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Märtyrerin ?

Konstantina Rösch wird bejubelt. Von jenen Menschen, deren Vertrauen in die staatlichen Institutionen offensichtlich wankt. Nach einer Patientenbeschwerde war die Kardiologin im September vom Grazer Uni-Klinikum gekündigt worden. Nun versucht sie, gemeinsam mit Roman Schiessler, der beim Verfassungsgerichtshof gegen das COVID-Maßrahmengesetz geklagt und Elisabeth Mayerweck, die Vorträge über die angebliche Wahrheit hinter Corona gehalten hat gemeinsam ihre kruden Theorien zu verbreiten.

Rösch

In St. Stefan waren es so viele, dass sogar Leute weggeschickt wurden. Alle sitzen dicht gedrängt auf einem Dachboden – in Verhältnissen, die auch vor der Pandemie als unangenehm bedrängt gegolten hätten. Maske trägt hier niemand. Der „Maulkorb“ würde uns alle laut Rösch krank machen. Und Strafen beim Nicht-Tragen, wie in Öffis, wären „Polizeistaat-Methoden“

Fachleute sehen das freilich anders. „Einem Mund-Nasen-Schutz Unwirksamkeit zu unterstellen, konterkariert alles, was die Medizin weiß“, sagt Klaus Vander, Hygieniker der KAGes.

Und die drei Verschwörungstheoretiker haben ihre Anhänger. Eine Mutter aus dem Publikum fürchtet, dass Kinder in der Schule ohne Wissen der Eltern PCR-Tests bekommen. Und noch schlimmer wären die Zwangsimpfungen – von denen noch Keiner überhaupt nur andeutungsweise geredet hat. gebetsmühlenartig war von Schiessler immer wieder das Wort „Staatsterror“ zu hören.

Man mag die Frau Rösch, die ja nicht ohne Grund entlassen wurde, bezeichnen wie man will. Aber das Wort „Märtyrerin“ ist doch etwas übertrieben. Märtyrer sind meines Wissens nach in der Regel tot.


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