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Archiv für den Monat: Mai 2021

Mit nichts zufrieden

Man sollte glauben, dass die Gastronomie sich freut, endlich wieder öffnen zu dürfen. Doch wie Wahrheit sieht ganz anders aus. Nun weiß man ja, dass die Gastronomie sowieso selten mit etwas zufrieden ist, aber man kann die Gründe dafür auch woanders sehen, als in den dafür vorgegebenen Maßnahmen.

Verschiedene Gastronomen sind der Ansicht, dass ausschließlich die Tatsache, dass die Gäste sich testen lassen müssen, für den Umsatzrückgang verantwortlich sind fordern ein sofortiges Ende der 3-F Regel: „Die Leute wollen sich ganz einfach nicht auf Verdacht alle zwei Tage testen lassen“, meint Andreas Hoppel vom Plutzer Bräu am Spittelberg. Andere beschweren sich: „Andere haben sich an Takeaway oder Lieferservice gewöhnt. Ich erwarte von der Politik, dass sie sagen: „Geht ins Wirtshaus!“

Wie naiv die Gedankengänge der Gastronomen sind, zeigt die Aussage von Manuel Schmidt vom Dresdnerhof: „Letzten Sommer hat es ohne Eintrittstests auch funktioniert. Wenn sich das nicht bald ändert, gehen viele in Konkurs.“ Die Millionen Toten spielen da selbstverständlich keine Rolle – Hauptsache, die eigene Kasse stimmt! Auf die Idee, dass die 3-G Regel einen Sinn hat, kommen solche Leute in ihrer Gier nicht. WENN jemand unbedingt zum Wirt will, wird er die Tests in Kauf nehmen – oder sich impfen lassen.

Vielleicht kommen die Wirte auch einmal auf die Idee, dass man es sich auch leisten können muss, dem Wirt die Taschen zu füllen und dass die Leute lieber das Geld zusammen halten für den Fall, dass sich die Wirtschaftskrise wieder verschlimmert, kommen sie natürlich nicht. SIE haben ja Wirtschaftshilfen bekommen – die meisten der Gäste nicht. Aber auch das dürfte den Wirten egal sein.

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Kinder impfen?

Inzwischen wurde der Impfstoff von Biontech / Pfizer auch für Kinder ab 12 Jahren freigegeben. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Eltern dazu bereit wären, ihre Kinder impfen zu lassen und es gibt mehrere Gründe, um das zu befürworten. Ungeschützte sind generell gefährdet – unter ihnen bisher fast alle Kinder.

Nun könnte man einwenden, dass Kinder kaum einen schweren Verlauf von Covid-19 haben. So ganz stimmt das aber nicht mehr. man muss sich auch darüber klar werden, dass ein schwerer Verlauf bei den 12 – 16-Jährigen nicht unbedingt einen Aufenthalt auf einer Intensivstation bedeutet – was aber auch durchaus möglich ist.

Anders als lange behauptet sind Kinder ähnlich infektiös wie Erwachsene. Das bedeutet, dass ein positives Kind das Virus auch weitergibt. Und mit jeder neuen Infektion steigt das Risiko von weiteren Mutationen, die möglicherweise nicht mehr behandelt werden können.

Außerdem ist es so, dass viele Kinder, die an Covid-19 erkrankt waren, auch noch Monate danach an Spätfolgen leiden. Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Erschöpfungszustände und andere Symptome von Long Covid. Und das sind mehr als 10 % der ursprünglich leichten Verläufe. Man muss kein Genie sein, um die dauerhaften Folgen zu sehen, die sich auf das ganze Leben auswirken. In einer so wichtigen Entwicklungsphase wirken sich derartige Folgen eben auch dauerhaft aus. Abgesehen davon, dass Bildung, Sozialverhalten, aber auch wichtige Phasen der Pubertät von diesen Spätfolgen überlagert werden und daher verkümmern.

