Home » Corona

Archiv der Kategorie: Corona

Zentrale Drehscheibe?

Zentrale Drehscheibe?

Sie scheinen wirklich nach den letzten Strohhalmen zu greifen, um ihre absurden Verschwörungstheorien an den Mann zu bringen und je mehr Zeit vergeht, umso dümmer werden die Aussagen der FPÖ-Helferlein.

Das Gerücht mit den Chip-Impfungen wurde ja schon fast zum Erliegen gebracht. Trotzdem geben die Schwurbler nicht auf und legen daher nach. Bill Gates wäre nun die „zentrale Drehscheibe der Pandemie-Konstruktion“. Also nicht nur, dass wieder einmal Gates an einer angeblichen Chip-Impfung verdienen soll, jetzt ist die Pandemie sogar schon „konstruiert“ und dient nur dazu „jedem Weltbürger eine digitale Identität zu verpassen„. Bei Omikron müsste er jetzt erkennen, dass ihm die Felle davonschwimmen.

Komisch, diesen Eindruck habe ich gerade bei den Impfgegnern. So hätte Omikron eine bessere Arbeit gemacht, in der Weltbevölkerung verteilt zu werden als die Vakzine. Doch diese Aussage stammt von irgendeinem Schwurbler. „Ausgerechnet jene besonders armen Länder, die seit Jahren auf Ivermectin zur Prophylaxe und Behandlung bei diversen Erregern setzen, haben niedrige Sterblichkeitsraten. Aber das zuzugeben, käme ja einem Eingeständnis der eigenen Unwahrheiten gleich

Aha, da ist es wieder, das Entwurmungsmittel von Kickl. Doch die niedrigeren Sterblichkeitsraten in Afrika erklären sich ganz einfach. In einem Land, in dem die Nachbarn 10 Kilometer entfernt wohnen und kaum Kontakt besteht, ist auch das Risiko einer Ansteckung deutlich niedriger. Von den Städten redet natürlich niemand.

Wohin so ein Beitrag führen soll, wird schon beim Titel klar: „Schade: Bill Gates ist traurig, dass Omikron besser immunisiert als die Gen-Spritze“ Er soll auch gesagt haben: „Beim nächsten Mal  sind derartige experimentelle mRNA-Wirkstoffe noch rascher zu entwickeln: Wir sollten da eher sechs Monate draus machen.“ Hat er zwar nie gesagt, aber die Rechtsradikalen halten es ja nicht so genau mit der Wahrheit.

Wenn also an diesem „Plan“ mit der digitalen Identität etwas dran sein sollte, kann ich ja jetzt die Pandemie für beendet erklären, denn meine digitale „Austria ID“ habe ich schon. Die vielen Toten, die Long-Covid-Fälle, die Überlastung der Krankenbetten auf Normal- und Intensivstationen, müssen dann in den Augen der blau-braunen Schwurbler so etwas wie Kollateralschäden sein.

Damit wird aber etwas sonnenklar: Auch die FPÖ, die MFG und deren verschwörungstheoretischen  Anhänger sind offenbar eine zentrale Drehscheibe: Für Dummsinn und einer massiven Intelligenzreduktion.

likeheartlaughterwowsadangry
0
Teilen

Wie man Skandale bastelt

Wie man Skandale bastelt

Nicht nur die FPÖ beherrscht das Fach „Skandale basteln“ hervorragend. Das kann die Opposition generell recht gut. Doch bei der FPÖ ist es so klar – so eindeutig, wenn man ein bisschen die Hintergründe kennt. So war in den Medien zu lesen, dass ein Covid-19 positiv getesteter Vater im Kreißsaal angetroffen wurde.

Daraus wurde auf einschlägigen FPÖ-Seiten schnell ein „Skandalurteil“. Der frisch gebackene Vater hat dafür wegen der emotionalen Umstände 2.700 Euro Geldstrafe bekommen, obwohl bis zu 3 Jahren Haft möglich gewesen wären. Immerhin war es vorsätzliche Gemeingefährdung.

