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Entscheidungsfreudig?

Ein Attribut, das offenbar auch Mückstein nach Anschober nicht unbedingt verdient. Heiße Eisen packt man eben nicht gerne an. Während Peter Hacker (SPÖ) den Vorstoß gemacht hat, Freizeiteinrichtungen und Nachtgastronomie nur für Geimpfte zugänglich zu machen, haben sich nun die steirische Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß, die Landesregierungen von Steiermark, Kärnten und Tirol sowie die Ärztekammer angeschlossen.

Es ist ein heißes Eisen, wenn es darum geht, gewisse Einrichtungen – inklusive Gastronomie und Nachtgastronomie nur noch für Geimpfte und diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden dürfen – aber mit Test -zuzulassen. Doch dieser Schritt ist notwendig geworden, weil notorische Impfverweigerer, deren einzige Motivation für das Nicht Impfen Trotz und Sturheit ist, alles daran setzen, um das Coronavirus noch lange zu behalten. Der EINZIGE akzeptable Grund, sich nicht impfen zu lassen, liegt in nachweisbaren medizinischen Gründen.

Das Land Steiermark hat nun das Maßnahmenpaket auf den Tisch gelegt: Zur Nachtgastronomie und zu Events (Kultur, Sport) sollen künftig nur noch Geimpfte Zutritt haben. Auch ein Ende der Gratis-Tests wird gefordert. Die Kosten sollen zumindest in der Höhe der Rezeptgebühr liegen. Beim Contact Tracing sollen Geimpfte bevorzugt werden, indem sie keinen behördlichen Absonderungsbescheid mehr bekommen.

Der Obmann des Verbandes Österreichische Nachtgastronomen (VÖNG), Stefan Ratzenberger sieht das natürlich ganz anders. Für ihn wäre die 1-G Regel der „Todesstoß“ für die Nachtgastronomie. Allerdings muss man sich die Frage stellen, ob man sich nicht grundsätzlich sicherer fühlt, wenn man weiß, dass eine Ansteckungsgefahr drastisch reduziert ist. ich denke, dass Lokale mit diesen Regeln eher einen Zustrom erwarten dürfen, als einen „Todesstoß“. So kann nur jemand argumentieren, der weiß, dass sich hauptsächlich Corona-Sünder in der Nachtgastronomie aufhalten.

Auch der Unternehmer Martin Ho und andere Top-Gastronomen sind für die 1-G Regel, der ich mich ebenfalls anschließe, ohne Gastronom zu sein. Nur Mückstein traut sich an eine entsprechende bundesweite Regelung nicht heran. Doch diese Entschlossenheit hätte ich mir vom Anschober-Nachfolger erwartet.

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Mir reicht es

Jeden Tag neue Nachrichten, die in eine ganz andere Richtung gehen, als man es sich erwarten würde. Und wieder einmal geht es um die Impfungen bzw. NICHT Impfungen. Wenn Anschober die Koordination nicht auf die Reihe bekommt, gehört er ausgetauscht.

Heute ist zu lesen, dass ab Mai in Unternehmen geimpft werden soll. Das bedeutet unter anderem auch, dass bis hin zur Putzfrau jeder ÖBB-Mitarbeiter schon einmal geimpft wird. Die Führungsriege – und davon bin ich überzeugt – hat sich ohnehin schon eingekauft und ist bereits geimpft.

Grundsätzlich wäre es ja positiv, dass man mit der Impfung so viele Menschen wie möglich erreicht. Was aber eine Sauerei ist: Diese Leute, die vielleicht abgesehen von Lokführern nicht systemrelevant sind, dürfen schon bald mit einer Impfung rechnen. Risikopatienten, die nicht in Alters- und Pflegeheimen „verbunkert“ sind, gehen wieder einmal leer aus. Wann sie mit einem Impftermin rechnen können, steht in den Sternen.

Und so ganz nebenbei ist die Steiermark beim Impfen österreichweit das Schlusslicht. Wichtig ist ja, dass zuerst einmal Demonstranten, die sowieso gefälligst zu Hause bleiben sollten, die Partygänger und Touristen, die nur einmal „kurz“ einen Mallorcatrip gebucht haben, zuerst drankommen. Wenn es nach Anschober geht, dürfen die teuren Risikopatienten den Löffel abgeben, damit Andere freie Bahn haben.

Wenn ich nun Anschober mit dieser Strategie keine Absicht unterstellen will, dann ist es zumindest eine grobe Nachlässigkeit.

