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Archiv für den Monat: Januar 2022

Was für eine kranke Welt

Was für eine kranke Welt

Diese Frage muss man sich zwangsläufig stellen, wenn man auch noch eine andere Welt gekannt hat. Eine Welt, in der man Konflikte gewaltlos ausgetragen hat, in der sich auch noch ältere Menschen aus dem Haus getraut haben, in der Hilfe noch angenommen und nicht verurteilt wurde. Eine Welt, in der die Staatsmacht nicht hilflos zusehen musste und die Krawallbubis rasch und zuverlässig aus dem Verkehr gezogen wurden.

Ich sehe inzwischen Versuche, auf solche Leute deeskalierend Einfluss zu nehmen als gescheitert an. Der Respekt gegenüber Vertretern des Staates ist inzwischen auf einem neuen Tiefpunkt. Wenn Parteien, wie die FPÖ ungehindert ihre Fanclubs zu massiven Gefährdungen eines Großteils der Bevölkerung aufrufen können, das komplette Arbeitsleben, den öffentlichen Verkehr und die Versorgung von Kranken komplett lahmlegen „dürfen“, indem sie bei U-Bahn-Stationen und anderen belebten Plätzen in allen Bezirken „von früh bis spät“ Protestaktionen, die niemals friedlich bleiben, ungestraft aufrufen können, dann hat unser demokratisches Netz versagt.

Wie groß muss die Angst vor so einem nationalsozialistischen Haufen sein, dass man nur zusehen kann, wie der die gesamte Hauptstadt (wie für morgen geplant) in einen Tiefschlaf versetzen kann? Angst war immer schon ein schlechter Ratgeber und alleine die erforderliche Zurückhaltung der Exekutive verlangt schon eine ganze Menge Selbstbeherrschung.

Aber ist es nicht an der Zeit, konkret etwas gegen die zunehmende Gewalt in unserem Land etwas zu unternehmen? Gewalt erzeugt wiederum Gewalt. Diese Regel ist so alt, wie die Menschheit selbst. Wenn ich aber sehe, dass die Hemmungen, eine ganze Flotte von Einsatzfahrzeugen in Brand zu setzen – wobei Brandstiftung eines der schwersten Verbrechen ist – so gut, wie nicht mehr vorhanden sind, muss ich mich fragen, ob das noch die Welt ist, die ich kenne – und wenn nicht, ob wir nicht mehr gewillt, oder in der Lage sind, diese Welt wieder herzustellen.

Reden kann man mit so einem „Gewalt-Pack“ nicht mehr. Das wurde lange genug versucht. Es wird Zeit, es nicht mehr bei „Verurteilungen“ solcher Handlungen zu belassen und Appelle an solche Täter zu richten, die nicht einmal verstanden werden. Was will man da noch mit Geldstrafen, die sowieso niemals bezahlt werden können? Ersatzfreiheitsstrafen für „Verwaltungssünden“ wollen ja die Helfer der Anarchie (MFG) komplett abschaffen.

Eine Demokratie muss viel aushalten. Das weiß jeder, der sich jemals aktiv für demokratische Verhältnisse eingesetzt hat. Aber Demokratie muss nicht alles dulden und die Mehrheit sind diese Berufskriminellen bestimmt nicht. Bei Gewalt kommt diese Demokratie an ihre Grenzen. Die Anarchisten haben keine Grenzen und das scheint sie unverwundbar zu machen. Wir müssen denen zeigen, dass auch für sie Grenzen vorgesehen sind. Sie können nicht „Freiheiten“ beanspruchen, die sie anderen nicht einmal ansatzweise zugestehen – wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Vielleicht sollte man sie einmal „arbeiten“ lassen – 3 Monate hindurch einen 18 Stunden Tag – als Dienst für die Allgemeinheit – und zwar so lange, bis sie sehen, dass man sich Demokratie auch verdienen muss. Die ist nämlich nicht selbstverständlich. Für solche Elemente sind die derzeit vorgesehenen Strafen nicht einmal erwähnenswert und es wird lange dauern, bis ein Umdenken bei ihnen stattfinden wird. Aber man muss sich entscheiden, ob man DAS als Dauerzustand sehen will, oder eine dringend notwendige Umkehr zu einer friedlichen Gesellschaft.

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Allmacht oder machtlos?

Allmacht oder machtlos?

Ein kleiner Paukenschlag hat gestern bei der Gemeinderatswahl in Waidhofen / Ybbs Anlass für verschiedene Fragen gegeben. Die wichtigste Frage ist meiner Ansicht nach nicht, wie es zu den 17,8 % für die zweifelhafte MFG gekommen ist. Das scheint klar zu sein. Viele glauben, damit der Regierung einen „Denkzettel“ zu verpassen, damit die bereits beschlossene Impfpflicht wieder aufgehoben wird.