Warum, ist leicht erklärt: Dem Vater wurde per SMS das positive PCR-Testergebnis mitgeteilt. Das bedeutet, dass er sich SOFORT in Quarantäne zu begeben gehabt hätte. Aber er hatte auch einen einen negativen Schnelltest und dafür keine Symptome. In seiner Situation natürlich „praktischer“. Dessen ungeachtet, zählt für die Absonderung der offizielle PCR-Test und dieses Ergebnis hat er gekannt.

Krankenhäuser und Geburtshilfe sind sensible Bereiche und das kann auch nicht ignoriert werden. Was macht die FPÖ daraus? Die zitiert den Kommunisten Mao Tse Tung „Bestrafe einen, erziehe hundert„. Was sich wohl die Blau-Braunen gedacht haben, als sie diese Sache kommentiert haben? „Der Corona-Wahnsinn hat viele jedes Maß und jede Vernunft verlieren lassen. Allen voran die drei Steuergelder finanzierten Gewaltinstanzen im Land„. Ich schätze, es ist so wie bei den meisten Dingen, die aus dieser Richtung kommen: Denken ist nicht!

Für mich bleibt die Frage, ob die FPÖ auch so nachsichtig wäre, wenn  aus ihren Reihen jemand durch so ein Verhalten gefährdet wäre. Der Aufschrei wäre groß und die Forderung nach Strafen würde in jedem Fall im Raum stehen. Aber es geht ja nur um die „Normalbevölkerung“ und da kann man schon einmal einen Skandal zurechtbasteln – solange es politisch nützt.

likeheartlaughterwowsadangry
0
Teilen

Öffnungen fix?

Öffnungen fix?

Mitnichten, denn es hängt von mehreren Faktoren ab, ob die geplanten Öffnungsschritte am 5. März tatsächlich realisierbar sind. Wenn es nach der Planung der Regierung geht, wird auch weitgehend der große geplante Öffnungsschritt durchgeführt. Trotzdem gibt es ein paar Unsicherheiten dabei, die nicht vorhersehbar sind – und so kann theoretisch auch alles wieder umgeworfen werden. Dafür ist die Regierung aber nicht verantwortlich zu machen. Das nur einmal in Richtung Impf-Taliban.

Das Prognose-Konsortium geht davon aus, dass BA.2 in den kommenden Wochen auch hierzulande dominant wird. Der österreichische Molekularbiologe Ulrich Elling nennt diesen Subtyp schlimmer als BA.1 und was den Ansteckungsfaktor betrifft, hat er sicher auch Recht, denn mit der abflachenden Omikron-Welle ist BA.2 auf dem Vormarsch und könnte BA.1 überlagern.

Im Allgemeinen ist der Verlauf zwar „milder“, aber trotzdem ist es nach wie vor eine Pandemie, die auch die entsprechenden Maßnahmen wie Quarantäne erfordert. Dazu steigen in anderen Ländern wie Dänemark auch wieder die Belagszahlen in Krankenhäusern – hauptsächlich auf den Normalstationen. Also doch nicht so harmlos? Für den Einzelnen vielleicht schon, obwohl das auch nicht zwangsläufig so sein  muss. Die Auswirkungen auf das Funktionieren der Infrastruktur in sensiblen Bereichen können allerdings gravierend sein.

Wenn also am 5.3. alle G-Beschränkungen tatsächlich wegfallen sollen, müssten die täglichen Fallzahlen meiner Ansicht nach deutlich niedriger sein. Eine medizinische Entscheidung war DAS jedenfalls nicht – eher eine politische. Die Zeit bis zum 5. März ist jedenfalls eine Art „Beobachtungszeitraum“ in dem man genau hinsehen muss, in welche Richtung die Entwicklung geht.

Die Öffnungsschritte beruhen auf Prognose-Berechnungen, die eben nichts weiter sind, als Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung. Die realen Zahlen können sich schlagartig ändern und alle Pläne wieder über den Haufen werfen und ich bin sicher, dass „Klein-Herbert“ alles dafür tun wird, dass die Zahlen weiter massiv steigen. Er BRAUCHT die Pandemie, um seine permanenten Attacken gegen die Regierung der Bevölkerung gegenüber „moralisch“ vertreten zu können. Obwohl „Moral“? Bei diesem Begriff sollte er sich ganz hinten anstellen.