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Die Rache der FPÖ

So sieht die Anzeige der FPÖ gegen Anschober, Mikl-Leitner, Ludwig und Doskozil aus  FPNÖ-Landesgeschäftsführer und Bundesrat Andreas Spanring meint jedenfalls, sich auf diese Art für die Anzeige gegen Herbert Kickl (FP) nach einer Corona-Demo rächen zu müssen. Nicht, dass es zu leicht durchschaubar wäre, es ist auch eher eine Aktion aus dem Kindergarten. Und so ganz nebenbei sieht man auf dem angeblichen Beweisfoto klar, dass sich die „böse Versammlung“ gerade auflöst und einer der Redner (Ludwig) nebenbei noch am Rednerpult steht. Und auch Johanna Mikl-Leitner dürfte die Maske gerade noch oben gehabt haben, denn sie hält sie immer noch in der Hand.

Bei Kickl hingegen hat sich sein Verhalten aber in der Öffentlichkeit zugetragen. Davon abgesehen ist er als Maskenverweigerer bekannt. ich gehe also davon aus, dass dieser „schwerwiegende Fall“ bei der Landespolizeidirektion Wien einen kollektiven Lachanfall zur Folge hat. Bedenklich ist allerdings die Gehässigkeit der Blauen und deren Versuche, jede noch so geringe Chance zu nutzen, der Regierung an den Karren zu pinkeln.

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Mit diesem Schreiben erstatte ich Anzeige gegen folgende Personen:

Rudolf Anschober, geb. 21. November 1960

Johanna Mikl-Leitner, geb. 9. Februar 1964

Michael Ludwig, geb. 3. April 1961

Hans Peter Doskozil, geb. 21. Juni 1970

Grund der Anzeige: Verstoß gegen Maßnahmen der Covid19 Verordnungen

Die o. g. Personen waren im Zuge des „Ostgipfels zu Corona“ im Bundeskanzleramt in Wien anwesend. Während dieser Veranstaltung wurden mehrere Fotos der o. g. Personen gemacht. So wie üblich, stellten sich die o. g. Personen für die offiziellen Fotos mit Maske und Abstand auf. Dazwischen – quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit – wurden allerdings auch ganz andere Fotos gemacht und teilweise veröffentlicht. Screenshots im Anhang von Medienartikeln zeigen die o. g. Personen ohne Einhaltung des vorgegeben 2-Meter-Abstandes und ein anderes Bild zeigt die Herren Doskozil und Ludwig direkt nebeneinander ohne Maske. Es sind in den Medien noch weitere Bilder zu sehen, wo eindeutig gegen die geltenden Verordnungen verstoßen wird.

Neben der Nichteinhaltung, der auch von diesen Herrschaften auferlegten und inzwischen noch verschärften Covid-Maßnahmen, kommt erschwerend hinzu, dass diese mehrmals öffentlich Maßnahmenkritiker generell verunglimpft und deren Bestrafung bzw. ein hartes Durchgreifen der Polizei gefordert haben.

Zuletzt ist das auch so passiert bei Kundgebungen gegen die Regierungsmaßnahmen in Wien. Als Augenzeuge kann ich berichten, dass bei der angemeldeten Kundgebung des FPÖ Parlamentsklubs am Heldenplatz, Menschen TROTZ aufgesetzter FFP2-Maske wegen Nichteinhaltung des 2-Meter-Abstandes angezeigt wurden, unabhängig davon, ob diese Personen aus einem Haushalt stammen oder nicht. Dies wurde sogar dort praktiziert, wo es aufgrund von vorgegeben Schleusungen durch die Polizei unmöglich war, einen entsprechenden Sicherheitsabstand einzuhalten.

Im Anhang finden Sie Screenshots aus krone.at und presse.at. Bei einer Internetrecherche werden Sie merken, dass es noch viele weitere solcher Bilder gibt.

Leider erlebe ich ein derart heuchlerisches Verhalten, wie es die o. g. Personen bei der Veranstaltung im Bundeskanzleramt vormachten, auch immer wieder im Parlament an den Plenartagen. Dort herrscht jedoch im Gegensatz zum Bundeskanzleramt KEIN Maskenzwang für Abgeordnete. Trotzdem wird dieser immer wieder am Rednerpult und medial gefordert, um von den Verfehlungen und der Misswirtschaft der Schwarz-Grün Regierung abzulenken. Wenn dieselben Personen, die dies fordern, sich unbeobachtet fühlen, sind sowohl das Tragen einer FFP2-Maske als auch der Mindestabstand obsolet und die selbst davor geforderten Covid-Maßnahmen werden missachtet. Diese Doppelzüngigkeit einzelner Mandatare vervollständigt das Bild, wie sich die „schönen Worte“ von der unschönen Moral unterscheiden.

