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Berufsquerulanten

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Die geplanten Öffnungen am 19.Mai sorgen weitgehend für Erleichterung. Doch einzelne Punkte sind – obwohl sie auch Erleichterungen versprechen – einigen Berufsquerulanten ein Dorn im Auge. So sind „Zusammenkünfte“  folgendermaßen geregelt:

  • Unter 10 Personen sind Zusammenkünfte ohne Anzeige oder Bewilligung zulässig.
  • Ab 11 Personen gilt die 3-G-Regel, zudem ist eine Anzeige an die lokale Gesundheitsbehörde erforderlich. Zusätzlich ist sowohl Indoor als auch Outdoor eine FFP2-Maske zu tragen. Der Ausschank von Getränken und die Verabreichung von Speisen sind nicht zulässig. Diese Regel bezieht sich auf Hochzeiten, Gartenpartys und ähnliche Veranstaltungen.
  • Ab 51 Personen sind nur Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen zulässig. Diese müssen von der lokalen Gesundheitsbehörde bewilligt werden. Die Höchstgrenzen sind 1.500 Personen Indoor und 3.000 Outdoor. 50 % der Sitzplatzkapazität dürfen dabei belegt werden.

Wenn ich dann solche Kommentare sehe, frage ich mich, ob für solche Leute nicht ein harter Lockdown besser wäre:

Private Gartenparty ohne Essen und Getränke? (Alternative: Gar keine Gartenpartys)
hahaha, das glaubst ja selber nicht das sich da jemand dran hält? (Steht ja jedem frei, ob er die Strafen zahlt, oder in den Ersatzarrest geht)

Outdoor auch nur 3G Menschen???? Unzumutbar ! (NUR das ist zumutbar!).

Ich werde heuer am 29. Mai meinen 40 feiern egal ob es ihnen passt oder nicht. (Danke für die Ankündigung. da wird man wohl genauer hinsehen)

Ungeimpfte, die 4-mal pro Woche einen Fitnessclub besuchen, brauchen bis zu drei Tests pro Woche. (Wenn sie nicht geimpft sind – ja.)

Ungeimpfte, die im Pflegeheim arbeiten, nur einen Test pro Woche? (Ich kenne keine Ungeimpften, die im Pflegeheim arbeiten)
Politikverdrossenheitsbeschleunigungs-Regierungsmitglieder wollen uns Teile vom Grundrecht für einen Teil der Bevölkerung zurückgeben.Muss man jetzt Danke sagen? (Aber ja, denn gerade solche Laute haben NICHTS zur Verbesserung der Situation beigetragen)
Dass diese „Grundrechte weltweit eingeschränkt wurden, sollte jedem inzwischen klar sein. Aber das ist nicht ohne Grund passiert. Und gerade diese Leute, die jetzt am lautesten schreien, waren genau diejenigen, die am meisten dazu beigetragen haben.
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Grundrechte nach Meinl-Reisinger

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Zu sagen hat sie im Grunde genommen nichts. Aber sie tut es immer wieder – und sie widerspricht sich selbst dabei immer wieder. Beate Meinl-Reisinger holt immer weit aus, um dann Luftschläge zu produzieren. Sie redet von Pflegeeinrichtungen und Schulen, die wesentlich öfter getestet werden müssten. Auf Twitter schreibt sie:

DAS ist das größte Versäumnis der Regierung! 9 Monate nach Ausbruch noch immer kein ausreichender Schutz in Pflegeheimen. DORT braucht es vor allem durchgängiges Screening (Massenhafte Tests)! Deshalb so hohe Zahlen in hoher Altersgruppe. Und deshalb leider so viele Sterbende!

Sie kommt nicht auf die Idee, dass verschiedene Maßnahmen nur deshalb langsam anlaufen, weil auch von ihr so ziemlich alles blockiert wird, was von der Regierung kommt und sich deshalb alles verzögert. Andererseits ist sie strikt gegen eine Impfpflicht, „wie sie derzeit angedacht sei.“ Von der Regierung wird es keine Impfpflicht geben und das ist auch gar nicht nötig. Die Gesetze sind derzeit ausreichend, dass z.B. JEDER Arbeitgeber – egal ob öffentlich, oder privat – nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht hat, andere Mitarbeiter UND Kunden zu schützen.

Das bedeutet, dass jeder, der sich nicht impfen lässt, vom Kunden und von Kollegen ferngehalten werden kann und MUSS. Sie dürfen dann ersatzweise im Lager Kisten schleppen oder alleine Reinigungsdienste übernehmen. Wem das nicht passt, darf sich gerne um einen neuen Job bemühen. Allerdings sollte auch klar sein, dass keine Firma jemanden einstellen muss, der nicht die entsprechenden Voraussetzungen mitbringt – und da erinnere ich daran, dass der Arbeitgeber Andere schützen muss. Dafür braucht es die Regierung gar nicht.

Andererseits kann sich Meinl-Reisinger eine Verknüpfung der Impfung mit reisen vorstellen: „Es gibt kein Grundrecht auf Einreise in ein anderes Land“ Mit dieser Aussage hat sie sich wieder einmal selbst ein Ei gelegt, denn: Es gibt auch kein Grundrecht auf einen bestimmten Job oder auf eine bestimmte Tätigkeit. Es gibt kein Grundrecht auf eine Teilnahme von Großveranstaltungen und es gibt kein Grundrecht auf Einlass in Großraum-Discos. Es dürfte demnach recht einsam werden um Impfgegner, die sich nicht einmal aus Überzeugung nicht impfen lassen wollen, sondern aus purem Trotz!

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Aufgeben kann man einen Brief, aber niemals sich selbst. Das ist keine Option.