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Presse und Realität

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Wer bei der gestrigen Pressekonferenz aufgepasst hat, konnte die kurze Stellungnahme von Sebastian, in der es um die angeblichen Themen der Regierung ging, nicht überhören. Eine Reporterin hat ein angebliches Thema zu den Corona-Maßnahmen innerhalb des „Krisenzirkels“ angesprochen. Etwas, das dort gar kein Thema war.

So wurde wieder einmal ein Punkt, der wohl nur bei der Presse ein Thema war einfach der Regierung zugeschrieben und Sebastian hat wieder einmal goldrichtig reagiert: „Ich weiß nicht, was bei Ihnen ein Thema war, bei der Regierungssitzung war es das jedenfalls nicht“. Es ist auch nicht so wichtig, auf welcher Seite diese Reporterin politisch steht. Aber es zeigt deutlich, dass sich die Presse – wie so oft – ihre eigenen Realität bastelt und dann so an die Öffentlichkeit weitergibt, als hätte diese „Presserealität“ den Ursprung in der Regierung.

Gerade in einer so massiven Krise, die noch lange nicht vorbei ist, sollte man ausschließlich Tatsachen verbreiten, aber weder Verschwörungstheorien, noch abstruse Vermutungen, die als wahr angesehen werden, wenn nicht sofort widersprochen wird.

Ich sehe auch nicht, dass in Österreich ein „Alkoholverbot“ droht, wie manche Medien einfach in den Raum stellen. Das sind Versuche, mit absurden Theorien eine negative Stimmung zu erzeugen und das zeigt sich auch in zahlreichen Kommentaren, die von Prohibition oder von Verboten, sein Bier zu Hause zu trinken sprechen. Aber auch kleine Verschwörungstheorien verkaufen sich wohl besser als die Wahrheit.

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