Darum muss es so sein, dass das geltende Recht für alle Bürger in diesem Land gleich zur Anwendung kommt und ein Verwaltungsstrafverfahren gegen o. g. Personen eingeleitet wird.

Ich bedanke mich für die Bearbeitung meiner Anzeige gegen o. g. Personen und ersuche um eine Rückmeldung, wie es in dieser Causa weitergeht.

Mit besten Grüßen Bundesrat Andreas Spanring

 

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Eine ganz neue Erfahrung

Widersprüchlicher könnten die Meldungen zum Thema „impfen“ nicht sein. Verschiedene Medien, verschiedene Impfpläne. Während „heute.at“ schreibt, dass Anschobers Plan so aussieht: „Wir wollen bis Ende April die Bevölkerungsgruppe der Menschen über 65 Jahre durchgeimpft haben und bis Ende Mai die Gruppe der über 55-Jährigen. Bis Ende Juni/Anfang Juli sollen zwei Drittel der Bevölkerung – das ist die von uns angestrebte Impfquote – mit zumindest der ersten Impfung versorgt sein“

lt. „Krone“ meint allerdings Sebastian: „Noch im April sollen alle Menschen über 65 geimpft werden können. Pro Tag sollen dann durchschnittlich 40.000 Dosen verabreicht werden. Im Mai sind dann alle Impfwilligen, die älter als 50 sind, an der Reihe; im Sommer schließlich die Jüngeren.“ Jetzt kann man sich aussuchen, wem man als 54-Jähriger glauben soll. ich tendiere zwar klar zu Sebastian, aber ich fürchte, Anschober will sich mit seinen Angaben nur ein größeres Zeitfenster offen halten, weil die Impfstoffverteilung auch innerhalb Österreichs nicht funktioniert.

Es ist für mich ein Unterschied, ob bereits im Mai die über 50-Jährigen geimpft werden oder ob bis Ende Mai erst die über 55-Jährigen dran sind. Laut Anschober soll auch der Zeitabstand zwischen erster und zweiter Impfung bei den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna von 3 bis 4 auf 6 Wochen verlängert werden. Damit soll eine schnellere Grundimmunisierung erfolgen.

Doch es hat seinen Grund, warum zwei Impfungen erforderlich sind und das bedeutet für mich, dass bis nach der 2. Teilimpfung kein Schutz vorhanden ist. Man muss ja auch die Mutanten einrechnen. Dass gerade Diejenigen, die sich ohnehin immer an alle Maßnahmen halten und so ganz nebenbei auch Risikopatienten sind „zum Abschuss freigegeben werden“, damit Partygänger, Mallorca-Urlauber, Demonstranten etc. ihren Gelüsten nachgehen können, ist eine Frechheit. Wieder einmal werden bei Anschobers Plänen Risikopatienten nicht einmal erwähnt. Sie wurden vermutlich nicht vergessen, aber vielleicht hat unser Gesundheitsminister die Hoffnung, dass sich das „Problem der ohnehin schon teureren Patienten“ von selbst erledigt. Ich bin jedenfalls stinksauer!

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Anschobers Turbo?

Jetzt will Anschober richtig Druck machen, dass zumindest der grüne Pass so schnell wie möglich unter die Menschen kommt. Für mich bleibt dabei nur eine winzige Frage zu klären: Wie kann man Inhaber des grünen Impfpasses weitere Freiheiten zukommen lassen, wenn nicht einmal annähernd alle Impfwilligen zu einer Impfung kommen?

In den sozialen Netzwerken, aber auch in den Leserkommentaren der Medien finden sich Äußerungen, wie „Impfpflicht durch die Hintertür“. Dazu folgendes: Jeder Veranstalter, Unternehmer, Reiseanbieter etc. wird schon im eigenen Interesse nur geimpften Kunden seine Dienstleistungen gewähren. Es bringt niemandem etwas, wenn alle auf Mallorca Urlaub machen wollen und aufgrund weiterer massiver Infektionszahlen Urlaubsdestinationen ebenso wie Flüge gestrichen werden, oder Lokale plötzlich wieder schließen müssen.