Aus meiner Sicht ist die wichtigste Frage vielmehr, was denn diese MFG außer dem Widerstand gegen jegliche Coronamaßnahme, inklusive der bevorstehenden Impfpflicht sonst noch anzubieten hätte und da finde ich es schon erschreckend, wie naiv die Wähler dieser „Partei“ sind, die nach Corona nichts zu bieten hat, was auch nur halbwegs realisierbar wäre. Ich habe mir daher das Parteiprogramm einmal näher angesehen und da finden sich recht abstruse Dinge.

Da findet sich zum Beispiel dieser Punkt: „Abschaffung des Amtsgeheimnisses und Einführung einer umfassenden Informationserteilungs- und Auskunftspflicht durch Behörden und Selbstverwaltungskörper.“ Das würde bedeuten, dass jede polizeiliche Ermittlung öffentlich breitgetreten werden muss, Name und Adresse von Verdächtigen ebenso wie Adressen von Frauenhäusern veröffentlicht werden sollen und viele Punkte mehr.

Auch recht eigenartig: „Schlicht rechtswidrige Weisungen müssen von einem Öffentlich-Bediensteten nicht mehr befolgt werden. Das Gehorsamsdenken im öffentlichen Dienst ist gänzlich zu beseitigen.“ Damit würde jeder Amtseid außer Kraft gesetzt und die Willkür hätte freie Bahn. Jeder Schreibtischhengst könnte nach eigenen Vorstellungen entscheiden, wem was genehmigt, oder verweigert wird.

Wie das zu bewerkstelligen wäre, ist mir auch ein Rätsel. Man bräuchte keine Wahlen mehr: „Schaffung der Möglichkeit der Bevölkerung für Misstrauensanträge gegen die Regierung und deren Mitglieder (plebiszitäres-direktdemokratisches Misstrauensvotum)“ Interessant: Für die Opposition und deren mögliche Entfernung aus dem Nationalrat gilt das natürlich nicht. Mir würde da z.B. Kickls Machtbesessenheit einfallen.

Jede Regelung wäre damit trotz klarem gesetzeswidrigen Verhalten der Beteiligten obsolet, weil nicht durchsetzbar: „Die Exekutive wird bei direkten Grundrechtseingriffen auf Antragsrechte bei den Verwaltungsgerichten eingeschränkt. Untersagungsbescheide bei angemeldeten Versammlungen, Berufsverbote etc. können dann von der Exekutive und den Interessensvertretungen nicht mehr verhängt werden.“ Das bedeutet, dass eine Demonstration, die angemeldet wurde, in keinem Fall aufgelöst werden dürfte – selbst, wenn sie durch Gewalt dominiert ist.

Auch der Bundespräsident als Staatsoberhaupt könnte jederzeit abgesetzt werden, wenn er sich z.B. weigert, einen Herbert Kickl anzugeloben: „Ein plebiszitäres direktdemokratisches Misstrauensvotum ist auch beim Bundespräsidenten vorzusehen.“ Damit wäre unsere bisher bekannte Demokratie Geschichte.

Das wäre eine völlig zahnlose Sanktion bei Verwaltungsstrafen bedeuten, wenn beim Betreffenden „nichts zu holen ist“: „Im Bereich des Verwaltungsstrafrechts sind Haftstrafen abzuschaffen“ Das würde bedeuten, dass man theoretisch machen kann, was man will, ohne dass der Staat die Möglichkeit hat, bei Verwaltungsverstößen einzuschreiten.

Alleine das Wort „Komplementärmedizin“ verursacht bei mir schon Übelkeit: „Forderung nach evidenzbasierter Gesundheitspolitik, unabhängig davon, ob es Schulmedizin oder Komplementärmedizin ist“ Im Klartext könnte also jeder „Wunderheiler“ zum Beispiel Krebs „wegbeten“ und es müsste medizinisch anerkannt werden“

Auch interessant – genauso gut könnte man versuchen, einen Pudding an die Wand zu nageln: „Zerschlagung von Monopolen in der Digitalindustrie, Pharmaindustrie, Medien – Umsetzung dieser Ziele auch über EU“ Darauf wäre ich gespannt, wie man Unternehmen wie Google, Microsoft, Novo (als führender Insulinhersteller) oder auch öffentlich rechtliche Medien zerschlagen will.

Wer sollte da noch arbeiten gehen? „Angemessener Ausgleich zwischen Arbeit und Bezug von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe“ Im Klartext: Selbst die Faulsten bekommen genauso viel, wie ein arbeitender Mensch. Klingt nach Kommunismus – jedem geht es gleich (schlecht).

Damit wäre der freie Wohnungsmarkt in Österreich Geschichte: „Recht auf Wohnung und Ernährung für alle in Österreich. lebenden Menschen – Erhöhung von Notstandshilfen oder Mindestsicherung auf ein dafür ausreichendes Maß“ Günstige (Gemeinde)Wohnungen sind genau dafür da. Wenn man aber selbst Luxuswohnungen für Sozialhilfeempfänger dadurch zugänglich macht, indem einfach das Einkommen entsprechend angehoben wird, wird niemand mehr privat vermieten.

