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Neue Regeln

Neue Regeln

Mit der heutigen Pressekonferenz wurden neue Regeln zu den Corona-Maßnahmen bekannt gegeben. Um genau zu sein, handelt es sich um „Regeln“, die schrittweise aufgehoben werden, weil sich sowieso kaum jemand daran gehalten hat.

Der Handel spielt da auch nicht mehr mit, weil die Meisten schlicht zu faul sind, die 2-G Regel zu kontrollieren und auch nicht auf die Impfverweigerer verzichten wollen, die offenbar auch im Gastgewerbe die „besten Kunden“ sind. Wen überrascht es, wenn man die Flut an Bierdosen entlang der Demonstrations-Linie sieht. Ich hoffe nur, dass die Betreffenden auch wissen, was „STUFENWEISE“ bedeutet. Zweifel sind berechtigt.

  • Mit 5. Februar soll Gastro-Genuss zumindest wieder bis 24 Uhr möglich sein. Die Sperrstunde wird also nach hinten verlagert. Discos und Clubs bleiben natürlich weiterhin im Lockdown. Statt 25 Personen dürfen dann wieder 50 Personen an Veranstaltungen teilnehmen.
  • Ab dem Samstag in der zweiten Februar-Woche (2.2. 1022) dürfen Ungeimpfte auch wieder Waren, die über den täglichen Bedarf hinausgehen, einkaufen. Die FFP-2 Maskenpflicht bleibt aufrecht.
  • Ab 19.2.2022 dürfen auch Ungeimpfte wieder in die Gastronomie. Für die Regierung ist 3G in Gastronomie und Tourismus ab 19.2. wieder ausreichend.

Hintergrund dürfte die Erwartung sein, dass der Höhepunkt der Omikron-Welle für Anfang Februar erwartet wird und nicht, wie der Impf-Taliban und seine Jünger, mit Sicherheit behaupten werden, aufgrund ihres „Drucks“ auf die Regierung. Ein Beispiel für den Größenwahn von Kickl ist der eigene „Demokalender„, der trotz der Lockerungen Demonstrationen fix zumindest bis Anfang März vorsieht. Es geht also keineswegs um die „so grausame Benachteiligung“ der Impfverweigerer, sondern um die Macht- und Rachegelüste eines politischen Zwerges.

Mir gehen diese Lockerungen bereits viel zu weit und ich hätte sie erst dann genehmigt, wenn eine Impfquote von 90 bis 95 % österreichweit erreicht ist. Das verstehe ich unter Verantwortung gegenüber der Bevölkerung. Ob ich damit Unruhen in Kauf nehmen würde, wurde ich gefragt. Die Antwort ist ganz einfach: Die kommen sowieso, weil es für die Brandstifter eben NICHT um Corona geht. Das Virus war bisher nur ein willkommener Anlass, den Umsturz-Fantasten einen Hintergrund zu liefern, der nach Außen hin glaubhaft wirkt.

Die Demos werden also weitergehen und auch die damit verbundenen Gewalttätigkeiten. Ein Appell an die Nazis, ihre angefressenen Natur-Sitzkissen zu Hause zu lassen, würde also ins Leere gehen. Die Frage ist nur, wie die „echten“ Demonstranten, die tatsächlich für ihre „Freiheiten“, die sie als Impfverweigerer übrigens nicht verdienen, ihr „Wir sind das Volk Geschrei“ rechtfertigen wollen.

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