Der „grüne Pass“ KÖNNTE als Nachweis für eine Impfung und damit als Berechtigung dienen. entsprechende Angebote zu nutzen. Allerdings glaube ich nicht, dass Anschobers Turbo, diesen Berechtigungsnachweis schon im April einzuführen, so einfach funktioniert, denn es wäre tatsächlich diskriminierend, wenn es zwar für Geimpfte mehr Freiheiten gäbe, aber nicht alle Impfwilligen auch nur ansatzweise in absehbarer Zeit den begehrten Impfstoff erhalten können.

So könnte Anschobers Turbo in eine völlig falsche Richtung zünden. Und dann bleibt natürlich auch die Frage, was mit Denjenigen ist, die aus medizinischen Gründen gar nicht geimpft werden können. Ein „Freitesten“ zum Reisen wäre Wahnsinn, denn diese Tests haben ja nur eine sehr begrenzte Gültigkeit und inzwischen ist das Wort Vorsicht für Viele ein absolutes Fremdwort geworden.

Dasselbe gilt allerdings auch für klassische Impfverweigerer, die keinen akzeptablen Grund für die Weigerung vorweisen können und Corona-Leugner. Die sollten gar keine Freiheiten genießen können, denn wer sich allgemein gefährdend verhält, dem sollte das auch deutlich ins Bewusstsein gerufen werden. So sehe ich die Situation, was den Sommer angeht, nicht ganz so optimistisch wie Sebastian. Vielleicht sollte Anschober nicht den zweiten Schritt vor dem Ersten machen.

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Der grüne Türöffner

Als Berechtigungsschein für weitgehende Freiheiten soll ein „grüner Pass“ eingeführt werden. Der Nachweis soll bis zum Beginn des Sommers einsetzbar sein, und der Sommer beginnt am 1. Juni, meint EU-Kommissionsvize Margaritis Schinas. es sollen nicht nur Impfungen, sondern auch Ergebnisse von zugelassenen PCR- und Schnelltests sowie überstandene Corona-Infektionen eingetragen werden.

Justizkommissar Didier Reynders sieht auch kein Problem, dass so ein Dokument diskriminierend sein könnte, weil Impfung, Tests und Immunisierung aufgenommen werden sollten. Ich höre allerdings die Impfverweigerer schon schreien, wenn sie mangels Impfung nicht reisen dürfen. Eine wenig durchdachte Lösung kommt von Rudi Anschober. Ähnlich dem „Grünen Pass“, sollen in Österreich über die E-Card oder eine Art App angezeigt werden, ob man entweder gegen das Coronavirus geimpft ist, eine Corona-Infektion noch nicht lange zurückliegt oder man frisch getestet ist.

Das Problem dabei: Die E-Card müsste ausschließlich mit Foto ausgegeben werden und das ist bei Weitem nicht der Fall. Personen über 70 Jahre und Personen die ab Pflegestufe 4 klassifiziert sind, bekommen kein Foto auf die E-Card. Ohne Foto sind dem Missbrauch sämtliche Türen geöffnet. Eine Szene bei meinem Hausarzt verdeutlicht das: Eine Frau um die 25 wollte sich behandeln lassen und hat (ohne Ausweis) eine E-Card ihrer Mutter vorgelegt. Als sie darauf hingewiesen wurde, dass sie eine eigene E-Card haben müsste, meinte sie nur: „Egal, meine Mutter hat Karte, also brauche ich Keine“.

Außerdem dürfte es noch sehr lange dauern, bis die entsprechenden Nachweise für jeden Geimpften verfügbar wären und bis zum Sommer wird sich das wohl nicht ausgehen – zumal es eine gesamteuropäische Lösung sein müsste.

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Nicht erklärbar

Das Drama um österreichische Impfungen geht in die nächste Runde. In Wien werden derzeit Lehrer und Kindergartenpädagogen geimpft, allerdings wurden durch einen angeblichen Fehler bei der Kategorisierung „Bildungspersonal“ aber auch Universitäts-Lektoren zur Impfung geladen, die nur vereinzelt ein paarmal im Jahr Vorträge bei Lehrveranstaltungen im Distance Learning abhalten.

Risikopatienten dürfen allerdings weiterhin warten. Angeblich wurden bereits über 700.000 Menschen in Österreich geimpft. Nun, ich habe einen recht großen Bekanntenkreis. Doch bisher wurde NIEMAND davon geimpft – trotz Risikofaktoren. Nicht erklärbar sind aufgrund der angegebenen Impfungen auch die steigende Zahl der Infektionen, der Hospitalisierungen, der Intensivbettenbelegung und der steigenden Zahl Toten.

