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Manipulativ und ziemlich dumm

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Manipulativ und ziemlich dumm

So könnte man die Demonstrationen des Rattenfängers FPÖ und ihrer Gefolgschaft nur noch nennen. Einen Sinn haben sie jedenfalls nicht. es zeigt sich aber inzwischen sehr deutlich, dass der angegebene Grund für diese „Versammlungen“ aus ihrer Sicht niemals existiert hat, denn die Impfpflicht ist beschlossen, im Bundesrat genehmigt und vom Bundespräsidenten unterzeichnet.

Dass es den Blau-Braunen nie um etwas anderes gegangen ist, als solche Demonstrationen manipulativ zur „Machtergreifung“ einzusetzen, spricht für den recht eingeschränkten Horizont der Teilnehmer, denn sie hätten längst erkennen müssen, dass es niemals wirklich um eine „Verhinderung der Impfpflicht“ gegangen ist. Damit hält Kickl diesen Bevölkerungsanteil für dumm. Dazu kommt, dass diese Demos letztendlich nichts anderes bewirken, als eine Schwächung der Wirtschaft, eine Blockade der Rechte anderer, die einem unglaublichen Ausmaß an Belastung ausgesetzt sind.

Das Recht der Erwerbsfreiheit ist enorm eingeschränkt und die Leidtragenden sind durchgehend Anrainer und Gewerbetreibende in der Wiener Innenstadt. Kurios: Es sind gerade diejenigen, die angeblich für „Freiheit“ kämpfen, genau diese Freiheit für andere einschränken. Es gibt – vermutlich zum großen Erstaunen der Manipulatoren – noch mehr, als das Recht, auf solchen Versammlungen zu saufen und gewalttätige Aktionen zu setzen. Das Recht auf Gesundheit, Erwerbs- und Bewegungsfreiheit der Leidtragenden wird mit Füßen getreten, was nicht nur ausgesprochen dumm, sondern im höchsten Maß asozial ist.

Von 2009 bis mindestens 2016 hat die Wiener FPÖ vehement ein Demo-Verbot für die Innenstadt, Hauptverkehrsadern und Einkaufsstraßen gefordert. Aber da ging es ja auch nicht um die Hoffnung, damit die Regierung  stürzen. Derartige Umsturzfantasien in einem solchen Ausmaß hat wohl nur Kein-Herbert. Doch schon vorher im Jahr 2008 wollte die FPÖ im Nationalrat eine Impfaktion gegen Hepatitis und es gab die Forderung, ungeimpfte Kinder aus Kindergärten auszusperren.

Unser Wiener Stadtrat Karl Mahrer: „Wir koordinieren in den nächsten Tagen mit den Experten des Ministeriums für Inneres sowie den Vertretern der Betroffenen des ersten Bezirks eine erste ‚Gesprächsrunde‘, die Mitte Februar stattfinden wird. Ziel ist es, den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung kundzutun, gleichzeitig aber die Anrainer und Unternehmer aus dieser Dauerbelastung auch rauszuholen“

Es wird Zeit, dass man solche Demos, die man ja nicht gänzlich verbieten will, an andere Orte verlagert – zum Beispiel in ein Stadion -, mit Maskenpflicht und Besucherbeschränkung (vorzugsweise, mit einer kontrollierten 2 G Regelung). SO geht es jedenfalls nicht weiter.

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