Das würde Narrenfreiheit im Netz und freies Mobbing ermöglichen: „Soziale Medien: Entflechtung und Zerschlagung von Monopolisten“ und „Zensurverbot„. Welchen Sinn eine Zerstückelung von Facebook und Co haben soll, ist mir nicht klar. Der Bergriff „INTERNET“ würde ad absurdum geführt.

Damit ist wirklich JEDE Weltanschauung gemeint? „Anerkennung jeder Religion und Weltanschauung als Privatsache und Schutz derselben durch Grundrechte.“ Dann würde man auch den IS und andere Terrororganisationen anerkennen müssen, denn das IST eine (kranke) Weltanschauung. das Gleiche gilt für Scharia und andere Verbrechen.

Das sind nur einige Beispiele einer meiner Ansicht nach seltsamen Ideologie und so ist es nicht überraschend, dass ich auch Züge der FPÖ erkenne. Ich gehe davon aus, dass MFG und FPÖ eine „freudige Wiedervereinigung“ feiern, wenn Corona vorbei ist und ihr Ziel – ein Regierungssturz – erreicht wurde.

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Namhafte „Experten“ ohne Namen

Namhafte „Experten“ ohne Namen

Angeblich sagen immer mehr „Experten“: „Impfpflicht bringt nichts“ So berichten die Medien heute, dass immer mehr „einflussreiche Mediziner“ behaupten „die Impfung bei der Omikron-Variante wenig Sinn“. Der schlimmste Sonntag aller Zeiten würde das belegen und so nebenbei wäre das Testen primär eine Geschäftemacherei.

Einige behaupten auch, dass man die Maskenpflicht zurückfahren sollte. Ein „Ein langjähriger Arzt und Experte im Gesundheitsbereich“ meint „Bei Omikron gibt es bei vollständig geimpften Personen schon einen gewissen Restschutz. Aber derzeit haben wir eine vier- bis fünffach höhere Durchseuchung wegen der Omikron-Variante und dennoch nur ein Zehntel oder noch weniger an schweren Fällen im Vergleich zur Delta-Variante. Dies lässt tatsächlich den Schluss zu, dass Omikron nicht so gefährlich sein dürfte.“

Bei mir lässt so ein „Experte“ auch einen Schluss zu: Dass er entweder völlig neben den Schuhen steht, oder von Leuten wie Kickl & Fans gekauft wurde. So behauptet dieser unbekannte Experte: „Mittlerweile teilen viele Kollegen und ich die Meinung, dass die Impfpflicht nichts bringt“

Ich habe in den vergangenen Tagen von einigen solchen namenlosen „Experten“ gelesen – in verschiedenen Telegram-Gruppen und unter anderem in der Gruppe von Qanon. Es genügt schon, das Bild zu betrachten, um zu wissen, aus welcher Richtung solche Leute kommen.

Der Mediziner ohne Namen begründet seine Behauptung damit: „Denn sie schützt nicht vor der Ansteckung, führt zu keiner Immunität – einzig vor schweren Verläufen schützt die Impfung. Und davon gibt es, wie schon oben erwähnt, nicht so viele“

Dass solche Versager es wagen, sich an die GECKO zu wenden, um dort ihre schwammigen Behauptungen zu platzieren, ist schon recht dreist und es beweist für mich vor allem eines: Sie haben offenbar nur dann ein großes Maul, wenn sie im „Rampenlicht der Anonymität“ auftreten können. Andernfalls wären sie wohl längst wegen wissenschaftsfeindlicher Propaganda für Kickls Truppe aus der Gemeinschaft der Ärzte ausgeschlossen worden.

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Es ist ein Zeichen

Es ist ein Zeichen

Gestern gab es wieder einmal in Wien so eine Sinnlos-Demo, die ihre größten Versammlungen  am Heldenplatz, Schwarzenbergplatz, Platz der Menschenrechte und im Sigmund-Freud-Park hatte. es muss besonders letzter genannte Ort ein Zeichen sein. Die Polizei schätzt die Zahl der Demonstranten auf rund 10.000 Personen.

Auch im deutschen Leipzig gab es als „Spaziergänge“ deklarierten Protestmärsche. Dort sind von hunderten Demoteilnehmern Dutzende auf das Gelände der zur UKL gehörenden Psychiatrie-Klinik gestürmt. Polizisten am Tor zu dem Gelände haben noch vergeblich versuchen, die Menge zurückzuhalten. Mit den üblichen Parolen, wie „Wir sind das Volk“ wurde die Sperre überwunden

Was diese Demonstranten dort wollten, ist mir nicht bekannt. Aber es scheint auch das „ein Zeichen“ zu sein. Dafür, dass sie unbedingt dorthin wollen, wo sie wohl am Besten aufgehoben sind.

