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Gendern und anderer Schwachsinn

Gendern und anderer Schwachsinn

Ein Artikel aus der Steiermark veranlasst mich, diesen Beitrag zu verfassen. Es passiert in Zeiten wie diesen nicht oft, dass man mit soviel Schwachsinn in den Medien konfrontiert wird. Es geht (wieder einmal) um eine neue Modeerscheinung – das Gendern.

Eine Obersteirerin hat sich um eine Stelle beworben. Als Behindertenpädagogin hatte sie ihr Bewerbungsschreiben für die Tätigkeit in einem Jugendzentrum verfasst. Es ist ja nicht so, dass sie inkompetent gewesen wäre. Ihr Lebenslauf und Ausbildungen wären auch „megaspannend“. Doch sie hatte einen „schwerwiegenden Fehler“ gemacht. Ihr Bewerbung war nicht „gendergerecht“ verfasst.

Die Anrede „Meine Damen und Herren“ wäre nach den „Genderregeln“ gar nicht zulässig. So hätte man schreiben sollen: „Sehr geehrte Damen, Herren, Divers, Inters, Offene und weiß nicht“. In meinen 55 Jahren habe ich selten so viel Schwachsinn erlebt und wer behauptet, etwas anderes, als männlich oder weiblich zu sein, ist gerne zu einem Strip eingeladen. Da wäre schnell klar, was der Betreffende ist.

Mit Diskriminierung hat das freilich nichts zu tun, die Anrede „Damen und Herren“ zu verwenden. Doch die arme, ansonsten qualifizierte Behindertenpädagogin muss wohl zur Kenntnis nehmen, dass der „Krieg der Geschlechter“ im Alltag angekommen ist. Für mich wird es weiterhin nur männlich oder weiblich geben und es sollte niemand wagen, mich zu diskriminieren, weil ich nicht im Traum daran denke, andere Phantasiegeschlechter anzuerkennen. Mit „weiß nicht“ könnte ich mich vielleicht noch anfreunden, aber auch das wäre aus meiner Sicht dringend behandlungsbedürftig.

Weitere Auswüchse  des „Gleichberechtigungswahnsinn“ sind aus meiner Sicht angebliche „rassistische Anzeichen“ bei den Bildern auf Reispackungen, die inzwischen völlig verschwunden sind und über die sich in Jahrzehnten niemand aufgeregt hat. Auch die Bezeichnung „Neger“ war bisher völlig legitim und auch Schwarze haben sich deshalb nie angegriffen gefühlt. Ich frage mich nur, wann auch die Farbe Schwarz völlig aus dem Sprachgebrauch verschwindet. Der deutschsprachige Raum ist aber wohl einzigartig mit solchen Regelungen. In Spanien wäre das unmöglich, denn „negro“ bedeutet ebenso „schwarz“, als auch Neger. Vielleicht werden dann die Malkästen deutlich reduziert, denn schwarz ist in vielen Farben auch enthalten.

Ähnlich verhält es sich mit den Geschlechtern. Die gesamte spanische Sprache ist auf männlich und weiblich ausgelegt. Für andere Geschlechter ist da kein Platz. Mehr noch, wenn zum Beispiel eine Gruppe von Menschen benannt wird, die aus Männern UND Frauen besteht, wird IMMER die männliche Form verwendet. Unnötig zu erwähnen, dass immer das älteste männliche Familienmitglied auch das Familienoberhaupt ist. Aber das hat mich schon deshalb nicht gestört, weil ich so aufgewachsen bin und niemandem wäre es eingefallen, dieses System in Frage zu stellen.

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