Es ist also keineswegs nur Selbstzweck der Gesellschaft, um eine schnelle Herdenimmunität zu erreichen. Eine Impfung der 12- 16-Jährigen schützt vor allem die Kinder selbst. Und für die Skeptiker noch ein Hinweis: Der Impfstoff bleibt nicht lange im Körper. Ein mRNA Impfstoff regt den Körper an, selbst Abwehrstoffe zu produzieren. Damit ist die Aufgabe des Impfstoffs erledigt. Und die Gerüchte der Verschwörungstheoretiker, dass die DNA damit verändert wird, sind sowieso Blödsinn.

Wäre DAS möglich könnte das auch ein Segen für die Menschheit sein. Alle wären gleich – jeder würde gerne Helene Fischer hören, die Dummheit wäre besiegt und ich könnte mit einem Fingerabdruck auf jedes Schwarzgeld – Konto zugreifen.

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Keiner mag mich

Mit diesen Worten hat sich Herbert Kickl vermutlich ins Badezimmer zurückgezogen, um lange und bitterlich zu heulen. Seine Verzweiflung dürfte grenzenlos gewesen sein, als er die breite Ablehnung zu spüren bekommen hat. SPÖ und NEOS wollen irgendwie nichts mit Rumpelstilzchen zu tun haben. Und nicht einmal in der eigenen Partei trifft er mit seinem Vorschlag, Sebastian zu stürzen und mit einem „wilden Haufen“ die Regierung zu übernehmen.

Einen fliegenden Koalitionswechsel hat die SPÖ sogar per Vorstandsbeschluss ausgeschlossen. Hans Peter Doskozil und Michael Ludwig sehen da ebenfalls keine Zukunft. Vielleicht will die SPÖ einfach nicht zu einer 1,5 % Partei verkommen.

Und die NEOS? Beate Meinl-Reisinger sieht das pragmatisch: „Da sind doch die einen oder anderen inhaltlichen Themen mehr als nur ein Fragezeichen“ Und für Norbert Hofer kommt eine Anti-ÖVP-Koalition sowieso nicht in Frage.

Kickl wird sich nun die Frage stellen müssen, warum ihn Keiner mag. Ich könnte ihm einen Tipp geben, aber dann wird dieser Beitrag bis zur nächsten Nationalratswahl sicher nicht fertig und der arme Herbert sitzt dann immer noch im Badezimmer und denkt, und denkt, und denkt

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Die „böse“ Islamkarte

Seit dem großflächigen Erscheinen der „bösen Islamkarte“ reißt die Kritik daran nicht ab. Die islamische Jugend will jetzt sogar dagegen klagen. Viel Erfolg würde ich ihnen allerdings nicht prophezeien. Tarafa Baghajati, Obmann der Initiative muslimischer Österreicher (IMÖ), meint dazu: „Können Sie sich vorstellen, dass eine solche Karte des Judentums oder des Christentums in Österreich erstellt werden könnte? Es handelt sich um eine Vermengung zwischen Terrorismus und einer Religion, die von acht Prozent der 8,9 Millionen Einwohner Österreichs praktiziert wird“

Ganz ehrlich: Ich kann es mir nicht nur vorstellen, ich weiß, dass es so eine Karte gibt: http://www.jahrderbarmherzigkeit.at/pforten Außerdem gibt es einen winzigen Unterschied: Nicht nur jede Kirche, sondern auch die Anschrift von jedem Pfarrer ist leicht herauszufinden. Die „göttliche Fähigkeit“ des Lesens macht es möglich.

Dass Ümit Vural, der Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich von einem „massiven Sicherheitsrisiko“ spricht, ist wohl eine Interpretationssache. Mir ist kein katholischer Terroranschlag in Österreich bekannt – sehr wohl aber Terror von Islamisten. Nachdem es aber keinen weißen Punkt auf dem Kopf von „anständigen Muslimen“ gibt und die Radikalisierung überwiegend in Moscheen, Kultureinrichtungen etc. stattfindet, dürfte die Unterscheidung schwer sein – zumal ja auch die islamische Gemeinschaft sowieso hauptsächlich in privaten Einrichtungen tätig ist, die kaum staatlich kontrollierbar sind,

Mit der veröffentlichten Karte wurde keineswegs der gesamte Islam verteufelt. Aber es ist notwendig, alle Einrichtungen ebenso öffentlich zu machen, wie auch bei anderen Religionen. Offenbar kann aber auch die Islamische Glaubensgemeinschaft nicht zwischen Islam und politischen Islam, der nichts Anderes als Terror ist, wirklich unterscheiden. Oder warum wehren sich Muslime vehement gegen eine Offenlegung der angeblich so friedvollen Stätten.