Ein „Zeichen“ ist es wohl auch, dass der Handel absolut gegen das Aufheben der 2-G Regel in der zweiten Februar-Woche ist. Sie wollen diese Lockerung SOFORT. Doch wenn der Handel – und das sind hauptsächlich ausländische Ketten – auf diese Verweigerer-Kunden angewiesen ist, verdient er diesen zusätzlichen Umsatz meiner Ansicht nach nicht. Ich ziehe daraus die Konsequenzen und werde mich verstärkt den Angeboten bei Amazon widmen – zumal diese Verweigerer im Handel ohnehin keine einheimischen Firmen sind.

Ich habe jedenfalls kein Verständnis dafür, dass jetzt in der voraussichtlichen Endphase der Maßnahmen auf wenigen Tagen herumgeritten wird. Es gab genügend finanzielle Hilfen und wenn die anders verwendet wurden, als gedacht, ist das ein Problem des Handels. Größenwahnsinnige Forderungen, die verschiedene Obmänner in den Raum stellen, sollten nicht einmal Gehör finden. Die Mitarbeit, um die Pandemie zu bekämpfen, war vielleicht gerade einmal im Promillebereich. Keine oder mangelhafte Kontrollen – trotz Verpflichtung, Nur wenige, die eine Maskenpflicht durchgesetzt haben und Mitarbeiter (auch im Lebensmittelhandel), die selbst Maskenverweigerer sind … Un d jetzt wollen gerade diejenigen Forderungen stellen?

 

 

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Neue Regeln

Neue Regeln

Mit der heutigen Pressekonferenz wurden neue Regeln zu den Corona-Maßnahmen bekannt gegeben. Um genau zu sein, handelt es sich um „Regeln“, die schrittweise aufgehoben werden, weil sich sowieso kaum jemand daran gehalten hat.

Der Handel spielt da auch nicht mehr mit, weil die Meisten schlicht zu faul sind, die 2-G Regel zu kontrollieren und auch nicht auf die Impfverweigerer verzichten wollen, die offenbar auch im Gastgewerbe die „besten Kunden“ sind. Wen überrascht es, wenn man die Flut an Bierdosen entlang der Demonstrations-Linie sieht. Ich hoffe nur, dass die Betreffenden auch wissen, was „STUFENWEISE“ bedeutet. Zweifel sind berechtigt.

  • Mit 5. Februar soll Gastro-Genuss zumindest wieder bis 24 Uhr möglich sein. Die Sperrstunde wird also nach hinten verlagert. Discos und Clubs bleiben natürlich weiterhin im Lockdown. Statt 25 Personen dürfen dann wieder 50 Personen an Veranstaltungen teilnehmen.
  • Ab dem Samstag in der zweiten Februar-Woche (2.2. 1022) dürfen Ungeimpfte auch wieder Waren, die über den täglichen Bedarf hinausgehen, einkaufen. Die FFP-2 Maskenpflicht bleibt aufrecht.
  • Ab 19.2.2022 dürfen auch Ungeimpfte wieder in die Gastronomie. Für die Regierung ist 3G in Gastronomie und Tourismus ab 19.2. wieder ausreichend.

Hintergrund dürfte die Erwartung sein, dass der Höhepunkt der Omikron-Welle für Anfang Februar erwartet wird und nicht, wie der Impf-Taliban und seine Jünger, mit Sicherheit behaupten werden, aufgrund ihres „Drucks“ auf die Regierung. Ein Beispiel für den Größenwahn von Kickl ist der eigene „Demokalender„, der trotz der Lockerungen Demonstrationen fix zumindest bis Anfang März vorsieht. Es geht also keineswegs um die „so grausame Benachteiligung“ der Impfverweigerer, sondern um die Macht- und Rachegelüste eines politischen Zwerges.

Mir gehen diese Lockerungen bereits viel zu weit und ich hätte sie erst dann genehmigt, wenn eine Impfquote von 90 bis 95 % österreichweit erreicht ist. Das verstehe ich unter Verantwortung gegenüber der Bevölkerung. Ob ich damit Unruhen in Kauf nehmen würde, wurde ich gefragt. Die Antwort ist ganz einfach: Die kommen sowieso, weil es für die Brandstifter eben NICHT um Corona geht. Das Virus war bisher nur ein willkommener Anlass, den Umsturz-Fantasten einen Hintergrund zu liefern, der nach Außen hin glaubhaft wirkt.

Die Demos werden also weitergehen und auch die damit verbundenen Gewalttätigkeiten. Ein Appell an die Nazis, ihre angefressenen Natur-Sitzkissen zu Hause zu lassen, würde also ins Leere gehen. Die Frage ist nur, wie die „echten“ Demonstranten, die tatsächlich für ihre „Freiheiten“, die sie als Impfverweigerer übrigens nicht verdienen, ihr „Wir sind das Volk Geschrei“ rechtfertigen wollen.