Auch die GECKO-Leiterin Katharina Reich hat bereits am Tag der Bekanntmachung von den Öffnungsschritten klar gesagt: „Wenn es sich ausgeht, geht es sich aus – und sonst müssten wohl wieder Maßnahmen her“. Im Gegensatz zur Politik fragt das Virus nicht nach Befindlichkeiten einzelner Parteien und jede einzelne Maßnahme dient nur dazu, dieses Virus in Schach zu halten – so weit das überhaupt möglich ist. Ich erwarte gar nicht, dass diese „Wir sind das Volk“ Schreier überhaupt verstehen, worum es geht, aber sie haben es verdammt noch einmal zu akzeptieren.

Eigenverantwortung scheint in Österreich nur eine Art „Pilotversuch“ zu sein. Etwas ganz Neues, das die „Führer-Hörigen“ erst noch lernen müssen, denn sie bekommen ja alles zu einem braunen Einheitsbrei vorgekaut und mit Verantwortung hat das nichts zu tun – weder für sich selbst, noch für Andere. So sollten sie nicht nicht zu früh freuen, denn die angekündigten Öffnungsschritte sind keineswegs in Stein gemeißelt.

likeheartlaughterwowsadangry
0
Teilen

Die bizarre Welt der Rechtsradikalen

Die bizarre Welt der Rechtsradikalen

Ich kann es einfach nicht lassen, immer wieder die rechtsradikalen Medien immer wieder zu durchforsten. ich bin ja gegen die verschiedensten Arten von Verschwörungstheorien immun – und das sogar ohne entsprechende Impfung. Doch die Anhänger glauben solche wilden Phantasien.

So findet sich ein Artikel mit dem Satz: „Mittlerweile wissen wir sehr genau, dass die Covid-Impfungen das Immunsystem mehr oder weniger stark schädigen. Es geht von einer leichten Schwächung der Immunantwort bis hin zu von der Impfung erzeugtem AIDS“ Soso, also von der Impfung erzeugtes AIDS? Bei solchen Dummsinn erfahre ich auch eine Immunreaktion. Die Fußnägel rollen sich bis zu den Knien auf.

Noch mehr aus der Schwurbelwerkstatt: „Spike-Proteine können Zellen verkleben, ja sogar zu einer Riesenzelle fusionieren, den so genannten Synzytien“ Da frage ich mich natürlich, welche Spikes zu der Riesenzelle Kickl mutiert sind. Immerhin müssten dann Spike-Proteine für diesen geistigen Einzeller verantwortlich sein.

Der ist auch „gut“: „Forscher fanden neben der Bildung neutralisierender Antikörper konsistente Veränderungen des Hämoglobin-A1c-Wertes (glykosylierter „verzuckerter“ roter Blutfarbstoff). Vereinfacht ausgedrückt und Diabetikern bestens bekannt: Der HBA1C Wert wäre nicht zu gebrauchen. Als Betroffener brauche ich sofort eine FFP2-Maske – aber nur, damit mir das Kinn nicht runterfällt – bei soviel Verschwörungsblödsinn.

Auch die Ahnungslosigkeit der dortigen Schreiberlinge zeigt sich deutlich in solchen Aussagen: „Es gibt durch die Impfung Veränderungen wie bei einem schweren Covid-Verlauf, mit sich verschlimmernden Symptomen“ Ich habe ja schon Intensivpatienten gesehen und  irgendwie unterscheidet sich die Immunreaktion sehr deutlich von einem schweren Covid-Verlauf.

Meine Befürchtung geht in eine ganz andere Richtung: Es wird niemals eine wirksame Impfung gegen solche Verschwörungstheoretiker geben, deren einziges Ziel es ist, die Bevölkerung zu verunsichern. Kein Wunder, dass der blau-braune Impf-Taliban davon lebt.

likeheartlaughterwowsadangry
0
Teilen

Öffnungen aus Angst?