So komme ich zu der Frage, ob die genannten Verimpfungen für Menschen, die nicht dafür „spenden“ oder einen gewissen Promistatus haben, überhaupt existieren. Die Zahlen sprechen jedenfalls klar dagegen. Man darf ja nicht vergessen, dass Anschober richtig stolz war, als er verkünden durfte, dass bereits seit Dezember geimpft wird. – also vor 3 Monaten.

Wenn das in diesem Tempo weitergeht, werden wohl alle Diejenigen, die nicht „produktiv“ genug sind und dem Staat zu viel kosten, bis zum Impftermin tot sein. Anschobers Strategie um Kosten zu sparen?

 

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Lockdown und keine Ende

Thomas Staudinger ist Intensivmediziner im AKH Wien und Leiter einer von Österreichs Intensivstationen. Und auch er zweifelt daran, dass es gelingt, den für ein Lockdown-Ende nötigen 7-Tages-Inzidenz-Wert von 50 bis 8. Februar zu erreichen. Was mich angeht: Ich halte das für ganz und gar unmöglich.

Die Patientenzahlen in den Spitälern reißt nicht ab und in Wien sind immer noch um die 100 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen. es gibt in Wien zwölf Intensivstationen, die rein von Covid-19 Patienten belegt sind. Jeder der Patienten braucht drei bis vier Wochen intensivmedizinische Behandlung. Dabei liegt das Schlimmste laut Staudinger noch vor uns.

Ich fürchte, damit wird er Recht behalten. Es kann gar nicht zu einer Verminderung der Infektionszahlen kommen. Für dieses Wochenende sind derzeit österreichweit rund 50 weitere Demonstrationen angemeldet – abgesehen von der angekündigten Großdemo am 31.1. in Wien. Auf JEDER dieser Demos werden so gut wie gar keine Masken getragen und Abstände sind dort ohnehin nicht mehr als ein Wunschtraum.

Trotz Lockdown und dem damit verbundenem Verbot hatte ein Fitnessstudio in der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt geöffnet. Insgesamt sieben Personen wurden bei einer Kontrolle dort angetroffen. „Keiner trug einen Mund-Nasen-Schutz und die Abstände zueinander wurden auch nicht eingehalten“, so ein Polizist.

Weiters wurde am späten Freitagabend trotz Lockdowns erneut eine illegale Party aufgelöst. 22 Gäste haben in einer Veranstaltungshalle in Liesing mit Alkohol- und teilweise auch mit Drogenkonsum eine Party gefeiert. An derselben Adresse gab es bereits vorige Woche eine illegale Glücksspielparty. Tische mit Würfeln und Karten, Bingo am Tablet. Dazu wurden Getränke ausgeschenkt – von Masken und Babyelefanten war nichts zusehen.

Bei dieser Gelegenheit wurden Anzeigen erstattet wegen Verstößen gegen die COVID-Maßrahmenverordnung sowie das Glücksspielgesetz und wegen Urkundenfälschung. Und so ganz nebenbei wurden Schwarzarbeiter und illegale Einwanderer erwischt. Auch in einem Haus in Wien-Donaustadt wurden bei einer Party 50 Personen samt Spielautomaten, Wasserpfeifen und Marihuana. festgestellt.

Dazu kommen die „Lieferschwierigkeiten“ von Biontech / Pfizer, die ich allerdings der EU-Verteilung zuschreibe. Ob das die Rache dafür ist, dass Österreich nicht tausende von Flüchtlingen inkl. Familiennachzug (die angeblich nur 100 Minderjährigen) aufnehmen wollte und von einigen Seiten als unsolidarisch bezeichnet wurde? Beweise gibt es dafür natürlich nicht. Aber es ist schon auffällig, dass es sonst kaum solche „Lieferschwierigkeiten“ gibt.

Wer ab dem Montag gegen die Tragepflicht einer FFP2-Maske an den vorgeschriebenen Orten verstößt, muss mit einem Organstrafmandat in Höhe von 25 Euro rechnen. Wie schön, dass man sich auf die Portokasse geeinigt hat. Das ist jedenfalls weniger als bisher. Ginge es nicht noch billiger? ich hätte ein Minimum von 200 € vorgeschlagen und wer nicht zahlen kann oder will, hätte mit 2 Wochen Ersatzarrest zu rechnen.

SO wird man jedenfalls niemals aus dem Lockdown rauskommen, wenn Anschober nicht endlich bereit ist, solche Dinge hart zu sanktionieren. Solche geringfügigen Beträge sind bereits im Vorfeld mit einkalkuliert und tun den Betreffenden gar nicht weh.