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Diktatur

Diktatur

Kickl und sein „Fanclub“ behaupten ja schon fast täglich, dass wir in einer Diktatur leben würden und dass die „armen minderbemittelten Bürger“ gar nicht wüssten, was man mit ihnen anstellen würde. Nur einige „Auserwählte“, die sich gerne in – sagen wir einmal – weniger bekannten Netzwerken  und auf dubiosen Internetseiten herumtreiben glauben, „die ganze Wahrheit“ zu kennen.

So eigenartige „Schlagzeilen“ wie „Pfizer-Corona-Impfstoff unter die Lupe genommen. Mutmaßliche Nanotechnologie entdeckt“ kommen bei denjenigen, die sowieso schon Fake-geschädigt sind, sehr gut an – und wenn es noch so viel Blödsinn ist. Die „Erklärung“ klingt nicht einmal annähernd logisch: „Während die Substanz unter dem Elektronenmikroskop verdunstet und in den nächsten Aggregatzustand übergeht, bilden sich mehrere augenscheinlich autark organisierende Nanostrukturen heraus, deren identische geometrische Erscheinungsform, dem Aussehen von Mikrochips und elektronischen Schaltungen entspricht.“

Dass diese angeblichen „Nanokörper“ – selbst, wenn es sie geben würde – ohne Energie (Strom) keinerlei „Funktion“ hätten und gar nicht autonom tätig ein könnten, ist offenbar etwas, das niemand erklären kann. Aber das ist auch nicht so wichtig. Hauptsache, die Schlagzeile wird wahrgenommen.

Solche völlig realitätsferne Geschichten sind Teil der Rechtfertigung von Kickls Behauptung, dass wir in einer „Diktatur“ leben würden. Bis zu einem gewissen Punkt hat er sogar Recht. Es muss schon extreme diktatorische Züge haben, wenn man sich an Vorschriften halten soll. Man muss z.B. in der Bank eine FFP2-Maske tragen, aber Sturzhelme kommen nicht so gut an. Überhaupt ist die Verpflichtung, auf der Straße bei Demos überhaupt Kleidung zu tragen, extrem diktatorisch. Dabei käme das bei Minus 10 Grad sicher gut an. – jedenfalls bei denjenigen, die zu Hause vor dem Bildschirm sitzen und die zitternden Figuren beobachten.

Warum man in Geschäften bezahlen soll, ist dann auch eine Frage der Diktatur. Immerhin haben die ja genug in den Regalen stehen. Auch das Drogenverbot ist diktatorisch. Immerhin gibt es sogar Parteien, die ohne Drogen niemals den Weg in die Politik geschafft hätten. Was aber an den Gerüchten dran ist, dass bei der FPÖ regelmäßig Kifferpartys stattfinden, auf denen Schamhaare geraucht werden, ist nicht herauszukriegen. Das ist auch gut so, denn wenn man deshalb erst einen Initiativantrag einbringen müsste, um so einen Unsinn vorsorglich zu verbieten, wäre wohl für Kickl ein weiterer Demogrund gegeben.

Ein Zeichen für einen gesellschaftlichen Wandel zur Diktatur könnte auch folgendes Beispiel sein: Der Wendler darf nicht Sobotka ersetzen und als DJ im Parlament arbeiten. So wird das nie etwas mit einem Ermächtigungsgesetz für Kickls Truppe – also das, was er unserem Gesundheitsminister vorhalten will. So nimmt also der Schutz der Bevölkerung für Kickl diktatorische Züge an – ich weiß nur noch nicht so genau, was er überhaupt damit meint und bin daher etwas wervirrt 😀

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Heil Kickl?

Heil Kickl?

So stellt sich er epidemiologische Geisterfahrer offenbar seine Position vor. Alles liegt ihm zu Füßen und er hat die uneingeschränkte Macht. Obwohl – die Macht der Dummheit hat er ja schon für sich gepachtet. Sein neuster Streich: Eine „Ermahnung“ an den Bundespräsidenten. Er soll vorher noch mit impfkritischen Ärzten und Juristen Gespräche zu führen, sonst macht er sich zum Erfüllungsgehilfen der Regierung.

„Dieses Gesetz ist keines wie jedes andere, das zur Unterschrift auf dem Schreibtisch des Präsidenten landet. Daher muss auch Van der Bellen das gesamte Spektrum der Expertenmeinungen anhören, bevor das Gesetz in Kraft tritt“, meint der Impf-Taliban.

Und als Witzmeldung des Tages: Er bietet dem Staatsoberhaupt gerne seine Dienste als Vermittler an, um ehest mögliche Gespräche zwischen Van der Bellen und impfpflichtkritischen Experten zu führen“. In einer Aussendung meint Kickl: „Bislang hat er beim Thema Corona in erster Linie durch Gesprächsverweigerung geglänzt – oder er ist überhaupt auf Tauchstation gegangen. Es ist höchst an der Zeit, sich mit dem innenpolitischen Top-Thema auch inhaltlich auseinander zu setzen“

Immerhin hätte Van der Bellen unmittelbar nach der Angelobung den Österreichern versprochen, dass er Gräben zuschütten will. „Jetzt wäre der Zeitpunkt, endlich damit anzufangen“. Der Minderheiten-Schwätzer will offenbar mit völlig anderen Themen seine Protestaktionen gegen ein Vernunftgesetz fortsetzen. Was auch immer deutlicher wird – er sieht sich offenbar als Möchtegern-Staatsoberhaupt. das dürfte nur eine seiner vielen Persönlichkeiten sein – neben Goebbels und Goering.