Öffnungen aus Angst?

Kaum wurden die nächsten Öffnungsschritte bekannt gegeben, wird auch schon Kritik lat. Nicht vom Oberschwurbler Kickl, sondern von Experten, die so gar nicht nachvollziehen können, was da gerade passiert. Dann muss man sich die Frage stellen, ob hinter diesen bevorstehenden Öffnungen nicht etwas anderes steckt, als die angesprochenen Modellrechnungen von Gecko & Co.

Auch wenn Kickl sich diese Öffnungen, die ihm immer noch nicht weit genug gehen, so gerne auf die Fahnen schreibt, die ideologisch immer mehr an Reichskriegsflaggen erinnern, ist gar nicht so abwegig, dass hinter den Öffnungen auch pure Angst stecken kann – vor Unruhen in der Bevölkerung, vor Plünderungen derjenigen, die eben nicht shoppen durften, vor weiteren massiven Angriffen auf Gesundheitspersonal und Krankenhäuser und nicht zuletzt auch vor den nächsten Wahlen, die den „bösen Regierungsparteien“ viele Stimmen zugunsten der Nazis kosten könnten.

Auch für den Umweltmediziner Hans-Peter Hutter sind die Öffnungsschritte medizinisch nicht so ganz nachvollziehbar und angesichts der Zahlen würde ich das ohne Hintergrundwissen auch so sehen. Dass ab 5. März keinerlei Nachweis über den Impf-, Genesenen- oder Teststatus mehr nötig sein soll, klingt so, als würde das Pandemie-Ende unmittelbar bevorstehen, was natürlich keineswegs der Fall ist.

Es könnte sich als kapitaler Fehler herausstellen, dass die Gastronomie und insbesondere die Nachtgastronomie gewissermaßen ohne Beschränkungen wieder öffnet. Das Gleiche gilt für Shops und Einkaufszentren, die sich ja immer mehr zu „Infektionstreffpunkten“ entwickeln. So werden diesmal wohl die Geimpften, die auch sonst recht vorsichtig sind, zurückziehen und den „Wahnsinnigen“ freie Bahn lassen. Gemeint sind damit diejenigen, die hemmungslos und provokativ, maskenlos wieder einmal alles anhusten, anspucken, Geimpfte verhöhnen und ihre „Freiheit“ auch dort „ausleben“, wo sie möglichst großen Schaden anrichten.

likeheartlaughterwowsadangry
0
Teilen

Weh getan?

Weh getan?

In der Sprache der FPÖ-Anhänger, Schwurbler, „hochintelligente“ Impfverweigerer. Sinnlos-Demonstranten und allen anderen, die eine zu schwierige Ausdrucksform nicht verstehen würden: „Hat AUA gemacht“.

Man hätte ja glauben können, dass Kickl sich über die geplanten Öffnungen freut. Immerhin kommen sie ja seinen Wünschen durchaus entgegen. Aber weit daneben: Es wäre nicht der Impf-Taliban, wenn er seine jede Woche aufs Neue geschaffene Bühne so einfach aufgeben würde. Nach dem Motto „und jetzt erst recht“ stellt er wieder einmal Forderungen in den Raum, die UNERFÜLLBAR sind und selbst wenn man wollte, wäre es nur ein weiterer Anlass – spätestens im Herbst, der Regierung „Versagen“ vorzuwerfen.

Es gibt absolut nichts, was man im recht machen könnte. So meint er jetzt zu den Öffnungsschritten: „Warum so spät und warum wieder in so dilettantischer Weise? Das trübt die Freude. Zudem sind die Schritte nicht ausreichend, weil die Impfpflicht nicht vollständig beseitigt worden

Sie WIRD auch nicht vollständig BESEITIGT, selbst, wenn das Rumpelstilzchen den ganzen Tag im Kreis hüpft. Und er fährt fort mit seinen typischen Corona-Lügen: „Wenn wir mit Omikron eine Erkenntnis gewonnen haben, dann die: Die Impfung schützt de facto überhaupt nicht„. Selbst wenn ihm jeder ernst zu nehmender Wissenschaftler widerspricht, wird er von solchen schwachsinnigen Aussagen nicht abweichen, denn die Wissenschaft ist wohl einer seiner größten Feinde.