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Eine Kooperation mit dem natürlichen Feind

Herbert Kickl will wieder einmal einen fliegenden Regierungswechsel im Land. Er bietet SPÖ, Grünen und NEOS eine Kooperation an, um die Machtbastion von Sebastian und der OVP zu durchbrechen. Die Zusammenarbeit zwischen den Parteien und dem FPÖ-Klub unter seiner Führung würde bereits ausgezeichnet funktionieren, wie man bereits im Ibiza-Untersuchungsausschuss sieht.

Davon abgesehen, dass er damit seinen „natürlichen Feinden“ so tief hinten reinkriecht, dass man 10 Proktologen brauchen würde, um ihn wieder rauszuholen, gibt er damit nur allzu deutlich zu, dass es beim Ibiza-Untersuchungsausschuss nur noch um die Devise „Kurz muss weg“ geht. Oder worin besteht diese „Zusammenarbeit“ im U-Ausschuss?

Auch unser Generalsekretär Axel Melchior hat dafür klare Worte: „Um die Volkspartei und insbesondere unseren erfolgreichen Bundeskanzler Sebastian Kurz zu stürzen, ist der FPÖ mittlerweile jedes Mittel recht. Mit dem blauen Geständnis, eine Links-Koalition ermöglichen zu wollen, machen sich die Freiheitlichen zum Handlanger linker Träumereien.“ Aber wenn man so vom Hass gegen Sebastian verblendet ist, greift man wohl auch zum schäbigsten aller Mittel: Zur Verbrüderung mit dem Feind.

Dass Norbert Hofer dem Vorschlag einer Altparteien-Kooperation gegen die ÖVP bereits in der Vorwoche eine Absage erteilt hat, scheint den Wutschlumpf nicht besonders zu stören. Immerhin sieht er sich ohnehin schon als „Führer“ der FPÖ. Etwas dürfte klar sein: Kickl sollte vielleicht lieber einmal in sich gehen und meditieren – etwa die nächsten 50 Jahre. So hat er Zeit für SEINE Träumereien.

 

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Richtig daneben

Bei manchen Kommentaren frage ich mich wirklich, ob man nicht besser einen Impfstoff gegen geistige Absonderlichkeiten entwickelt hätte. Aber das würde wohl wirklich zu lange dauern. So habe ich gerade in einem Kommentar etwas gesehen, das ich sehr beunruhigend finde – beunruhigend, weil solche Leute ohne Leine frei herumlaufen dürfen:

„Ich lasse mich nicht testen. Denn: Sollte ich nämlich positiv getestet werden, dann muss ich in Quarantäne und das möchte ich auf keinen Fall riskieren, vor allem, weil diese Tests nicht zu Diagnosezwecken hergenommen werden dürfen. Es ist alles illegal, was da passiert. Außerdem hab ich keine Lust, mich irgendwo registrieren zu müssen, denn wenn irgendwer in dem Lokal positiv ist, dann gehts mir auch an den Kragen!!

Ich denke, wenn jemand positiv getestet wird, ist die Quarantäne das geringste Problem. Und diese Tests sind zwar nicht entscheidend für den Absonderungsbescheid, aber die Grundlage für den verpflichtenden PCR-Test. Und DER ist entscheidend. Illegal ist da gar nichts und an der Kragen geht es nur den Leuten, die sich in weiterer Folge nicht an die Quarantäne halten. Und das völlig zurecht!

Nebenbei bemerkt: Wer mehr Angst vor der Quarantäne hat, als vor einem möglichen Aufenthalt auf der Intensivstation, der ist sowieso „richtig daneben“ und sollte schon wegen dieser Einstellung abgesondert werden, denn die Gefährdung Anderer scheint da überhaupt keine Rolle zu spielen.