Ich werde jedenfalls niemals Klein-Herbert mit „Heil Kickl“ grüßen – auch wenn das in seiner Fantasie eine zentrale Rolle spielen dürfte. Es ist an Frechheit kaum zu überbieten, dass sowas den Bundespräsidenten „ermahnen“ will.

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Ohne Hirn und Verstand

Ohne Hirn und Verstand

Es ist nicht besonders überraschend, dass die Infektionszahlen nach oben katapultiert werden und die Impf-Verweigerer sind ja nicht unwesentlich daran schuld. Mit „Meinungsfreiheit“ haben deren Aktionen nichts mehr zu tun.

Morgen werden bis zu 400 Autos mitten im Feierabendverkehr – mehrere Stunden im Schritttempo durch Wien fahren, um die Stadt lahmzulegen. Natürlich werden damit auch Einsatzfahrzeuge blockiert. Am Samstag soll dann (wieder einmal) eine „Mega-Demo“ am Heldenplatz stattfinden, bei der die „üblichen radikalen Kandidaten“ erwartet werden. Schon beim letzten“Autokorso“ wurden teilweise Passanten angepöbelt und verhöhnt, wobei das Maske tragen an Haltestellen schon ausreichend war. Start soll 16 Uhr sein, bis 20 Ihr ist mit zeitweisen Sperren und Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Inzwischen wollen immer mehr Impfverweigerer Impfbefreiungsatteste von niedergelassenen Hausärzten. Der Zweite Landtagspräsident Sebastian Huber (NEOS) und Internist: „Wir haben schon sehr viele Anfragen bekommen. In den meisten Fällen waren die genannten Gründe aber nicht nachvollziehbar“.

Und dann wären da noch die Leute, die in Telegramkanälen die unmöglichsten Geschichten zum Thema „Kontakt mit den Geimpften“ verbreiten, die hemmungslos, ohne Hirn und Verstand den anderen Verweigerern Futter geben. Nur einige Beispiele von Hunderten:

„Ich bin 22 Jahre jung und eine körperlich fitte und aktive Person.
Mir ist zu Beginn der Impfungen aufgefallen, dass ich bei Kontakt mit frisch geimpften Personen extremen Schwindel, Kopfschmerzen und Herzrasen bekommen habe. Ich dachte anfangs das läge vielleicht am Wetter, aber der Gedanke verflog ganz schnell. Vor kurzem war ich seit langem wieder im Einkaufszentrum (2G). Ich habe selbst Tage danach Kopfschmerzen, Schlappheitsgefühle, Herzrasen und was mich am meisten schockiert – Zwischenblutungen und Unterleibschmerzen. “

Nicht weniger dumm: „Ich meide seit Beginn der Impfungen den Kontakt zu geimpften so gut ich kann. Was mich total fertig macht ist die Fahrt zur Arbeit, bei der ich von geimpften mitgenommen werde. Sobald ich die Auto Tür öffne zieht mir ein Geruch entgegen wo ich mich noch frage ob der gegenüber noch lebt… Es riecht so penetrant süß verwesend das ich fast kotzen muss drehe mich noch im Kopf so weit weg aber sie wollen Das Fenster nicht runtermachen weil es ja so kalt ist.“

Bei Kundenkontakt mit Geimpften? „Ich bin Anfang 40 und habe, aufgrund einer Autoimmunerkrankung ein geschwächtes Immunsystem. Trotz täglichem relativ engen Kundenkontakt und Maskenbefreiung war ich bisher von Erkältungskrankheiten verschont, allerdings habe ich bei Kontakt mit frisch geimpften Halsschmerzen, Übelkeit, Nase läuft und ein Gefühl als würde ich eine Mega Erkältung bekommen. Zudem habe ich derzeit alle 2 Wochen Lippenherpes (die letzten 2 Male konnte ich es noch mit kolloidalem Silber stoppen, aber diesmal wird das nix)

Jaja, die todbringenden Geimpften: „Eine Freundin ist im Januar schwanger geworden. Ihr Mann hat sich im März geimpft (gefolgt von der Zweiten), um die Familie zu schützen. Die Schwangerschaft war unangenehm. Jetzt kam das Baby auf die Welt. Es hat Thrombosen im Hirn, fast die ganze linke Hälfte ist in Mitleidenschaft gezogen und der linke Arm muss wohl amputiert werden da er nicht durchblutet ist. Ich hatte mir große Sorgen gemacht als ich von der Impfung des Vaters erfuhr aber ich bin zutiefst schockiert über dieses Ausmaß.