Natürlich verbucht der Oberschwurbler die Öffnungen für sich und er kommentiert sie so: „Ich sehe sie als ziemliche Genugtuung für diejenigen, die da wirklich verunglimpft worden sind, als Schwurbler und Ähnliches. Diesen Leuten hat man unglaublich wehgetan. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat ja die Evidenz Stück für Stück die Seiten gewechselt“ Es ist allerdings keine Verunglimpfung, sondern die Wahrheit. Schwurbler – Schwätzer und wer nicht nur an Verschwörungstheorien glaubt, sondern diese auch noch weiterverbreitet, IST ein Schwätzer – und da kann sich Kickl durchaus mit ihnen in eine Reihe stellen.

Nur die Sache mit dem „AUA GEMACHT“ nehme ich im nicht so ganz ab, denn mir würden deutlich „schmerzvollere“ Kommentare einfallen, die ich tagtäglich im Hinterkopf habe.

Zum Ende der Gratis-Tests Ende März hat sich natürlich auch der parteitreue blau-braune Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak ausgelassen: „Das viel diskutierte Ende der Gratistests bedeutet zwangsweise auch ein Ende des 3G-Regimes. Falls die Gratistests tatsächlich wegfallen sollten, wäre damit die Corona-Epidemie für beendet erklärt, und alle Maßnahmen müssten auf null gesetzt werden.“ Das ist für mich nicht nachvollziehbar, denn es hat ja Jeder Impffähige auch die Möglichkeit sich impfen zu lassen. Wer das nicht will, soll dafür zahlen. So einfach ist das.

Diese „Logik“ muss man erst einmal verstehen: „Die Impfung schützt weder vor Ansteckung, noch vor Verbreitung der Coronavieren. Ergo könnten symptomlos Infizierte ohne Test und somit ohne Kenntnis einer Ansteckung das Virus munter weiter unter die Leute bringen„. Der Fehler in dieser Logik: Wer sollte sich testen lassen, wenn er völlig symptomfrei ist und nicht weiß, dass eine Infektion besteht?

Ich sehe das allerdings pragmatisch. Diejenigen, die sich nicht impfen lassen dürfen, werden weiterhin FFP2-Masken tragen – und wie ich in meinem Umfeld sehe – sogar auf der Straße, um sich selbst zu schützen, und der Rest – also diejenigen, die sich aus Trotz nicht impfen lassen wollen? Die sind mir völlig egal. Von mangelnder Information kann Keiner mehr sprechen. Dafür wurde genug getan und es kann niemandem entgangen sein, dass die Impfung nicht nur das einzige Mittel ist, mit dem man ein halbwegs normales Leben führen kann, sondern dass auch das „Impfrisiko“ überschaubar ist.

likeheartlaughterwowsadangry
0
Teilen

Das war’s dann?

Das war’s dann?

In der Presse stehen bereits meine schlimmsten Befürchtungen: Mit 5. März sollen alle G-Regeln aufgehoben werden, die Impfpflicht wird ausgesetzt, die Masken könnten wegkommen. Damit ist das aus meiner Sicht wie ein angekündigter Massenmord der Regierung.

Für mich stellen sich daher ein paar Fragen: Hat die Regierung so viel Angst vor den Nazis, dass lieber ein Teil der Bevölkerung geopfert wird, als sich diesem Pack entgegenzustellen? Gilt dann ab sofort das Recht des Stärkeren und damit natürlich auch das Kriegsrecht? Hat dann jeder das Recht auf Anwendung JEDES Notwehrmittels, wenn ein möglicherweise Infizierter einem zu nahe kommt?

Ab 5. März soll man keinen Nachweis mehr brauchen, ob man nun geimpft, genesen oder getestet ist.

Die Sperrstunden fallen, die Nachtgastro darf öffnen – alles ohne G-Regelungen.

Symptomlose Infizierte werden nicht mehr abgesondert.

Die Maskenpflicht könnte komplett fallen.

