta-Variante drastisch reduziert. Der Grund, warum langfristig die Heimtests (Antigentests) nicht viel bringen, liegt auf der Hand. Selbstverständlich bilden sich durch die Impfung auch Antigene, die so ein Schnelltest genauso anzeigt, wie eine Infektion. Darum werden mit zunehmender Impfquote auch diese Schnelltests nicht besonders aussagekräftig sein und man muss sich daher auf die deutlich zuverlässigeren PCR-Tests konzentrieren. Das ist keine Schikane der Regierung, sondern schlicht Logik – wenn auch nicht die Logik der Impfgegner.

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Querdenker NENA

Sie mag ja durchaus ihre Fans haben – auch heute noch mit 62 Jahren. dass aber Viele, die auf der Bühne stehen, glauben, sie müssten über Umwege Politik machen, ist etwas, das ich nicht befürworten kann. besonders wenn es um eine einzige Botschaft geht: „Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern die Frage ist, was wir mit uns machen lassen“

Ich nenne das Aufruf zur Anarchie. Ursprung des ganzen Szenarios war übrigens, die Aufforderung, sich an die Sicherheitskonzepte zu halten. NENA hat ihre Fans mehrfach aufgefordert, auf die Bühne zu kommen, was mehrere Securitys versucht haben zu verhindern.

Nach ihrer „Ansprache“ haben einige Zuschauer das Konzert, das übrigens letztendlich nicht abgebrochen wurde, fluchtartig verlassen: „Querdenker Parolen und nicht eingehaltene Hygienekonzepte kann ich nicht gutheißen“ war nur einer der Kommentare, die zu hören waren.

Auch eine NENA sollte das tun, wofür sie bezahlt wird Politik und Aufwiegelung gehören nicht dazu. Schade um die einst so sympathische Sängerin, doch das ändert das Bild von ihr zumindest bei mir schlagartig.

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Mann der klaren Worte

Es bestätigt sich wieder einmal, dass Sebastian auch in anderen (deutschen) Netzwerken eine große Zustimmung erfährt: „Schade, dass er nicht Kanzler in Deutschland ist“ Wir würden ihn auch gar nicht hergeben. In einem BILD-Interview, das man normalerweise sehr genau hinterfragen müsste, wenn man die BILD kennt. Doch offenbar gab es diesmal keine Interpretationen, sondern harte Fakten.

Dort spricht er über seine Sorgen bei Migration und Integration, den Fanatismus der Taliban, Asyl und die Gewaltkriminalität. was Viele auch in Deutschland interessiert, ist die Frage, ob Sebastian auch im Falle einer Anklageerhebung gegen ihn nicht zurücktreten will. Aus meiner Sicht eine seltsame Frage, denn wenn man sieht, welche Anstrengungen seitens der Opposition unternommen werden, um Sebastian abzusägen, stellt sich nur die Frage, WANN es so weit sein wird.

Aber ich sehe das ebenso gelassen, wie Sebastian selbst: Auf die Frage, ob ein Angeklagter Bundeskanzler sein kann, gab es eine klare Antwort: „Ja, selbstverständlich“.Bei solchen Anschuldigungen ist nie etwas dran gewesen und sie haben sich auch alle als falsch herausgestellt. Und als Seitenhieb auf diese Anschuldigungen gefällt mir dieser Satz recht gut: „Ich habe definitiv immer vorsätzlich die Wahrheit gesagt“

Und ob er mit 40 noch Bundeskanzler sein wird: „Ich fühle mich derzeit sehr wohl in der Politik. Ich glaube, dass ich einen Beitrag leisten kann“ Das glauben wir auch und es gibt auch abseits von Corona noch viel zu tun. Zum Beispiel Afghanistan:

„Ich möchte genau diese kranke Ideologie nicht nach Europa importieren. Wir werden sicherlich weiter nach Afghanistan abschieben. Die Probleme Afghanistans können wir nicht dadurch lösen, dass Deutschland und Österreich wie 2015 massenhaft Menschen aufnehmen“ es kann auch niemand wirklich garantieren, dass unter den angeblichen Flüchtlingen aus Afghanistan nicht auch Taliban sind, die ihre Ideologie nach Europa tragen wollen.

Nachbarstaaten wie die Türkei oder sichere Teile Afghanistans sind auch kulturell deutlich besser geeignet, um Flüchtlinge aufzunehmen – es gibt dort nur kein Bargeld.Und auch das Thema Asylrecht erlaubt nur diese eine Meinung, wenn man noch alle fünf Sinne zusammen hat: „Das Asylrecht war immer als Individualrecht gedacht, wenn jemand politisch oder aus religiösen Gründen verfolgt wurde. Es war nie so gedacht, dass ganze Länder oder Regionen sich auf den Weg machen, sich dann in Europa ein Land aussuchen und sagen: Ich möchte genau nach Deutschland. Das war nie im Sinne des Erfinders“

Man darf zwar nicht alle über einen Kamm scheren, aber es ist klar: „Es hat sich mittlerweile überall herumgesprochen, dass diese massiven Migrationsbewegungen von Menschen aus ganz anderen Kulturkreisen, die teilweise schlecht oder gar nicht ausgebildet sind, zu massiven Problemen in Europa geführt haben.“ Und abschließend war noch festzuhalten, „dass wir mit vielen, die aus Afghanistan, Tschetschenien und anderen Teilen der Welt gekommen sind, aus ganz anderen Systemen und Kulturkreisen, massive Probleme haben.“