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Versprochen – Gehalten

Im Sommer werden wir wieder ein normales Leben haben. Das waren die Worte von Sebastian. Und es gab viele Kritiker und Zweifler, die nicht im Traum daran gedacht haben, dass es wahr werden könnte.

Doch mit den neuen Regelungen ist abzusehen, dass genau das passiert – und zwar im Rahmen der Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Einige Dinge sind nicht von der Regierung abhängig. Auch die Mitarbeit der Bevölkerung war und ist gefordert. Die stabilen Infektionszahlen und die wachsende Impfbereitschaft tragen viel dazu bei.

Übermütig sollten wir trotzdem nicht werden, denn die Pandemie ist erst dann vorbei, wenn wir bei einer Inzidenz von 0,5 liegen und bis dahin könnten noch Jahre vergehen. Außerdem sollte man nicht unterschätzen, dass die Möglichkeit eines Reimports von Infektionen durch Mutationen durchaus gegeben ist. Allerdings werden wir einen Sommer haben, der sicher kaum noch Einschränkungen bietet.

Nicht alle werden so wie früher leben können und die wirtschaftlichen Auswirkungen werden noch lange zu spüren sein. Doch wir sind am Leben – und solange man lebt, hat man die Chance, wieder neu zu beginnen.

Man erspare mir die typischen „Oppositionssprüche“ im Stil von Kickl. Das mag vielleicht die Klofrau interessieren, mich jedoch nicht. Aus meiner Sicht wurde Sebastians Versprechen gehalten und es ist das Verdienst vom Großteil der österreichischen Bevölkerung. Darum auch einmal einen großen Dank an alle, die Maßnahmen mitgetragen und Geduld bewiesen haben.

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Die neuen Regeln

Na das kann ja noch lustig werden:

  • Die Sperrstunde wird ab 10. Juni bis Mitternacht verlängert, (Und die Ausgangssperren bleiben? Zumindest wurde davon nichts gesagt.)
  • die Personenbeschränkung erweitert. So dürfen dann im Innenbereich acht, draußen 16 Personen an einem Tisch Platz nehmen, plus der dazugehörigen Kinder. (Naja, wer sich DAS antun will)
  • Outdoor gilt keine Maskenpflicht mehr. (Jetzt muss man wirklich von jedem das Gesicht sehen?
  • Eine große Erleichterung soll für Chöre und Musikvereine kommen: Proben sollen unter Einhaltung der drei G möglich sein – die Quadratmeter-Regel soll fallen. (Finde ich gut. So eine Tuba vor den Ohren hat doch jeder gerne)
  • Auch in Handel, Freizeitbereich, Kultur und Sport soll die Quadratmeter-Regel von 20 auf zehn Quadratmeter reduziert werden. (Sinnvoll, daran hat sich sowieso Keiner gehalten)
  • Auch die eher bei der älteren Bevölkerung beliebten Busreisen werden dann wieder möglich sein. (Da werden sich die Omis freuen, wenn sie zu weit überhöhten Preisen auf Kaffeefahrten wieder Heizdecken um 1000 € kaufen dürfen)
  • Bei Fahrgemeinschaften von mehr als acht Personen soll die Maskenpflicht gelten. (Muss mir nur noch jemand verraten, wie ich 8 Personen in einen Mini reinbekomme)
  • Kulturveranstaltungen dürfen zu 75 statt zu 50 Prozent ausgelastet sein. (Vin schon gespannt, was alles als Kulturveranstaltung geltend gemacht wird)
  • Mitte Juni werden die Quarantäneregeln überarbeitet, damit Urlaubsreisen vor allem in die Nachbarländer erleichtert werden. Statt 10 Tagen wären 3 Monate hilfreich, aber das wird wohl nichts)
  • Ab 1. Juli darf dann auch wieder geheiratet und im großen Stil Geburtstag gefeiert werden. (Na dann freuen wir uns doch schon auf die Clan-Hochzeiten)
  • Die Maske wird ab dann ebenfalls reduziert – im öffentlichen Verkehr oder Teilen des Handels soll sie uns aber noch weiter erhalten bleiben.(Sollte das nicht heißen BEIM öffentlichen Verkehr?)
  • Bei Sport-, aber auch Kulturveranstaltungen wird es keine Personenbeschränkungen mehr geben. (Endlich wieder 30 Personen beim Schachturnier)
  • Auch in Innenräumen fällt dann die Maskenpflicht. (Im Badezimmer auch? Hilfe!)
  • Die Testpflicht für Kinder liegt künftig beim Alter ab zwölf statt zehn Jahren. (Als ob jemals einer ein Kind nach dem Alter gefragt hätte)
  • Die Nachtgastronomie soll „im Laufe des Sommers“ wieder möglich werden.(Endlich darf ich meine kohlehydratfreie Cola auch nach Mitternacht trinken)
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Teuer für Impfverweigerer