Die eben erste beschlossene Impfpflicht soll auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden – trotz zu erwartender Mutationen.

Ich nenne das schlicht einen gequirlten Haufen frischen Dünger. Dünger für Nazis und ihren Möchtegern-Führer. Was mich betrifft, so gilt das, was ich schon öfter vorausgesehen habe. Sollten um 13 Uhr tatsächlich diese (nicht)Regeln in Kraft treten, haben wir in Österreich einen satten Bürgerkrieg. verstehen muss ich das alles nicht!

 

likeheartlaughterwowsadangry
0
Teilen

Freedom Day?

Freedom Day?

Der vielfach geforderte Tag der „totalen Öffnungen“ mag sicher für einige Leute willkommener sein, als für vernünftige und vorsichtige Menschen. Aus meiner Sicht völlig unvorstellbar, dass der Handelsobmann von einer Aufhebung der Maskenpflicht in Geschäften fordert. Diesen „Freedom Day“ bei derzeitigen Infektionszahlen einzuführen, kann nur auf dem Glauben basieren, dass die Pandemie mit Omikron endgültig vorbei wäre.

Es gibt immerhin auch Personen, die trotz Impfung keinen besonders guten Schutz entwickeln, verschiedene Vorerkrankungen haben, mit denen selbst die angeblich harmlosere Variante Omikron zur tödlichen Gefahr wird. Dazu kommen diejenigen, die nicht einmal geimpft werden dürfen und aufgrund der Maskenbefreiung (Kinder) zu Virenschleudern, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln werden.

Hätten wir Fallzahlen von etwa 1000 Neuinfektionen pro Tag, wäre eine solche Öffnung vielleicht auch aus meiner Sicht möglich, aber bei Zahlen über 20.000 Neuinfektionen, ist eine hohe Spitalsauslastung nur eine Zeitfrage. Dazu kommt „Long-Covid“, was ja insbesondere für Jüngere eine besondere Dramatik hat.

Es ist ein gefährlicher Irrglaube, dass man mit einer gezielten Ansteckung in Zukunft sicher ist, auch weil diese weder vor neuen Mutationen schützt, noch vor einer möglichen neuerlichen Ansteckung, die dann vielleicht nicht mehr kontrollierbar ist. In einem halben Jahr (solange soll die Immunität aufgrund einer Genesung dauern) befinden wir uns wieder in einem Herbst, der schon aufgrund der Wetterlage höhere Zahlen „verspricht“. Ein Herbst, in dem es für die jetzt so bereitwilligen Infektionskandidaten KEINERLEI Schutz gibt und für die dann eine Impfung auch zu spät kommt. Es läuft eben nicht so, dass man sich heute impfen lässt und ab morgen „geschützt“ ist.

Die Vorarbeit, um so ein vorhersehbares Chaos zu verhindern, muss JETZT geleistet werden. Außerdem ermüden auch die Mitarbeiter des Gesundheitssystems, was nach 2 Jahren Pandemie durchaus nachvollziehbar ist. Wenn man schon alles öffnen will, dann muss auch einiges im Krankenhausbereich geändert werden. D.h.: Kein Verschieben von Operationen und keine Vorreihung von Corona-Patienten, die nur deshalb schwer erkrankt sind, weil sie Impfverweigerer sind. Wer deshalb zum Corona-Fall wird, muss eben warten, bis andere geplante Behandlungen abgeschlossen sind. Triagen darf es nur noch geben, wenn zur Abwechslung einmal die selbst verschuldeten Corona-Fälle auf der Endlos-Warteliste landen und nicht Infarktpatienten, Unfallopfer oder seit 2 Jahren wartende Hüft-OPs. Spätestens im Herbst WIRD es zu Triagen kommen und das vielfach auch auf Normalstationen.

Sollte eine aggressivere Variante als Omikron dominierend werden, werden es Viele gar nicht bis zur Intensivstation schaffen. Das Augenmerk muss also derzeit auf den Normalstationen liegen.