Ich bin da eher schockiert über das Ausmaß von Dummheit.

Vielleicht wird aus der Impfung noch die Beulenpest: „Hi, versuche enge Kontakte mit Geimpften zu vermeiden aber bemerke seit Wochen vermehrt blaue Flecken an den Beinen und keine Ahnung woher… im direkten Kontakt mit 2 frisch geimpften konnte ich Kopfschmerzen und Halskratzen bemerken“. Muss ja ein extrem wirksamer Impfstoff sein 😀

Gestresst? „Ich habe auch seid einer gewissen Zeit sehr Probleme mit geimpften Menschen zusammen zu sein. Ich kriege körperliche Beschwerden, Rückenschmerzen, Atemprobleme, Kieferschmerzen und vor allem viel Emotionales. Es ist eine schwere Traurigkeit, Aggressionen, Leere, Hoffnungslosigkeit. Ich habe sehr Probleme mit den Emotionen. Was mir heute bewusst geworden ist, ich lebe in einer groß Stadt, fahre täglich Bahn, und die Hunde sind seit ein paar Wochen alle sehr sehr gestresst und ängstlich. Auch Hunde, die sehr souverän sind. Und sie schauen alle die Menschen gleich an… Ängstlich und den „Raum“ abcheckend… habe das Gefühl, die können sich nicht richtig konzentrieren.“

Zugegeben, unsere Katze hat auch so ihre Probleme beim Rechnen und Lesen.

Auch von Herpes wird auf Telegram erzählt: „Wochenlang wollte ich es einfach nicht wahrhaben, aber mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass es irgendeine Übertragung geben muss. Ich bin über 60, männlich und körperlich gesund und fit, jedenfalls bisher. Immer, wenn ich etwas engeren Kontakt zu „Geimpften“ hatte, beobachte ich, dass ich im Mund, gleich innen an der Lippe, Bläschen bzw. kleine Verletzungen habe. Außerdem habe ich leichten Durchfall und fühle mich kraftlos. Diese Kraftlosigkeit kann bis zu zwei Tagen anhalten. Das ist neu für mich.

Für mich auch. Aber das können wohl Leute ohne Hirn und Verstand erklären.

Praktisch, dass alles untereinander steht. So kann man die Symptome gleich in den eigenen Beitrag hineinkopieren: „Eine ganz frisch „Geimpfte“ hatte mit mir Pause und ab und zu sind wir uns in der Firma begegnet. Jetzt liege ich mit Halsschmerzen im Bett.
Zudem juckt es mich, vor allem auf der Arbeit, immer wieder völlig unvermittelt an wechselnden Stellen und blaue Flecken an Armen und Beinen habe ich auch schon bemerkt. Vor allem nachdem sich mein Vater und meine Oma haben spritzen lassen“

Wie muss sich dann erst die Oma fühlen, wenn sie feststellt, dass Nutzerin zur Verwandtschaft gehört?

Ein nettes Beispiel habe ich noch aus diesen ominösen Telegram-Kanälen: „Meine Mutter (75) hat starke Halsschmerzen, Nacken- und Gelenkschmerzen bekommen nachdem sie neben einer alten Kollegin gesessen hat, die geimpft ist. Sie weiß nicht, wann und welches Präparat.

Dazu finden sich unzählige Anbieter von gefälschten Impfzertifikaten, aber auch von „positiven PCR-Tests, um einen Genesungszustand zugesprochen zu bekommen. Dumm ist nur, dass die spätestens dann auffliegen, wenn sie bei einer Kontrolle mit dem Impfregister abgeglichen werden. Dann wird es richtig teuer!

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Wahlentscheidende Umfragen?

Wahlentscheidende Umfragen?

Auch, wenn die Angriffe gegen die ÖVP extrem lästig sind und in Bezug auf den Vorwurf „Korruption“ immer wieder gerne hervorgekramt werden, so haben sie doch etwas, das sich in der Politik nur selten findet. Die angeblich „wahlentscheidenden Umfragen, die Studien von Meinungsforscherin Sabine Beinschab, stehen im Zentrum der „ÖVP-Inseratenaffäre“, die für die Hetzer im ÖVP-Untersuchungsausschuss maßgeblich sein soll.

So sollen wohlwollende Umfragen für Sebastian Kurz erstellt worden sein. Interessant ist, wie diese Umfragen aussehen müssen, damit sie wahlentscheidend sind und die WKStA freut sich darüber, wie ein kleines Kind. Beinschab hat z.B. im Auftrag des Finanzministeriums die Strahlkraft von Politikern und Parteien in einer Umfrage „ermittelt“ Was das Ergebnis mit der „Strahlkraft“ von Politikern zu tun haben soll, ist mir nicht so ganz klar. Aber ich verstehe wohl nicht viel vom Zusammenhang von Umfragen und Wählerverhalten.

