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Mit nichts zufrieden

Man sollte glauben, dass die Gastronomie sich freut, endlich wieder öffnen zu dürfen. Doch wie Wahrheit sieht ganz anders aus. Nun weiß man ja, dass die Gastronomie sowieso selten mit etwas zufrieden ist, aber man kann die Gründe dafür auch woanders sehen, als in den dafür vorgegebenen Maßnahmen.

Verschiedene Gastronomen sind der Ansicht, dass ausschließlich die Tatsache, dass die Gäste sich testen lassen müssen, für den Umsatzrückgang verantwortlich sind fordern ein sofortiges Ende der 3-F Regel: „Die Leute wollen sich ganz einfach nicht auf Verdacht alle zwei Tage testen lassen“, meint Andreas Hoppel vom Plutzer Bräu am Spittelberg. Andere beschweren sich: „Andere haben sich an Takeaway oder Lieferservice gewöhnt. Ich erwarte von der Politik, dass sie sagen: „Geht ins Wirtshaus!“

Wie naiv die Gedankengänge der Gastronomen sind, zeigt die Aussage von Manuel Schmidt vom Dresdnerhof: „Letzten Sommer hat es ohne Eintrittstests auch funktioniert. Wenn sich das nicht bald ändert, gehen viele in Konkurs.“ Die Millionen Toten spielen da selbstverständlich keine Rolle – Hauptsache, die eigene Kasse stimmt! Auf die Idee, dass die 3-G Regel einen Sinn hat, kommen solche Leute in ihrer Gier nicht. WENN jemand unbedingt zum Wirt will, wird er die Tests in Kauf nehmen – oder sich impfen lassen.

Vielleicht kommen die Wirte auch einmal auf die Idee, dass man es sich auch leisten können muss, dem Wirt die Taschen zu füllen und dass die Leute lieber das Geld zusammen halten für den Fall, dass sich die Wirtschaftskrise wieder verschlimmert, kommen sie natürlich nicht. SIE haben ja Wirtschaftshilfen bekommen – die meisten der Gäste nicht. Aber auch das dürfte den Wirten egal sein.

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