Und wer von Grund- und Freiheitsrechten spricht, der sollte einmal daran denken, dass ein Lockdown inzwischen primär solchen Leuten zu verdanken ist. Und sie sollten ein mal in sich gehen: Nach meinen Informationen gehören vorsätzliche Gemeingefährdung, Körperverletzung an andere „nette Dinge im StGB“ nicht zu den Grund- und Freiheitsrechten. Und als Tipp für alle, die es betrifft: Dummheit gehört auch nicht dazu. Glaubt Ihr Anarchisten-Fuzzis tatsächlich, dass der Staat hunderte weitere Tote in kauf nimmt, damit Ihr wieder Freiheiten habt, die Ihr gar nicht verdient, wenn Ihr Euch so verhaltet, als würde die Gesellschaft Euer persönlicher Feind sein?

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Wenn FPÖ-Fans träumen

„Nach US-Chaos wollen FPÖ-Fans Parlament stürmen“. lautet eine Schlagzeile heute. FPÖ Fails schreibt auf Twitter: „Der FPÖ Mob will das Parlament stürmen und die Regierung, besonders Sie, Nehammer und Anschober ermorden“.Auch Sebastian gehört zu den „gewünschten Opfern“.

Dazu nur ein kurzer Kommentar von dem Wiener Rechtsanwalt Armin Bammer hin Wer es unternimmt, den Nationalrat, den Bundesrat, etc. mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt zu nötigen oder zu hindern, ihre Befugnisse überhaupt oder in einem bestimmten Sinn auszuüben, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen (§ 250 #StGB)

Es ist für mich keine Unbekannte, dass die FPÖ und ihre Schergen gerne Morddrohungen von sich geben. Ich habe das bereits vor über 20 Jahren erlebt. Dass aber nun die Regierung aktiv bedroht wird, ist eine neue Dimension der Gewaltbereitschaft. Die praktische Ausführung dürfte zwar schwierig sein, unangenehm ist es allemal. Unser Karl Nehammer kann ein Lied davon singen.

Jetzt wird man sich langsam überlegen müssen, was man mit dieser FPÖ macht. Ignorieren kann man solche Dinge nicht mehr und einfach so laufen lassen darf man sie nicht. Wer so demokratiefeindlich eingestellt ist wie Kickl und Konsorten, den darf nur Eines erwarten: 10 Jahre Knast (gerne auch mehr) und ein Verbot dieser staatsgefährdenden und demokratiefeindlichen Partei, die ja sowieso seit ihrer Gründung dem Nationalsozialismus nachweint.

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Das ersehnte Machtwort

Ich habe schon darauf gewartet, denn es war absolut notwendig. Sebastian hat ein Machtwort zum Thema impfen losgelassen: „Die vorhandenen Impfdosen müssten rasch ausgeliefert und verimpft werden. Das Impfen ist der Gamechanger im Kampf gegen die Pandemie. Es darf daher keine Impfdosis in den Lagern liegen bleiben.“

Die „Bunkerstrategie“ von Anschobers Ministerium funktioniert nicht. „Gerade die Älteren und vulnerable Gruppen hätten ein Recht darauf so schnell wie möglich geimpft zu werden.“ meint Sebastian. Und ich stimme da zu 100 % zu. Werden Impfdosen von den Heimen noch nicht abgerufen, werden diese Dosen sofort an die Bundesländer übergeben, damit ältere Menschen, die nicht in Pflegeheimen leben, sowie medizinisches Personal schnell geimpft werden können. Ein Impfstoff kann nur schützen, wenn er auch verabreicht wird.

Und Anschober? Er appelliert wieder einmal, dass die Einrichtungen in allen Bundesländern, die Impfstoffe abzurufen sollen. Doch Manche muss man offenbar zu ihrem Glück zwingen. Wenn z.B. eine Koalition mit den Corona-Leugnern besteht, erfordert es schon viel Durchsetzungsvermögen, um einen Impfstoff zu bekommen, der ja nach den Vorstellungen einer FPÖ ja gar nicht notwendig wäre, weil nach deren Vorstellung Corona ja gar nicht existiert.

Aus meiner Sicht ohnehin eine unselige Verbindung, die besonders in Zeiten wie Diesen keinen Platz in einem zivilisierten Land haben sollte. Aber DAS ist letztendlich Sache des Wählers.

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Aufgeben kann man einen Brief, aber niemals sich selbst. Das ist keine Option.