So wurden Parteien mit Automarken und Politiker mit Tieren verglichen. Demnach wäre die ÖVP Ein VW Käfer, die SPÖ ein Ford, ein Opel, bestenfalls ein alter VW Bus und Die FPÖ ein getunter Golf GTI. Welch eine politische Qualifikation!

Die Politiker im Rampenlicht: Sebastian Kurz ein Delfin, Christian Kern ein Pfau, Reinhold Mitterlehner ein Schimpanse, Hans-Peter Doskozil, ein Wildschwein, und Heinz-Christian Strache ein bissiger Deutscher Schäferhund. Mir fehlt dabei nur Kickl als Ratte, die sich am wohlsten im braunen Dreck fühlt. Aber der war wohl damals noch nicht tagesaktuell.

Bei der Einschätzung der Familienzusammengehörigkeit wäre die ÖVP als Großvater/Vater glaubhaft, die SPÖ als Großmutter/Mutter, die Grünen als Tochter, die FPÖ als Sohn und schwarzes Schaft der Familie und die NEOS als „Person, die nicht immer da ist“. Also sowas wie ein Hausfreund, eine Nichte oder ein Vater, der auf Dienstreise ist.

Alles in allem sicherlich ganz wichtige Ergebnisse, die bei Kleinkindern vielleicht wahlentscheidend wären. Dumm, dass diese Kinder (noch) nicht wählen dürfen. Ich sehe zwar die Sinnhaftigkeit von solchen Umfragen nicht. Weitere „verdächtige Studien“ wären „Wirtschaft- und Budgetpolitik“, „Betrugsbekämpfung“ und „Nulldefizit“. Gesamtkosten: 230.000 Euro.

Dass Sabine Beinschab diese Kosten dem Finanzministerium in Rechnung gestellt haben soll, ist auch für mich recht seltsam und wenn Mitarbeiter in diesem Ministerium diese angeblich vertrauenswürdigen Studien einfach abgezeichnet haben sollten, dann wäre es vielleicht Schlamperei, aber niemals Korruption.

Und dass sich Jan Krainer jetzt darüber beschwert, dass ein Berg irrelevanter Akten geliefert wurde, so ist das wohl sein Problem. Es wurde geliefert, was da ist und wenn ihm das nicht passt, wird die SPÖ wohl wieder einmal Silberstein beauftragen müssen, der alles „passend“ macht. Der ÖVP daraus einen Strick drehen zu wollen, dürfte aber auch dieses Mal beim zweiten Untersuchungsausschuss mit Angriffsziel ÖVP in die Hose gehen.

 

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Verwirrung für Verwirrungswillige

Verwirrung für Verwirrungswillige

Es wäre so einfach, die Regelung zu verstehen, wer nun ein Attest ausstellen darf, dass eine Impfunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen bestätigt. Vorausgesetzt, man WILL verwirrt sein, weil man keine Lust hat, sich gegebenenfalls in die Nesseln zu setzen.

Bei aktuellen Fallzahlen von 37.373 Neuinfektionen lt. EMS (ohne Bereinigung) eine völlig unverständliche „Verwirrung“, die nur darauf beruht, dass viele Ärzte einfach nichts mit dem Thema zu tun haben wollen. So meint ein Pensionist: „Ich habe zuerst bei meinem Hausarzt nachgefragt, der hat mich an den Amtsarzt im Innsbrucker Stadtmagistrat verwiesen. Der aber sagte mir, er sei nicht zuständig, ich müsse mich an einen praktischen Arzt wenden

Die Auskunft der Bezirkshauptmannschaften in Tirol fast einstimmig: „Wir wissen nicht, ob wir dafür zuständig sind, weil die Verordnung noch nicht da ist“ Auf der BH Imst geht man davon aus, dass nicht der Amtsarzt die Atteste ausstellt, sondern der Fach- oder Hausarzt. Dabei ist vom ersten Moment an klar gewesen, dass gerade Hausärzte solche Atteste NICHT ausstellen dürfen, um die „üblichen Gefälligkeiten“ zu verhindern.

Aus Kufstein ist zu hören: „Wir wissen noch nicht, ob wir zuständig sind, aber Fachärzte sind es jedenfalls nicht“ Vielleicht bin ich wirklich so furchtbar schlau, oder es ist ganz einfach so, dass da einige die Verantwortung generell abschieben wollen, denn mir war von Anfang an klar: Amts- oder Epidemieärzten sowie Mediziner in Spezialambulanzen sind die Einzigen, die solche Atteste ausstellen dürfen.

Bedauerlich finde ich nur, dass sogar in so einer Situation so viele nur darauf bedacht sind, keine Verantwortung zu tragen und die erforderliche Arbeit abzulehnen. Kann ja gerne jeder zu mir kommen und ein Attest verlangen. Allerdings würde ich wirklich JEDEM attestieren, dass er impffähig ist. Für diese vorgegebene „Verwirrung“ habe ich absolut kein Verständnis.

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Aufgeben kann man einen Brief, aber niemals sich selbst. Das ist keine Option.