Ein Vorstoß aus Vorarlberg ist heute fast völlig untergegangen. Demnach könnte das Leben für Impfverweigerer deutlich teurer werden, wenn sie am gesellschaftlichen Leben trotzdem teilnehmen wollen. Personen, die aus med. Gründen nicht geimpft werden können, dürfte das wohl nicht betreffen. Ebenso wenig, diejenigen, die zu Tests verpflichtet sind.

Die drei G bleiben aufrecht – da ändert sich wohl nichts. Was den Vorarlberger Vorstoß angeht, dürfte es die Tests, die ja als Eintrittskarte für Gastronomie, Veranstaltungen etc. dienen können, nicht dauerhaft gratis geben – jedenfalls nicht für diejenigen, die keine med. Gründe haben, sich nicht impfen zu lassen. Verständlich für den Rest der Bevölkerung, der ja auch durch Steuermittel dafür aufkommt.

Natürlich können die Betreffenden auch am täglichen Leben teilnehmen. Es wird aber möglicherweise nicht gratis sein. Und offen gesagt: Ich sehe es auch nicht ein, für Vergnügungen oder das „erweiterte Privatleben“ von Impfverweigerern jahrelang zu bezahlen. das ist dann eine Sache, die sie mit sich und ihrem Gewissen ausmachen müssen. NOCH ist das nicht spruchreif, aber langfristig wird man auch bundesweit darüber nachdenken müssen.

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Eine Rechenaufgabe für Klein-Herbert

Die Sondersitzung im Nationalrat sollte wieder ein gefundenes Fressen für Herbert Kickl sein. Dachte er!  Aber außer der üblichen Blamage wurde das nichts.

Für das Vorhaben des grünen Passes hat Kickl ein – sagen wir einmal – reduziertes Verständnis: „Das Vorhaben bedeutet, dass der Begriff Gesundheit abgeschafft wird und an seine Stelle ein Begriff wie potenziell ansteckend tritt. Ab nun muss der Bürger seine Ungefährlichkeit beweisen und wir haben jetzt einen Wohlfahrts- oder Gesundheitskommunismus“.

Und jetzt kommt der Satz aus Kickls Volksschulzeiten: „Dabei sind 99,8 Prozent der Bevölkerung in keinster Weise von der Krankheit betroffen, die restriktiven Maßnahmen gelten aber für 100 Prozent.“

Sorry, dass ich da wieder einmal widersprechen muss. lt. Johns Hopkins sehen die Zahlen etwas anders aus: Gesamtinfektionen in Österreich: 642.583, 10.566 Tote. Und jetzt kommt die Rechenaufgabe für Klein-Herbert: Wenn Österreich 8,859 Millionen Einwohner hat – Wie viele Einwohner entsprechen 0,2 %, die Kickl als von Covid-19 Betroffen anerkennt?

Ganz ehrlich: Wie der Mann die Volksschule geschafft hat, ist mir ein Rätsel. Und auch die 100 % für die Maßnahmen angeblich gelten, kann nicht stimmen, oder outet ER sich damit als Corona-Sünder? Immerhin bedeuten 100 % wirklich ALLE und zumindest ER hält sich nicht daran. Oder schafft er sogar bei einer 100 % Rechnung einen Rechenfehler? Ganz ehrlich – zutrauen würde ich es ihm schon.

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Aufgeben kann man einen Brief, aber niemals sich selbst. Das ist keine Option.