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Diagnose: Osmanischer Schwachsinn

Manchmal ist es wirklich einfach, ein neues Krankheitsbild zu basteln. Nach der letzten Äußerung von türkischer Seite fällt es mir sogar besonders leicht.Nachdem Sebastian im letzten großen Interview die Türkei als „richtigeren Ort“ für Geflohene aus afghanischen Kriegsgebieten bezeichnet hat, kommt prompt von der nationalistische türkische Politikerin Meral Aksener ein „Angebot“: Für drei Milliarden Euro soll Österreich alle afghanischen Flüchtlinge aufnehmen.

So meint das türkische Außenministerium: „Die Türkei wird nicht die nächste Flüchtlingswelle schultern. Wir sind nicht der Grenzwächter oder das Flüchtlingslager Europas.“ Die Forderung von 3 Milliarden Euro entspricht „zufällig“ genau der Summe, die die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfel Ende Juni für die weitere Unterbringung von Flüchtlingen in der Türkei beschlossen haben.

Die sechs Milliarden, welche der Türkei bereits zugesagt wurden, sind längst ausgegeben bzw., verplant. Dass die Türkei schon lange viel mehr Geld von der EU haben will, ist ja nicht neu. Aber so einen „Vorschlag“ zu machen, ist wieder ein neuer Höhepunkt in den Provokationen der Türkei und aus meiner Sicht wieder einmal osmanischer Schwachsinn.

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