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen, auch wenn es immer Menschen geben wird, die sich gerne als „Weltretter“ aufspielen wollen. Keiner der Asylwerber würde freiwillig nach Rumänien oder Bulgarien gehen und ich frage mich, warum diese „Weltverbesserer“ keine Anstrengungen unternehmen, Flüchtlinge dort unterzubringen. Die Antwort ist einfach: Weil man sie niemals dorthin bekommen würde, wo es nicht die Annehmlichkeiten wie in Österreich oder Deutschland gibt – wo das Bleiberecht mit Arbeit verbunden ist und wo sie auch nach ihrem heimatlichen Konflikt auf jeden Fall wieder zurückmüssen.

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Kriminelle verschonen?

Das war wieder einmal ein sehr mitleiderregender Beitrag in der Krone. Abgeschobenen Afghanen droht in der Heimat nicht nur eine mögliche Konfrontation mit den Taliban, sondern auch der Ausschluss aus der eigenen Familie. Und jetzt geht es ins Detail:

Die eigene Familie möchte im streng religiösen Land nichts mehr mit ihnen zu tun haben, weil sie als Looser gelten. Sie haben ja in Europa nichts erreicht. Sie haben es nicht geschafft, in Österreich eine gesicherte Existenz aufzubauen, um dann die ganze Familie nachholen zu können. Immerhin hat die Familie für die Reise nach Europa den Schleppern eine enorme Summe Geld zukommen lassen.

Abgeschobene gelten daher als Verlierer und Kriminelle. Tatsache ist, sie haben Recht. Es SIND Kriminelle, denn ohne Grund wird niemand abgeschoben. Entweder, weil sie sowieso wissen, dass sie keinen Asylanspruch haben, oder weil sie sie sich nicht an die Gesetze gehalten haben – wobei die illegale Einreise schon jeden Asylanspruch zunichtemacht.

So meint ein junger Afghane, der vielleicht auch nicht mehr ganz so jung ist, wie er behauptet; „Meine Familie mag mich nicht mehr, seit ich aus Österreich abgeschoben wurde. Sie denken, ich sei ein Krimineller“ Und die Angehörigen eines Anderen beschweren sich: „Was hast du in all den Jahren in Österreich gemacht? Du hast nichts erreicht“ Das bedeutet aber auch, dass die verfahren definitiv zu lange dauern.

Wir können aber sicher sein, dass wir diese Abgeschobenen wiedersehen werden, denn bei der nächstbesten Gelegenheit machen sie sich wieder auf die Reise nach Europa – ins zahlende Österreich. Verschonen darf man solche Leute allerdings nicht und ob sie von den eigenen Familien ausgestoßen werden, ist mir offen gesagt auch völlig egal.

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Es werden immer mehr

Ihre Argumente sind kaum zu widerlegen und auch die Studien, die bisher bekannt sind, sprechen eindeutig dafür. Es gibt nur noch wenige Lebensbereiche, in denen nicht schon jetzt eine großflächige Impfpflicht gefordert wird. Nach dem Gastro-Chef will auch der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer eine Impfpflicht für die Nachtgastronomie:

„Hätte mich jemand gefragt, hätte ich etwa für die Nachtgastronomie, für die Discos sowieso ausschließlich die Impfung empfohlen. Denn nur die Impfung schützt. Und wenn ich als junger Mensch in die Disko will, dann kann ich das machen – aber ich sollte geimpft sein“

Doch es schließen sich noch mehr an. Die Vorsitzende der Bioethikkommission, Christiane Druml will eine Impfpflicht für verschiedene Berufsgruppen. Nicht nur im gesamten Bildungs-, Pflege- und Gesundheitsbereich, wozu auch Apotheker, 24-Stunden-Pfleger und Hebammen zählen, sondern auch für alle körpernahen Berufe wie Friseure, Masseure oder Hand- und Fußkosmetik.

Und auch die Lehrer sollten da mitgenommen werden: „Solange Kinder nicht geimpft werden können, haben alle, die mit Kindern zu tun haben, eine besondere Verantwortung“ Für sie geht es um die Verhältnismäßigkeit: „Die Freiwilligkeit hat ihre Grenzen, wenn es um eine Erkrankung gehe, „die unser Wirtschafts- und Sozialsystem weltweit in einen Krisenmodus gebracht hat. Der Nutzen für die Gesamtbevölkerung ist ein sehr hoher.Sich impfen zu lassen, sei die „gesamtgesellschaftliche Verpflichtung des Einzelnen“

Ich sehe das ganze Thema pragmatisch. Das Wohl Aller steht über dem Wohl des Einzelnen. Und gemessen an der weltweit durchgeführten Impfungen sind die Einzelfälle von Komplikationen zu vernachlässigen. Chefin der im Bundeskanzleramt angesiedelten Bioethikkommission: „Ohne Impfpflicht hätten wir die Pocken Ende der 1970er-Jahre nie ausgerottet“ Ein Argument, das nicht zu widerlegen ist.

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Aufgeben kann man einen Brief, aber niemals sich selbst. Das ist keine Option.