Noch ein Wort zu den Gratis-Tests: Ja, diese Tests sollen auch gratis bleiben – allerdings nur für Geimpfte, die auch eine Selbstkontrolle wollen und damit auch Verantwortung zeigen und natürlich für diejenigen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen. ALLE ANDEREN haben gefälligst dafür zu zahlen, denn wer sich so unsolidarisch verhält, verdient es nicht, dass die Gesellschaft auch noch für deren Kosten aufkommt. Denkbar wäre z.B. ein Betrag in der doppelten Höhe einer Rezeptgebühr für jeden Wohnzimmertest und die volle Höhe der Kosten für einen PCR-Test.

Ach ja – die Maskenpflicht dürfte IN KEINEM FALL aufgehoben werden – nicht, solange auch nur ansatzweise die Gefahr einer schweren Erkrankung gegeben ist.

likeheartlaughterwowsadangry
0
Teilen

„Nur“ Pandemie-müde?

„Nur“ Pandemie-müde?

Seit Monaten hört und liest man immer wieder, dass die Menschen einfach „Pandemie-müde“ wären und deshalb keine Lust haben, irgendwelche Maßnahmen noch mitzutragen. Ein aktuelles Beispiel zeigt allerdings, dass die Erklärung nicht ganz so einfach ist.

Es kursiert zum Beispiel gerade die Meldung, dass in Israel – dem Vorzeigeland – die Mehrheit der Infizierten und der wegen Covid-19 hospitalisierten Patienten in erster Linie unter den Geimpften zu finden wären. Dabei handelt es sich allerdings um eine klare Falschmeldung, die von rechtsradikalen, antisemitischen Gruppierungen nur allzu gerne verbreitet wird.

Wahr ist vielmehr, dass hinter diesen Behauptungen das „7. Auge“ steht. Das Symbol des „Auge Gottes“, das von einem Dreieck umschlossen ist, ist eigentlich ein christliches Symbol, das auch im Judentum und unter Freimaurern verbreitet ist. Eine Art „hellsehendes Auge der Vorsehung“. Rechtsradikale sehen darin das Symbol einer geheimen jüdischen Macht, die die Menschen steuert. Es passt daher perfekt in die Verschwörungstheorien der Corona-Leugner und Impfgegner. Derartige Symbole finden sich immer wieder im rechtsradikalen Bereich. Auf der  Neonazi-Zeitschrift Nordwind, auf einschlägigen T-Shirts wo dieses Symbol zerschlagen wird und auch auf dem Cover der Neonaziband Damage Incorporated. Das Bild der Pyramide mit dem Auge, von der aus Menschen wie Marionetten gelenkt werden, ist also kein harmloses Symbol.

Das hat natürlich nichts mit Pandemiemüdigkeit zu tun. Auch die neueste Umfrage von „Unique Research“ bei  800 Österreicher und Österreicherinnen ab 16 Jahren dürfte nur zum Teil auf eine Pandemiemüdigkeit zurückzuführen sein. Die Ergebnisse sind eindeutig und leider deutet alles darauf hin, dass Corona immer mehr zu einer politischen Angelegenheit wird und die Gesundheit dabei völlig ignoriert wird. Das ist schlicht und einfach dumm.

Pandemie-müde dürften eigentlich nur diejenigen sein, die durch Corona einer Mehrbelastung ausgesetzt sind.  Das als Ausrede gelten zu lassen, damit man vielleicht Verständnis dafür aufbringt, dass Viele die Maßnahmen nicht mittragen wollen, kann ja wohl nicht sein.  Die Forderung nach der Abschaffung ALLER Maßnahmen, kann nicht von halbwegs intelligenten Zweibeinern kommen. Das Virus geht nicht plötzlich weg, weil es bestimmte Gruppierungen so will. Rund 78 Prozent aus der Gruppe der FPÖ-Wähler hätte am liebsten, wenn die Politik noch heute statt morgen die Pandemie für beendet erklärt. Mit anderen Worten: Alle Freiheiten für rücksichtslose und asoziale Nazis, die sich sowieso an kaum etwas halten und dafür alle anderen, die bisher alle Maßnahmen mitgetragen haben, nicht nur massiv gefährden, sondern ggf. auch deren Tod in Kauf nehmen.

Kann wirklich jemand so dumm sein und glauben, dass mit Omikron alles endgültig vorbei ist? Leider ja und von diesen Gestalten laufen immer noch viel zu viele in der Öffentlichkeit herum. Solange es eine „böse Regierung“ gibt, der man alles in die Schuhe schieben kann, müssen FPÖ, MFG etc. keine Verantwortung übernehmen. Das Ende ALLER Maßnahmen würde bedeuten, dass es keine Masken mehr in Öffis gibt, in Innenräumen „Happy Infektionspartys“ gefeiert werden und tausende von Toten zurückgelassen werden. Aber was kümmert das Leute, die glauben, dass eine gründliche Entwurmung vor Corona schützt?

Das hat mit Pandemiemüdigkeit nichts zu tun. Es ist der Versuch, auf Kosten der Mehrheit, als Minderheit aus der Unzufriedenheit Kapital zu schlagen und für Schwurblerparteien wie die FPÖ ist das offenbar der „goldene Weg zur Macht“. Ich hoffe nur, dass die Mehrheit vernünftig bleibt und nicht Leuten nachläuft, die sie direkt in ihre persönliche Grabkammer führen.

 

likeheartlaughterwowsadangry
0
Teilen

Öffnungen sind lächerlich?

Öffnungen sind lächerlich?

Der geplante „Öffnungsgipfel“ kommt offenbar nicht bei jedem an. Zum Beispiel beim Impf-Taliban, Herbert Kickl. Dabei hätte man denken können, dass gerade er sich darüber freut und damit auch die leidlichen Demonstrationen beendet werden, die nicht nur für die Mehrheit der Bevölkerung langsam ein unerträgliches Ausmaß erreichen, sondern auch wirtschaftliches Chaos produzieren.

Kickl bezeichnet diesen Öffnungsgipfel als lächerlich, weil er der Meinung ist, dass diese geplanten Öffnungsschritte schon viel früher angebracht gewesen wären – am Besten ohne (richtige) Experten und natürlich nur aufgrund seines „Drucks“. Er meint, dass „die Omikron-Variante nicht mehr zu einer Überlastung der Intensivkapazitäten führen wird und daher weitere Beschränkungen nicht mehr notwendig wären“.

Doch er hetzt auch aus anderen Gründen gegen den geplanten „Freedom Day“. Es geht ihm ein essenzielles Thema verloren, das er spätestens dann nicht mehr nutzen kann. Und wenn letztendlich auch bei der Impfpflicht Strafen nicht mehr notwendig sein können, weil die entsprechenden Durchimpfung bis dahin erreicht wird, kann er sich seine Nazi-Demos auch irgendwo hinstecken – so wie es auf den Plakaten gemeint ist, die Impfspritzen zeigen, welche sich die Regierung irgendwo hinstecken könnte.

Es dürfte dann auch schwieriger werden, Hass und Gewalt auf Plattformen, wie Telegram und Facebook zu verbreiten, denn wer würde diesen „Botschaften“ noch folgen, wenn kaum noch jemand betroffen ist?

Kickl liegt also gewissermaßen „doppelt gemoppelt“ wieder einmal völlig daneben. Er kann nicht mehr über die „bösen Maßnahmen“ herziehen und hat auch keine echten Angriffspunkte gegen die Regierung. Das Thema Asyl und Migration ist ihm ja bereits aufgrund der eindeutigen Haltung der Regierung zu diesem Thema „abhanden gekommen“. Wer braucht ihn und seinen blau-braunen Haufen dann noch, wenn langsam auch die entsprechenden Telegram-Kanäle verschwinden? Die Migranten, die bei den Demos fleißig mitmarschieren, ohne zu verstehen, wem sie überhaupt folgen wohl nicht, denn die werden für ihn zur heißen Kartoffel, die er sich schnell vom Hals schaffen will.

likeheartlaughterwowsadangry
0
Teilen

Seite von

Profil 22020

Motto

Aufgeben kann man einen Brief, aber niemals sich selbst. Das ist keine Option.